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    Wallach Rasse: Schwarzwälder Fuchs

    Alter: 9 Jahre Farbe: Dunkelfuchs Stckm.: 1,51


    Name: Moritz

    Kurzbeschreibung des Pferdes: Vater: Revisor, Mutter: Heidelise. Bildschöner, gesunder Schwarzwälder Fuchs Wallach. Halle, Platz & Gelände geritten und ein- und zweispännig gefahren. Durch seinen kräftigen Körperbau ein Gewichtsträger. Schmiede- & verladefromm. Regelmäßig entwurmt und geimpft. Kein reines Anfängerpferd. evauhlich@gmx.de


    Preis: VHB


    Tel. 0157/33202299

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    Wallach Rasse: Westfale

    Alter: 13 Jahre Farbe: braun Stckm.: 1,74


    Kurzbeschreibung des Pferdes: Vater: Arpeggio, Mutter: von Funke. Dressur M* gesiegt, M** palziert, geht sicher alle S-Lektionen. A-Springen plaziert und brav ins Gelände zu reiten. Ein Alleskönner zum Verlieben. Auch von jungen Mädchen zu reiten. Von Privat nur in beste Hände.


    Preis: 30.000,– € VB


    Tel. 0151/58712585

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    Hengst Rasse: Appaloosa APHC

    Alter: *22.04.14 Farbe: Fuchs Endm.: ca. 1,56


    Name: PB Davy

    Kurzbeschreibung des Pferdes: Vater: The Legend of Dice, Mutter: Magic Margarita PSSM/HYPP neg., zutraulich und neugierig, robuste Herdenhaltung.


    Preis: 1.500,– € VB


    Tel. 06096/588

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    Wallach Rasse: Bayerisches Warmblut

    Alter: 2008 Farbe: schw-br. Stckm.: ca 173


    Name: White Boy

    Kurzbeschreibung des Pferdes: White Boy ein immer leistungsbereiter Wallach mit viel Charm. Er hat viel Sprungvermögen und sehr gute GGA die auch äusserst bequem zu sitzen sind. Ein Pferd mit vielseitiger Veranlagung.


    Preis: auf Anfrage


    Tel. : +49 (0) 163/68 55 078

    mail@pferdezucht-zellhuber.de

Aktuelles

Aktuelles

PFERDE IN BAYERN TESTET DEN LOGIC MSP 120

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Auf Herz und Nieren haben wir den LogicMSP 120 geprüft. Wie schlägt sich der MSP 120 im Arbeitsalltag? Wir geben die Antwort.

 

Jeder, der Pferde besitzt weiß, dass saubere Paddocks und Weiden für das Wohlbefinden seiner Pferde wichtig sind. Aber Sie wissen auch, dass es eine sehr zeitintensive Aufgabe ist, wenn der Mist mit Hilfe einer Schubkarre, Gummihandschuhen und einer Gabel einzusammeln ist.

 

DAS ERGEBNIS:

Sie können mehr Zeit mit Ihren Pferd verbringen, anstatt ihm hinterher zu putzen!

 

Reinigung schnell und einfach

Die LOGIC 120 wirft die Kothaufen mit einer rotierenden Motorbürste in den Behälter. Sie brauchen die Bürste nicht einmal ständig drehen zu lassen – sie wird automatisch aktiviert, wenn Sie die Motordrehzahl erhöhen und setzt aus, wenn Sie die Kraftstoffzufuhr wieder zurückregeln. Die Steuerung funktioniert ganz leicht, mit der ergonomisch geformten Gaszug- Handfernbedienung. Sie fahren die Maschine einfach über jeden Dunghaufen, erhöhen dabei die Drehzahl, regeln das Gas wieder zurück und fahren zum nächsten Haufen. Für schwierige Bedingungen, wenn z.B. Kot durch Regen fester am Boden oder im Gras haftet, bringt man einfach das Sonderzubehör „Zacken-Rechen“ am Gerät an und kann dann auch hartnäckige Beläge entfernen. Wenn der Behälter voll ist (er fasst die Menge von etwas sechs Schubkarren), ziehen Sie das Gerät zu ihrem Misthaufen und leeren ihn einfach mit der am Gerät angebrachten Winde, die durch die Zahnradübersetzung sehr leichtgängig ist.

 

Die LOGIC Reinigungsmaschine MSP 120 funktioniert einfach, effektiv und mühelos und erledigt die Arbeit bis zu zehn Mal schneller, als von Hand erledigt.

 

Die wichtigsten Punkte:

- 1,2 m Arbeitsbreite
- Honda 5,5 PS Benzinmotor
- Auffangbehälter mit großer Ladekapazität (ca. 6 Schubkarren)
- Gaszug-Handfernbedienung
- frei schwingende Zugachse zur einfachen Befestigung an jedem geeigneten Fahrzeug
- Handwinde mit Zahnradübersetzung für leichte Behälter-Entleerung
- leicht einstellbare Höhenverstellung
- Zackenrechen als Zubehörteil, für schwer ablösbare Bodenbeläge

 

AUSFÜHRLICHE BERATUNG

Harald Winkler

Vertriebsleiter der LOGIC Deutschland

Tel. 0177/7445455 · 06251/9843207

www.logictoday.de

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PRÜFUNG ZUM WESTERNTRAINER C IN KROMBACH MIT ERFOLG ABGELEGT

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Im Mai diesen Jahres wurde erstmals in Krombach der Lehrgang zum Trainer C Westernreiten abgehalten. Unter der Organisation von Christine Flekkenstein und Sarah Levy fanden sich am 05. Mai erstmals alle Teilnehmer auf dem Hof Hauenstein in Krombach ein, lernten sich kennen und begutachteten das großzügige Gelände und die wunderschöne moderne Reithalle, sowie die Boxen des modernen Pferdepensionsbetriebes im Herzen des bayrischen Untermains. Nach den ersten Unterrichtseinheiten, die durch die Kursleiterin Regina Götte abgehalten wurden, stand sehr schnell eines fest: Um Trainer C zu werden reicht es nicht, nur reiten zu können. Hierfür ist sehr viel mehr erforderlich. So wurden auch im weiteren Verlauf des insgesamt 18-tägigen Kurses viele Themen rund um Reiter und Pferd behandelt. Von dem richtigen Warm-Up von Reiter und Pferd über verschiedene Techniken der Unterrichtserteilung, bis hin zur Kenntnis von Rechtsfragen und gesetzlichen Rahmenbedingungen, wurde den Teilnehmern das nötige Handwerkszeug in die Hand gegeben, um einen fundierten Reitunterricht abgeben zu können. Auch die Pflege des Pferdes wurde eingehend geschult. Sei es den Bridle ordentlich auszurasieren oder den Kötenbehang gut zu pflegen; von Kopf bis Huf wurde das Pferd und alle seine Besonderheiten abgehandelt.

 

Der Zeitplan war straff durchorganisiert. Morgens war freies Reiten auf dem Hof Hauenstein, um das Gelernte des vorhergehenden Tages zu festigen. Nach dem Mittag essen wurde auf dem nahege - legenen Kalmushof Theorie gepaukt.

 

Fachvorträge wie der von Robert Kuypers, Geschäftsführer des PSV Hessen e.V., gaben auch umfangreiche Einblicke in die rechtliche Seite des Trainer Daseins. Weitere sehr interessante und informative Vorträge gab es unter anderem von Fathima Müller (Hufschmiedin), Julia Rothermel (praktische Tierärztin) und Eva Bach (Physiotherapeutin). Jeder der Referenten gab mit seinem umfangreichen Wissen den künftigen Trainern das nötige Startkapital, um nicht nur das Reiten an und für sich, sondern auch das nötige Know-how um das Pferd und den Reiter vermitteln zu können. Am Abend wurde dann wieder geritten, um die erarbeiteten theoretischen Kenntnisse zu festigen. Neben der großen und modernen Halle des Hofes Hauenstein wurde hier auch das Reitgelände der Pferdefreunde Markt Mömbris und natürlich die einzigartige Landschaft des Kahlgrundes zum Reiten genutzt.

 

Am 01. Juni war dann der große Tag gekommen! Nachdem bereits einige Tage zuvor die schriftlichen Prüfungen abgehalten und bestanden wurden, musste nun jede Reiterin mit ihrem Pferd vor der Prüfungskommission antreten. Von Turnieraufgaben, analog der LK3 A der EWU, über Geländeritt in der Gruppe, bis hin zur Erteilung von Reitstunde in einer Kleingruppe von 3 Reitern wurde den Prüflingen alles abverlangt, was Sie bis dato an Wissen erlangt hatten. Nach der letzten Prüfung, der mündlichen Theorieprüfung, wurden die Ergebnisse verkündet. BESTANDEN! Erleichterung und Jubel machte sich bei den Damen breit. So gingen einige wunderschöne aber auch stressige Tage in Krombach zu Ende, die 9 Damen aus dem Westernsport zu Trainerinnen gemacht hat, aber auch Freundschaften gebildet hat, die hoffentlich noch lange Zeit bestehen werden.

 

Bedanken möchten sich alle Teilnehmerinnen nochmals bei:

  • dem Hofgut Hof Hauenstein für das zur Verfügung stellen der Reitanlage und für die Bewirtung
  • Gaststätte "Zum Kalmushof" für die Bewirtung und die Seminarräume
  • bei Sarah Levy und Christine Fleckenstein für die Organisation
  • und nicht zuletzt bei Regina Götte für die gute und solide Ausbildung

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AUF DEM REMLINGER SPIELBERG: MEISTERSCHAFTEN MIT HITZEREKORD

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Vom 6. bis zum 9. Juni erlebten zahlreiche Reit- und Pferdesportfreunde, wie die besten Pferde und Ponys Frankens mit ihren Reitern um die Meisterschaftsmedaillen kämpften. Der RuFV Remlingen richtete nun bereits zum 2. Mal die Fränkische Meisterschaft in Dressur und Springen für alle Altersklassen aus. Während am Freitag zunächst die Nachwuchspferde zum Zug kamen, ging es am Samstag bereits darum, sich in der ersten Wertung eine gute Ausgangsposition für die Meisterschaft zu schaffen. Die extreme Hitze machte es Pferden und Reitern nicht leicht, die anspruchsvollen Aufgaben zu erfüllen, wobei der Veranstalter alles unternahm, um zumindest logistisch Erleichterung zu schaffen.

 

In Dressur und Springen standen schließlich am Nachmittag des Pfingstmontags die 10 Fränkischen Meister in den jeweiligen Alterskategorien (Reiter, Junge Reitern, Junioren I, Junioren II und Ponyreiter) fest. In einer feierlichen Ehrungszeremonie wurden als Turnierabschluss die Meisterschaftsschleifen und die Medaillen verteilt. Der Schirmherr Paul Lehrieder (MdB), Jutta Leitherer (1. Vorsitzende des Verbandes der RuFV Franken) und Dr. Stefan Kneitz (1. Vorsitzenden des RuFV Remlingen) dankten allen, die zum Gelingen der souverän ausgetragenen Meisterschaft beigetragen haben. Für die Aktiven bedankte sich Nicoletta Stein bei den Remlingern für die hervorragende Organisation. Ein besondere Ehre wurde hierbei dem Pferdewirtschaftsmeister Sigfrid Haaf zu teil. Er erhielt für seine außergewöhnlichen Verdienste um den Berufsreiterstand das goldene Verdienstabzeichen der Bundesvereinigung der Berufsreiter aus den Händen des Delegierten der BBR, Hans Weber.

 

Im Dressurviereck eritt sich Julia Dunz (RC Bonhof) mit Weyden bei den Reitern den Fränkischen Meistertitel. Weitere Meistertitel in der Dressur gingen an Laura Ponnath (RC am Kulm Speichersdorf) mit Citango bei den Jungen Reitern, Anna-Katharina Lux (PSG Ellingen) mit Dalina bei den Junioren I, Emely Neuner (PSG Sachsbach) mit Dumbledor bei den Junioren II und Eileen Henglein (PSG Abendberg/ Ebersbach) mit Cindarella M WE bei den Ponydressurreitern. Bei optimalen Bodenverhältnissen auf dem großen gesandeten Rasenplatz ging es in den Springprüfungen spannend zu.

 

Hier sicherte sich Nicoletta Stein (RC Nürnberg) mit Asti den Fränkischen Meistertitel der Reiter. Die weiteren Meistertitel im Springen gingen an Anne Kaiser (RFV Maintal-Lichtenfels) mit Cassiopaja bei den Jungen Reitern, Annika Roede (RFV Grafenrheinfeld) mit Zalina bei den Junioren I, Katharina Kohlhepp (RV Bad Kissingen) mit Caprice bei den Junioren II und an Annabell Veeh (RSG Simmershofen) mit Neele bei den Ponyspringreitern. Auch der Ponycup (Klasse E), der den jüngsten erste Meisterschaftsluft vermitteln soll, war ein voller Erfolg. Leonie Moron (RC Nürnberg) gewann mit Duncan´s Sonnyboy in der Dressur, Ines Leonhardt vom RC Mauritius Diepersdorf holte sich auf Little Robin Hood den Titel im Springen. Eine besondere Auszeichnung erhielten Antonia Maar (Springen) und Anna Erber (Dressur). Beiden Damen wurde von der jugendlichen Jury der Play- Fair Preis für vorbildliches Verhalten im Pferdesport verliehen. Die gesamten Ergebnisse können unter www.pferdezentrum- franken.de oder unter www.fn-neon.de nachgelesen werden.

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MARKT SCHWABENER REITER SPITZENKLASSE

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Markt Schwaben. Am Pfingstwochenende nahmen die beiden Mitglieder des Reit- und Fahrvereins Markt Schwaben e.V., Simon Widmann (18) und Viktoria Steininger (12), am internationalen Springturnier in Lamprechtshausen/ Österreich teil. Simon Widmann, der bereits Mitglied des D/C-Perspektivkaders des DOKR ist, wurde mit der deutschen Junioren-Mannschaft Nationenpreissieger.

 

Der Mannschaftssieger der internationalen Springprüfung wurde über zwei Runden ermittelt. Nach der ersten Runde lag das deutsche Team um Philip Housten (Leichlingen/Nordrhein- Westfalen), Simon Widmann (Markt Schwaben/ Bayern), Christoph Maack (Kirch-Mammendorf/ Mecklenburg-Vorpommern) und Daniel Böttcher (Fraunberg/Bayern) bereits auf Platz 1 mit vier Fehlerpunkten, dicht gefolgt vom Österreichischen und Schweizer Team mit jeweils fünf und sechs Strafpunkten. Simon Widmann wurde mit fünf Fehlerpunkten (ein Abwurf und ein Punkt für Zeitüberschreitung) das Streichergebnis des ersten Umlaufs. Im zweiten Umlauf konnte sich das deutsche Team bereits nach drei Reitern den Sieg sichern. Simon Widmann blieb mit seinem Erfolgspferd Chicago im zweiten Umlauf fehlerfrei und auch Philip Housten blieb fehlerfrei. Nur Christoph Maack hatte, wie bereits im ersten Umlauf, einen Fehler und somit vier Strafpunkte zu verzeichnen. Acht Strafpunkte reichten jedoch, um vor den Schweizern (14 Punkte) und den gastgebenden Österreichern (18 Punkte) Platz 1 zu belegen, so dass Daniel Böttcher mit seinem Sir Singular im zweiten Umlauf bereits nicht mehr antreten musste.

 

Simon Widmann war in weiteren Springprüfungen mit der Stute Cool Lady und seinem Wallach Laos am Start und konnte auch hier diverse Platzierungen mit nach Hause bringen. Mit Cool Lady war sein bestes Ergebnis Platz 6 im FEI Junior Grand Prix (140 cm) und mit Laos belegte er den 5. Rang nach einem fehlerfreien Ritt in der U25 Tour mit Stechen (140 cm). Auch Viktoria Steininger, Mitglied im Bayerischen Ponykader, konnte in Lamprechtshausen internationale Turniererfahrung sammeln und in diversen Pony-Prüfungen Platzierungen für sich verbuchen. Bestes Ergebnis mit ihrem Pony Nugget war der silberne Rang in einer Springprüfung im Rahmen der Pony-Tour, die mit 115 cm bemessen war. Auch die fast 19-jahrige Alessia Angerbauer und die 19-jährige Caroline-Claudia Erhart, beide Mitglieder des Mitglied des RFV Markt Schwaben e.V., konnten auf dem Springturnier des RFV Ohlstadt e.V. jeweils eine Platzierung für sich verbuchen. Alessia Angerbauer belegte mit Jester in einer Stilspringprüfung Klasse A** einen tollen 4. Platz. Caroline-Claudia Erhardt belegte in derselben Prüfung mit Cleman den 9. Rang. Nico Fuchs, Vorstand des RFV Markt Schwaben e.V., ist begeistert von den Ergebnissen der jungen Vereinsmitglieder. „Ich freue mich, dass unsere jungen Mitglieder solche Erfolge im nationalen und internationalen Reitsport erzielen und unseren Verein so hervorragend repräsentieren.“

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DUELL DER STUTEN: BELLA ROSE SCHLÄGT DEJA ISABELL WERTH STEUERTE NACHWUCHSPFERD ZUM SIEG

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Die Letzte war am Ende die Erste: Mit ihrem imponieren- den Hannoveranerwallach Don Auriello war die Schwe- din Tinne Vilhelmson-Silfven auch heuer wieder nach München zu Pferd Internatio- nal gereist. Dort startete sie am Freitag im Nürnberger Grand Prix, der als Finalqua- lifikation zur WDM (World DressageMasterspresented by Axel Johnson Group), der teuersten Dressurserie der Welt mit Preisgeldern über 125.000 Euro ausgeschrie- ben war und holte sich promptdiegoldeneSchleife. „Ich bin so stolz auf mein Pferd, er hat super mitge- macht“, schwärmte die Dres- surspezialistin nach einer fehlerfreien Runde mit vielen Höhepunkten.

 

Fast 100 Punkte weniger gab esfürdiefünffacheOlympia- siegerin Isabell Werth, die ihren El Santo auf Platz zwei steuerteunddamitLokalma- tadorin Ulla Salzgeber (Blon- hofen) mit Herzrufs Erbe auf den dritten Rang verwies. In der ***-Tour gelang hingegen Isabell Werth auch am zwei- ten Tag mit Bella Rose der TriumphüberdenSchweden Patrick Kittel. Mit der schik- ken Westfalenstute setzte sich die Rheinbergerin erneut souverän an die Spitze des 15 Aktive starken Teilneh- merfelds im Meggle Champi- ons Grand Prix der CDI3*- Tour vor ihrem schwedischen Kollegen mit der ebenfalls zehn Jahre alten Deja. Bis jetzt hatte der Schwede mit der Stute fast jeden seiner Grand Prix-Ritte mit einem Sieg beendet, gegen Bella Rose aber kam er nicht an. „Das war ein spannender Zweikampf, bei dem Werth wieder einmal mit einer soli- den Vorstellung überzeugt hat“, kommentierte Dressur- Bundestrainerin Monica Theodorescu die Ritte. Auch am zweiten Tag der Pferd International ließ sich die Offi- ziellekeineVorstellunginder NÜRNBERGER Dressura- renaentgehenundwarstets mit hilfreichen Tipps zur Stelle. „Die beiden Stuten sind absolute Ausnahmeta- lente im Viereck, das macht den direkten Vergleich so spannend“, so Theodorescu. Höhepunkt im Parcours war amFreitagdasCSI***-Sprin- gen,derPreisdesMünchner Wochenanzeigers präsentiert vomKaurfing-München,das als 2. Qualifikation für den Großen Preis ausgeschrie- ben war. 50 Starter hatten hier ihre Pferde gesattelt, 15 davon schafften eine Null- runde. Schnellster war am Ende Felix Hassmann, der Jüngere der beiden erfolgrei- chen Brüder, der mit seinem Holsteiner Hengst Cayenne Z in Rekordzeit durch den Parcours jagte. Als bester Bayer platzierte sich Helmut Schönstetter (Rotthalmün- ster) auf Vienna Quintera.

 

Martina Scheibenpflug

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Aktuelles

ÜBER 50 GOLDENE SCHLEIFEN AN DREI TAGEN ALTMÜHLTURNIER WIEDER EINMAL MEHR MAGNET FÜR REITSPORTLER UND ZUSCHAUER

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Bei der diesjährigen Auflage des Herrieder Altmühlturniers vom 30. Mai bis 1. Juni hat wirklich alles gepasst, so das Resümee am Ende der Veranstaltung. Das Interesse an dieser inzwischen schon traditionellen Veranstaltung war wieder einmal enorm. Deshalb wurden die Prüfungen auf drei Außenplätzen und in der Reithalle durchgeführt Die Palette reichte von der Führzügelklasse bis zu Dressur- und Springprüfungen der Klasse M**. Reiterinnen und Reiter aus Franken, Schwaben und dem angrenzenden Baden Württemberg präsentierten sich bei ausgezeichneten äußeren Bedingungen einem zahlreich erschienenen Publikum. Die Teilnehmer an der Kreismeisterschaft Stadt und Landkreis Ansbach hatten wieder ausreichend Gelegenheit, ihr Punktekonto zu füllen. Für die Starter bei der M-Tour Dressur waren es die beiden ersten Wertungsprüfungen. Diese konnte Simone Moll vom gastgebenden Verein mit ihrem Amiro gewinnen. Beim höchst dotierten M**- Springen mit Stechen am Sonntagnachmittag siegte Thomas Vogel vom RFV Gelchsheim.

 

Platz drei belegte Martin Joas aus Gerolfingen auf Valentina und Johannes Bernhard vom RFV Herrieden landete mit Golden Eye auf dem fünften Platz. Die Plätze zwei und vier gingen nach Baden Württemberg. Insgesamt wurden bei den 34 ausgeschriebenen Prüfungen aufgrund der notwendigen Teilungen am Ende 51 Mal Goldene Schleifen durch das Richtergremium mit Heinrich Geigl als LK-Beauftragtem vergeben. Der Nachwuchs zeigte sich bei der Ponyführzügelklasse und in den Reiterwettbewerben oft zum ersten Mal der kritischen aber einfühlsamen Jury. Ein Mannschaftsspringen E-A-L am Samstagabend nach der traditionellen Vorabendmesse in der Reithalle und ein Kostümspringen am Sonntagnachmittag rundeten das sportliche Programm ab und sorgten auch aufgrund der passenden Kommentare von Turnierrichter Siggi Haaf für die Unterhaltung des stets zahlreich anwesenden Publikums.

 

Auch sonst konnten sich die Reiterinnen und Reiter aus dem westlichen Mittelfranken häufig gegen die auswärtige Konkurrenz behaupten und zahlreiche Siege und Platzierungen erreichen. Das Rote Kreuz aus Herrieden hatte nur wenig zu tun, da die seltenen Stürze zum Glück alle glimpflich verliefen. Im Verlauf der Veranstaltung zeigten sich selbst altgediente „Turnierhasen“ beeindruckt von der Kulisse des Turniergeländes und dem Engagement der vielen freiwilligen Helfer, die die Turnierleitung unter Susanne Brunner und die Vorstandschaft mit dem 1. Vorsitzenden Günther Heinrich von A bis Z unterstützten.

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Pferdegesundheit

DAS EQUINE CUSHING SYNDROM EINE HAARIGE ANGELEGENHEIT!

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Equines Cushing Syndrom (ECS) ist die häufigste hormonelle Störung bei Pferden über 15 Jahre. Studien haben gezeigt, dass 60% der Pferde über 16 Jahre klinische Anzeichen der Veränderungen der Blutwerte haben, die durch ECS verursacht werden. Allein in Deutschland gibt es schätzungsweise über 45.000 Pferde mit ECS.

 

Was ist das Equine Cushing Syndrom?

ECS wird durch eine Störung der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) verursacht. Dieses kleine aber wichtige Organ ist für die Produktion und Regulation vieler lebenswichtiger Hormone verantwortlich. Unter diesen ist auch z.B. das Adrenocorticotrope Hormon (ACTH), welches die Ausschüttung von körpereigenen Kortison-ähnlichen Stoffen reguliert. Wenn bei ECS die Produktion dieser Hormone unreguliert gesteigert wird, kommt es zu einer Vielzahl unerwünschter Nebenwirkungen und klinischen Veränderungen. Früher hat man einen Tumor der Hirnanhangsdrüse beschuldigt, inzwischen ist aber bekannt, dass bei vielen Pferden mit ECS die Hirnanhangsdrüse zwar vermehrt ACTH produziert, dabei aber nicht tumorös verändert oder vergrößert ist. ECS ist nicht heilbar (aber behandelbar, sehe unten!) und progressiv.

 

Was sind die Symptome von ECS?

Die Veränderung die einem als Pferdebesitzer meist als erstes auffällt, ist eine Verlangsamung des Fellwechsels. Bei manchen Pferden sieht man an typischen Stellen an den Beinen und unter dem Bauch erst vereinzelte lange Haare die viel langsamer oder gar nicht ausfallen, bei anderen merkt man eine schleichende generalisierte Verdichtung des Fells (Hirsutismus). Das Fell wird auch oft lockig. Unbehandelte Pferde und Ponies mit ECS sehen irgendwann fast aus wie ein Mammut! Entsprechend des fehlenden Fellwechsels, haben die Pferde mehr Probleme mit Hitze und Anstrengung fertig zu werden, und vermehrtes Schwitzen wird beobachtet (Hyperhydrose).

 

Eine schleichende Apathie (Müdigkeit, ruhig werden) setzt gleichzeitig ein, wobei bei vielen Pferden dies auf das zunehmende Alter geschoben wird. Durch die Hormonbedingte Veränderung des Stoffwechsels, neigen Pferde mit ECS zum Muskelabbau und Fettdepotbildung. Durch den Muskelschwund wird oft die Entstehung oder Verschlimmerung eines Senkrückens beobachtet. Die Fettanlagerung bei diesen Pferden befinden sich an typischen Stellen, im Nakkenkamm, über die Augen und an der Kruppe. Manchmal ist das Pferd dabei als ganzes nicht übergewichtig, zeigt aber trotzdem diese anormale Fettablagerung. Wenn die Pferde nicht automatisch getränkt werden, merkt man bei fast allen Pferden eine vermehrte Wasseraufnahme und da mit einhergehend einen verstärkten Urinabsatz. Durch die vom körpereigenen Kortison ausgelöste Dauer „Stressreaktion“ des Körpers, wird auch das Immunsystem beeinflusst. Pferde mit ECS neigen vermehrt zu Infekten, und können auch Fruchtbarkeitsprobleme haben. Die meist gefürchtete Konsequenz dieser Veränderungen ist die Hufrehe. Es wird vermutet, dass Pferde mit ECS besonders empfindlich für Hufrehe sind, da sie meist auch eine In - sulinresistenz zeigen und schnell übergewichtig werden. Die Reheschübe bei ECS können trotz korrekter Behandlungs- und Vorbeugungsmaßnahmen wieder auftreten, wenn die daruntergelegene Ursache, das ECS, nicht behandelt wird, und zu erheblichen Schäden führen, die eventuell die Euthanasie des Pferdes nötig macht.

 

Wie wird ECS diagnostiziert?

Obwohl viele der klinischen Anzeichen typisch sind, für das Equine Cushing Syndrom, ist es ratsam vor Anfang einer Behandlung die Diagnose durch Blutwerte zu bestätigen. Dafür gibt es zwei verschieden Verfahren:

 

  • Eine Blutprobe wird genommen und das ACTH im Blut bestimmt. Diese Methode ist die gängigste und 90% der Pferde mit ECS zeigen einen erhöhten ACTH-Wert im Blut und werden mit diesem Test erkannt.
  • Die zweite Methode ist etwas aufwendiger, kann aber helfen die letzten 10% der Pferde, die keinen erhöhten ACTH-Wert haben, zu diagnostizieren. Eine Blutprobe wird nachmittags zwischen 4 und 6 genommen, und danach wird eine kleine Menge Kortison gespritzt. Am nächsten Tag zwischen 10 und 12 wird eine zweite Blutprobe genommen. In diesen Proben wird der Kortisol-Wert bestimmt. Bei normalen Pferden sollte durch die Selbstregulierung des Körpers nach Zugabe von Kortison vom Tierarzt, das Cortisol in der zweiten Probe niedriger sein als in der ersten. Bei Pferden mit ECS fehlt diese Regulation, also ist der Wert gleich.

 

Es gibt eine kleine Zahl von Pferden und Ponies die trotz eindeutiger Anzeichen von ECS bei diesen beiden Tests negativ sind. Bei diesen Pferden sollte man entweder in 2-3 Monaten die Tests wiederholen, oder wenn eine schnelle Diagnose zur Behandlung nötig ist, mit seinem Tierarzt überlegen ob man einen dritten Test macht (TSH-Stimulation), oder vorsichtig anbehandelt und dann später erneut diagnostiziert. Erstaunlicherweise korrelieren die Blutwerte meist nicht mit den klinischen Symptomen, d.h. manche Pferde haben extrem erhöhte Blutwerte und fast keine Symptome, wobei andere ganz eindeutige und starke Symptome zeigen mit fast normalen Blutwerten. Nicht desto trotz kann die regelmäßige Kontrolle der Blutwerte der beste Weg sein, um die Einstellung auf der Behandlung zu kontrollieren.

 

Bluttest im Herbst?

Viele Studien haben gezeigt, dass Pferde im Herbst immer erhöhte ACTH-Werte im Blut haben. Dadurch reagiert der Körper auf die kürzer werdende Tageslänge und bereitet sich auf dem Winter vor. Früher hat man deswegen vermieden, im Herbst (August- November) die ECSTests durchzuführen, um keine normalen Pferde fehlerhaft mit ECS zu diagnostizieren. Heute haben die meisten Labore erhöhte „Normalwerte“ für den Herbst, und man kann deswegen die Tests im Herbst auch durchführen. Man sollte aber aufpassen, wenn man zur Behandlungskontrolle Frühlingswerte mit Herbstwerten vergleicht.

 

Wie wird ECS behandelt?

Seit Jahren hat sich die Behandlung mit Pergolid bewahrt. Ursprünglich zur Behandlung vom Morbus Parkinson beim Mensch eingesetzt, kann Pergolid die überschüssige Hormonproduktion durch die Hirnanhangsdrüse reduzieren. Die Dosis muss von Pferd zu Pferd individuell nach Verbesserung der klinischen Symptome und der Blutwerte angepasst werden. Es ist manchmal erstaunlich, dass z.B. ein Warmblut nur halb so viel Pergolid braucht als ein Pony! Wenn die Dosis richtig eingestellt ist, merkt man innerhalb von 6-8 Wochen, dass viele der Symptome verschwinden. Manche alten Pferde finden dabei ihre alte Lebenslust wieder, und man merkt erst dann, wie viel die Krankheit sie mitgenommen hatte. Beim nächsten Fellwechsel ist dann auch schnell eine Verbesserung des Fells zu sehen. Man muss aber natürlich, wie bei jedem Pferd, weiterhin auf regelmäßige Entwurmung, Zahnkontrollen und Impfungen achten, sowie bei Pferden mit Rehe, diese entsprechend behandeln und weiter durch limitierten Weidengang und Stärkereduziertes Futter Vorbeugungsmaßnahmen treffen.

 

Manche Pferde zeigen erneut verstärkte Symptome oder Reheschübe im Herbst, was auf die erhöhte, natürliche ACTH-Produktion in dieser Jahreszeit zurückzuführen ist. Deswegen empfiehlt sich bei eingestellten Pferden die Blutwerte im September oder Oktober erneut zu kontrollieren, da eine saisonale Erhöhung der Dosis nötig sein könnte. Pergolid ist ein extrem sicheres Medikament! Die einzigen Nebenwirkungen bei zu hoher Dosis ist ein vorübergehender Appetitmangel und bei manchen Pferden Schläfrigkeit. Diese können aber durch Anpassung der Dosis sehr schnell wieder beseitigt werden. Pergolid wird nur von einer Firma für Pferde vertrieben, unter dem Handelsname Prascend®. Die meisten Pferde und Ponies bekommen einmal täglich ½ bis 1 Tablette, was zu Behandlungskosten von 0.80-1.50€ pro Tag führt. Da ECS nicht heilbar ist, muss die Behandlung Lebenslang erfolgen!!! Letztes Jahr erschien eine Studie, die eine deutliche Verbesserung der Symptome und der Blutwerte bei Pferde mit ECS durch einen Futterzusatzstoff mit Mönchspfeffer und anderen pflanzlichen Stoffen zeigte (Corticosal®). Da diese Studie vielversprechend ist, sollte man auf die alleinige Zufütterung dieses Mittels als Behandlung verzichten, außer bei Pferden die Pergolid nicht vertragen oder nicht drauf ansprechen, da die möglichen Konsequenzen einer unzureichenden Behandlung gravierend sein können.

 

Es spricht nichts dagegen, diesen Futtermittelzusatz als Ergänzung zur Pergolidbehandlung zuzufüttern, um mit Blutwertkontrollen die Pergoliddosis zu auf die kleinste, nötigste zu reduzieren. Interessanterweise zeigte eine andere Studie, dass Mönchspfeffer allein zu keiner Verbesserung führt.

 

Wird mein Pferd mit ECS je wieder nomal?

Das Equine Cushing Syndrom ist unheilbar und progressiv. Durch frühe Diagnose und passende Behandlung können Pferde sehr gut damit leben und altern. Besonders wichtig dabei ist es, gravierende Konsequenzen, wie Hufrehe, zu verhindern, wenn möglich bevor sie anfangen. Natürlich muss bei jedem geriatrischem Pferd noch besonders gut auf Hufpflege, Ernährung und Gesundheit geachtet werden, damit sie mit Freude in ihr goldenes Lebensalter hinein galoppieren können!

 

Nathalie Tokateloff, Tierärztin, MVSci, Dipl. ABVP (Equine Specialty)

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Sommerzeit

Hitze – ein Problem für Pferde

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Im Hochsommer, wenn die Sonne unerbittlich ihre heißen Strahlen auf die Erde schickt und die Temperaturen auf 30 - 40 Grad Celsius ansteigen, leiden nicht nur wir Menschen, sondern auch die Pferde unter dieser Hitze. Pferde sollten diese Jahreszeit so erträglich wie nur möglich verbringen können. Hier finden Sie einige Verhaltensregeln und Unterbringungsbedingungen.

 

Pferde leiden unter starker Hitze entschieden mehr als unter eisiger Kälte. Viele Tiere haben bei drückender, schwüler Hitze schnell Kreislaufprobleme, deshalb ist eine artgerechte Haltung für die Gesundheit eine der wichtigsten Voraussetzungen, um die warme Jahreszeit gut zu überstehen. Hohe, über einen gemächlichen Spazierritt hinausgehende Anforderungen sollen, nicht nur in der drükkenden Mittagshitze, vom Pferd nicht gefordert werden. Jegliche Leistung darf nur verlangt werden, wenn das Pferd körperlich gesund und gut konditioniert ist – und dann sollten die frühen Morgenstunden oder späten Abendstunden gewählt werden. Alle nordischen Pferderassen, Ponys, Kleinpferde und Kaltblutrassen sind anfälliger gegen Hitzestreß als Araber und Berber. Bemerkt man, dass das Pferd Konzentrationsschwierigkeiten, Konditionsschwächen oder Kreislaufprobleme hat, ist die Arbeit sofort einzustellen, das Pferd an einen schattigen Platz zu bringen und mit kühlem Wasser abzuwaschen.

 

Mindestens zweimal Tränke kontrollieren

Während der heißen Sommermonate ist eine Boxenhaltung in stickigen, überhitzten Ställen unbedingt zu vermeiden, ja auszuschließen. Die Pferde brauchen – viel mehr als der Mensch – ständig frische, kühle Luft: In den Ställen steigt in der warmen Jahreszeit der Ammoniakgeruch für die Pferde ins Unerträgliche. Die für das Pferd gesündeste Haltungsart ist ein Aufenthalt Tag und Nacht auf der Weide. Die kühle Nachtluft lässt die Pferde den kommenden heißen Tag besser ertragen. Hierbei sind einige wichtige Punkte zu erfüllen, ohne die das Pferd auch bei Weidehaltung leidet. So muss immer die Möglichkeit gegeben sein, dass die Pferde bei Bedarf einen schattigen Platz aufsuchen können; er sollte so groß sein, dass alle Pferde dort Unterkunft finden, ohne sich gegenseitig zu behindern. An schattigen, kühlen Plätzen ist auch die Fliegenplage nicht so groß, da Fliegen solche Orte meiden. Noch viel wichtiger als Schatten ist ausreichendes, frisches Trinkwasser. Pferde regulieren durch das Schwitzen ihre Körpertemperatur, was einen hohen Wasserverlust hervorruft. Sind keine Selbsttränken vorhanden, muss ein geschlossener Tankwagen zur Verfügung stehen. Offene Wannen oder Bottiche eignen sich nicht so gut, da das Wasser sehr schnell verschmutzt, faulig wird und Mücken ihre Eier darin ablegen. Besitzt man nur Wannen, müssen diese jeden Tag mehrfach mit frischem Wasser aufgefüllt und alle zwei bis drei Tage gründlich gereinigt werden. Dass Tankwagen und Bottiche im Schatten stehen, versteht sich von selbst – Pferde mögen kein abgestandenes Brackwasser. Bei der Haltung einer größeren Pferdeherde gilt, möglichst zwei mindestens zehn Meter auseinander liegende Tränkemöglichkeiten zu haben: Durch die Rangordnung ist es schon vorgekommen, dass niedrig stehende Tiere (und damit die schwächsten der Herde) nicht ans notwendige Wasser kamen.

 

Heu und Mineralien anbieten

Die Fütterung ist im Sommer den Weideverhältnissen anzupassen. Fette Weiden erfordern eine geringere Zufütterung als magere Weiden; letztere sind für Ponys und andere Robustpferderassen sehr geeignet. Dies beugt der Rehegefahr vor. In beiden Fällen muss jedoch zusätzlich Heu oder Stroh beigefüttert werden. Eventuelle Kraftfutterrationen sind mit einem Mineralfutter zu versehen, denn Gras und Kräuter auf den Weiden decken den Mineralstoffbedarf der Pferde nicht ab! Ein Salzleckstein und ein Mineralleckstein dürfen auf keiner Pferdeweide fehlen. Denn durch starkes Schwitzen erfährt der Pferdekörper einen hohen Salzverlust, der unbedingt ausgeglichen werden muß, um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Nach dem Reiten ist es angebracht, zusätzlich ein bis zwei Teelöffel Mineral- oder Jodsalz unter das Futter zu mischen, damit der Natriumbedarf gedeckt ist. Weidepferde sollten möglichst wenig geputzt werden. Die natürliche Schutzschicht im Fell, die aus Talg und Schuppen besteht, darf nicht unnötig zerstört werden. Sie schützt das Pferd vor Nässe und Kälte, denen es auf der Weide ausgesetzt ist. Das aber nicht, dass das Pferd den ganzen Sommer über nicht gepflegt werden soll; im Gegenteil, einige Pflegemaßnahmen sind genau einzuhalten. Nach dem Reiten, wenn das Pferd geschwitzt hat, muss es gründlich von dem nassen, salzhaltigen Schweiß gereinigt werden (daher der Salzverlust im Körper, der wieder ausgeglichen werden muss). Wird das Pferd in diesem verschwitzten Zustand auf die Weide gestellt, können sich in den feuchten, warmen Schweißabsonderungen Bakterien, Pilze und besonders Milben gut ausbreiten. Zudem zieht der Schweißgeruch Fliegen an, die das Pferd arg belästigen. Die angetrocknete Schweißkruste brennt auf der Pferdehaut, wenn sie nicht beseitigt wird.

 

Nach dem Reiten Pferde waschen

Abgewaschen wird erst nach einer (Fütterungs)- Pause von mindestens 15 Minuten: Das Pferd muss erst etwas Abkühlen! Zum Abwaschen reichen ein verschiedenseitiger Schwamm oder eine nicht zu kräftige Wurzelbürste und ein Eimer sauberes, klares Wasser. Auf Pferdeshampoo sollte unbedingt verzichtet werden, da der meist parfümierte Geruch Fliegen und Insekten anzieht, was ja tunlichst vermieden werden sollte. Außerdem zerstört das Shampoo durch seine fettlöslichen Stoffe die hauteigene Fettschicht, was ebenfalls bei Weidepferden nachteilige Auswirkungen in Bezug auf das Eindringen von Kälte und Nässe in das Fell hat. Mit reichlich Wasser wird die Schweißkruste mit dem Schwamm kräftig ausgewaschen, bis sie beseitigt ist. Zwischendurch sollte das Wasser gewechselt werden. Das im Fell verbliebene restliche Wasser wird mit einem Schweißmesser abgezogen, um eine zu starke Auskühlung durch die entstehende Verdunstungskälte zu vermeiden. Ob mit Schwamm oder bei Pferden, die sich aus dem Schlauch heraus abspritzen lassen: Es werden zuerst die Vorder- und dann die Hinterbeine mit einem feinen Wasserstrahl abgekühlt. Dann arbeitet man sich langsam die Brust und den Hals hinauf. Der Kopf wird nicht abgespritzt (hierfür nimmt man den Schwamm). Dann folgen die Flanken und dann erst der Rücken – kommt hierhin zu schnell kaltes Wasser, zieht sich die Rückenmuskulatur blitzartig zusammen und verkrampft. Zum Schluss wird die Hinterhand gereinigt.

 

Trainingsarbeit, Spazieroder Wanderritte sind am besten während der kühleren Morgen- oder Abendstunden zu verrichten. Älteren Pferden dürfen bei hohen Temperaturen Anstrengungen auf keinen Fall zugemutet werden, da sie besonders empfindlich mit Kreislaufstörungen reagieren. Sind Turniere angesagt, ist damit zu rechnen, dass auch während der heißen Mittagszeit gestartet werden muss. Dabei dürfen nur Pferde mit entsprechender Kondition, guter Gesundheit und stabilem Kreislauf geritten werden. Das Pferd ist langsam daran zu gewöhnen, bei diesen heißen Temperaturen Leistungsforderungen zu zeigen. Bei auftretenden gesundheitlichen Problemen, z.B. instabilem Kreislauf oder Hitzschlag, ist das Pferd sofort in einen kühlen Stall oder an einen schattigen Platz zu stellen. Bei Verdacht auf Hitzschlag ist sofort der Tierarzt zu holen. Vorsicht vor Hitzschlag Symptome beim Hitzschlag: Schwäche, Kreislaufprobleme (Schwanken), Körpertemperatur über 38,7 Grad Celsius, starkes Schwitzen, erhöhte Atem- und Pulsfrequenz. Die Zeit, bis der Tierarzt eintrifft, muss mit folgenden Maßnahmen überbrückt werden: Beine mit leichtem Wasserstrahl kühlen, Kopf mit nassem Schwamm oder Tuch befeuchten, dann Brust und Körper mit leichtem Wasserstrahl abkühlen. Die Fliegen- und Bremsenplage lässt manche Pferde im Sommer schier verzweifeln, sie sind kaum noch reitbar und geraten sogar in Panik. Der Pferdefachhandel bietet die unterschiedlichsten Anti- Fliegensprays und -lotionen an. Welche nun am besten und am längsten wirken, ist von Pferd zu Pferd und anscheinend auch von Insekt zu Insekt verschieden. Viele Pferde vertragen das Geräusch von Sprühflaschen nicht, dann muss der Wirkstoff mit einem Tuch oder Schwämmchen die Antifliegenlotion aufgetragen werden.

 

Mähne und Schweif sind die natürlichen Abwehrmittel der Pferde gegen Fliegen, daher sollten sie nicht gekürzt oder gar zur Zierde eingeflochten werden. Je länger Mähne und Schweif des Pferdes wachsen dürfen, desto mehr Fliegen können sie vertreiben. Außerdem schützt ein langer Schopf die Augen vor lästigen Plagegeistern und verhindert die im Sommer so gefürchteten Augenentzündungen. Zum Schluß bedenken Sie vor Ihrem nächsten Sommerritt auch noch eines: Wenn Sie selbst Probleme mit der Hitze haben, gehören Sie nicht auf einen Pferderücken!

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Der gesunde Pferderücken

DER SATTEL ...

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... ist ein wichtiger Ausrüstungsgegenstand für das Pferd. Ähnlich wie ein Schuh beim Menschen, muss er wirklich passen, damit nichts zwickt oder reibt. Und nur wenn der Sattel wirklich passt, kann das Pferd seine Höchstleistung bringen. Ähnlich wie ein Mensch, der sich in unpassenden Schuhen Hühneraugen, Blasen und schiefe Zehen holt, leidet auch ein Pferd unter einem schlecht sitzenden Sattel. Die Folge sind Satteldruck, offene Stellen vom Gurt und Sattelzwang. Manche der Folgen sind aber nicht so direkt sichtbar, etwa Veränderungen am Schulterblatt, die zu Entzündungen und Druckschmerzen führen und Rückenverspannungen, die empfindliche Bereiche schützen sollen. Der Pferderücken ist ein empfindliches Gebilde, das sich immer wieder verändert. Wächst das Pferd, nimmt es zu oder ab, verändert es seine Muskulatur, weil es anders trainiert wird oder wird es älter und die Bänder der Wirbelsäule damit weicher. Egal was die Ursache ist, die Folge ist ein Sattel der nicht mehr passt.

 

Genügend Widerristfreiheit

Am Widerrist sind die Knochen und Bänder der Wirbelsäule nur von einer dünnen Hautschicht bedeckt. Deshalb ist dieser Bereich des Pferderückens ganz besonders empfindlich, daher darf ein Sattel hier weder aufliegen noch scheuern.

 

Die Kammerweite

Die Kammerweite bestimmt, wie breit ein Sattel ist. Der Sattel muß so schmal sein, dass er stabil liegt und der Widerrist genügend Platz hat. Die Kammerweite muss allerdings auch ausrechend Platz für die Bewegung der Schulterblätter lassen, da sich das Pferd sonst bei jedem Schritt am Sattel stößt.

 

Der Winkel des Baums

Der Sattel muss nicht nur die richtige Weite haben, sondern auch die richtige Winkelung. Damit stellen Sie sicher, dass der Sattel soviel Auflagefläche wie möglich hat. Die Winkelung des Baums muss zum Winkel der Schultern und des Rumpfes des Pferdes passen, da der Sattel sonst dachartig aufsteht oder flügelartig absteht.

 

Der richtige Wirbelkanal

Die Wirbelsäule des Pferdes ist sehr empfindlich. Da sie das ganze Gewicht des Reiters tragen muss, sollte sie in ihrer Funktion nicht gestört werden, Das heißt, sowohl nach oben, als auch zur Seite hin brauchen dieWirbel genügend Raum, um sich frei zu bewegen.

 

Die passende Sattellänge

Der Reiter braucht Platz auf dem Sattel, um sich wirklich frei und im Gleichgewicht zu bewegen. Das Pferd bietet aber nur einen bestimmten Raum an, auf dem der Sattel liegen darf. Denn bei der letzten Rippe ist Schluss - danach würde der Sattel auf empfindliche innere Organe drücken.

 

Liegt alles auf?

Der Sattel muss nicht nur vorne und hinten passen, sondern auch dazwischen. Damit die Sattelform zum Pferd passt, ist der richtige Schwung nötig.

 

Die Balance

Im Gleichgewicht sitzen ist ein großes Thema. Doch der Reiter kann nur dann seinen Schwerpunkt finden und mit dem des Pferdes in Einklang bringen, wenn der Sattel im Gleichgewicht ist.

 

Liegt der Sattel gerade?

Um nicht aus der Bahn zu geraten, sollten wir gerade auf dem Pferd sitzen. Das wird schwierig, wenn der Sattel schief ist.

 

Die Gurtstrippen

Der beste Sattel hilft nichts ohne Sattelgurt der ihn an seinem Platz hält.

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Der gesunde Pferderücken

VOM TELEFONVERKÄUFER ZUM SATTELSERVICE

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Funktioniert ein Job nicht mehr so gut, gibt es heutzutage unendlich viele Möglichkeiten für Veränderungen und Weiterbildungen. Berufe entwickeln sich teilweise komplett neu, Schulen wachsen wie Pilze aus dem Boden. Wir möchten alle einen Beruf, der uns Spaß macht und möglichst unsere Existenz sichert. So überlegt sich mancher aus guten Gründen, seinen Bürojob an den Nagel zu hängen, um einer Passion nachzugehen, die augenscheinlich gute Aussichten auf ein besseres Leben bietet. Manchmal kann so eine berufliche Weiterentwicklung ganz schnell gehen. Eine Wochenendschulung reicht oft aus, damit man sich, nun mit etwas mehr Wissen, als Fachkraft anbieten kann. Nicht jede Berufsbezeichnung bedeutet automatisch eine fundierte Ausbildung. Nicht immer ist das was draufsteht auch wirklich drin.Eine sympathische junge Frau arbeitete einige Jahre als Handyzubehör- Verkäuferin. Durch ihr Hobby, Reiten, kam sie auf die Idee Sättel zu verkaufen. Ein amerikanischer Hersteller baumloser Sättel, der in den letzten Jahren mit einem guten Marketingkonzept unseren deutschen Markt erobert, setzt auf solche Leute, die durch ihre Ausstrahlung Vertrauen und Kunden gewinnen. Den Rest macht ohnehin die Firma selbst. Mit gut durchdachter Werbung locken Sie den Pferdefreund, der ein neues Reiterlebnis versprochen bekommt.

 

Das Marketingkonzept muss stimmen

Dazu müssen genügend neue Verkäufer gefunden und in kurzen Seminaren angelernt werden. Dabei geht es um das Verstehen des Produktes, also hier des Sattels und seinen Funktionen, und vermutlich auch gut durchdachte Verkaufsstrategien. Die individuellen Unterschiede von Pferd und Reiter zu erkennen, ohne die eine gute Sattelberatung nicht funktionieren kann, wird dabei nicht berücksichtigt. Es würde den Rahmen eines solchen Seminars sprengen. Dieses Wissen wächst durch Erfahrung oder eine mehrjährige Ausbildung bei einem guten Lehrmeister. Der Lehrling wird erst dann „auf die Kunden losgelassen“, wenn er sein Handwerk sicher beherrscht. So war das jedenfalls zu meiner Lehrzeit in den meisten Berufen. Heute gibt es eine gute Werbung, die im Zeitgeist liegt, dazu nette Verkäufer, und schon ist der Sattel gekauft.

 

Rückenprobleme liegen oft am falschen Sattel

„Diesem Pferd passt einfach kein Sattel, es hat so einen schwierigen Rücken“ hörte ich von einer Freundin, die drei dieser Sättel für Ihre Pferde kaufte. Der Verkäufer kommt seit Jahren geduldig immer wieder um die Sättel anzupassen. Bei zwei Pferden passen die Sättel sehr gut, bei einem gibt es häufig Probleme. Das Pferd lahmte immer wieder wegen seiner Rückenprobleme, es entwickelten sich Druck- und Scheuerstellen und es entstand ein Hahnentritt. Mit meinem Halb-Laienblick und als „nicht-Sattelverkäufer“ sah ich, dass der Sattel auf der Wirbelsäule hin und her rutschte. Daran ist bei den baumlosen Sätteln nichts zu ändern. Seit einigenWochen sitzt sie auf ihrem alten Vielseitigkeitssattel und das Pferd läuft wieder. Der Hahnentritt ist so gut wie verschwunden. Warum sah das der Sattelverkäufer nicht, obwohl er doch der Fachmann ist?

 

Lange Bewährtes muss nicht das Schlechteste sein

Es gibt bei uns Hersteller, die schon sehr viele Jahre auf dem Markt sind und sich auch in ihrem Konzept weiterentwickeln. Es gibt auch neue, innovative Produkte, die es wert sind genau angeschaut zu werden. Am wertvollsten ist aber, dass ich mich auf den Menschen, der mir dazu rät, verlassen kann. Dafür brauchen wir den Fachmann, der uns mit unserem Pferd beobachtet und weiß, was da passen könnte. Dem ich meine Bedürfnisse mitteile, der die Anatomie des Pferderückens sieht und mir die Möglichkeit gibt, zwischen verschiedenen Sätteln auszuwählen. Und der mich danach erst in 15-20 Jahren wiedersieht und hoffentlich immer noch Sättel verkauft wenn ich ein neues Pferd habe. Außer mein Pferd verändert sich so sehr, daß der Sattel angepasst werden muss, und auch da wird er mir kompetent helfen können.

 

Sternschnuppen

So ist es auch in anderen Berufssparten. In der Reiterei und der gesamten Pferdebranche gibt es viele Beispiele. Tierheilpraktiker, die in einem 6- wöchigen Lehrgang ausgebildet wurden und nun mithilfe teurer Gerätschaften Wunder erhoffen. Das Erkennen der Probleme, sowie die nötigen medizinischen Grundkenntnisse sind aber in 6 Wochen und auch nicht in 2 Jahren ausreichend erlernbar. Es gibt kluge Menschen, die sich bemühen und einen guten Job machen. Doch leider gibt es noch viel mehr selbst ernannte Wunderheiler, die alleine durch ihr Auftreten enorm beeindrucken. Ganz extrem ist es mit Trainern in der Reiterei. Ich nehme e i nma l Anke als Beispiel. Sie fing vor einigen Jahren an zu reiten, kaufte sich eine Quarterhorsestute und wusste plötzlich alles über Pferde. Sie ist eine mutige Frau, die sich versuchte mit verschiedensten Jobs und Ideen in der Pferdebranche zu etablieren. Nachd e m alles zusammengebrochen war, machte Sie ihren Trainerschein. Heute gibt sie Reitstunden, für Kinder sicherlich schön und ausreichend. Anke macht das nicht, weil sie super reiten kann und ihre Erfahrungen teilen möchte, sondern um Geld zu verdienen. Mit dabei sicherlich eine Portion Liebe zum Pferd.

 

Erfahrung ist echtes Wissen

Ein Reiter muss selbst viele Pferde gespürt und in vielen Sätteln gesessen haben, um sein Wissen weiterzugeben. Da geht es nicht um das Wissen, wie die Zügelhaltung funktioniert, sondern um das Erkennen, mit welchen Persönlichkeiten er es zu tun hat und wie er auf sie eingehen kann. Genauso ist es mit dem Sattelverkäufer oder dem Therapeuten. Tolle Internetseiten und ausgeklügelte Mark e t i n g k o n - zepte blenden hervorragend. Dabei liegt das Gute oft so nah, der alte Hufschmied von nebenan, der Sattler, der schon seit 30 Jahren erfolgreich tätig ist, der Therapeut, der schon viele Lahmheiten behandelt hat. hen und einen guten Job machen. Doch leider gibt es noch viel mehr selbst ernannte Wunderheiler, die alleine durch ihr Auftreten enorm beeindrucken. Ganz extrem ist es mit Trainern in der Reiterei. Ich nehme e i nma l Anke als Beispiel. Sie fing vor einigen Jahren an zu reiten, kaufte sich eine Quarterhorsestute und wusste plötzlich alles über Selbstverständlich wollen wir auch Neues zulassen, wenn wir mit Altbewährtem nicht weiterkommen. Und selbstverständlich auch dem Nachwuchs eine Chance geben. Ich gehe schon seit 20 Jahren zum selben Zahnarzt, der sehr gute Arbeit macht und ich denke nicht daran, meinen Optiker zu wechseln, nur weil ein anderer ein schönes neues Schaufenster und eine neue Internetseite hat. Wie geht es Ihnen? Es ist heute eine echte Herausforderung,mit einem Überangebot von Wahlmöglichkeiten klar zu kommen. Erkennen was wirklich gut für uns ist und nicht wie eine Sternschnuppe vom Himmel fällt und schnell wieder erlischt. Machen wir uns auf die Suche nach den Sternen, die uns wirklich weiterhelfen und nicht nur blenden. Den hellen neuen Sternen geben wir gerne die Chance zu leuchten, wenn sie lange genug ihrer Laufbahn treu geblieben sind. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

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