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    Rasse: Freiberger

    Alter: 18.04.2011 Farbe: dkl.braun Stckm.: 1,56


    Name: Don Camillo

    Kurzbeschreibung des Pferdes: Dunkelbrauner Wallach mit schönen Gängen, weichem Schritt und Trab, sehr guten Feldtest (Fahren- Reiten: Mittelwert 8 auf 9). Allroundpferd hauptsächlich für Ausritt. Feldtest Noten: Fahren 7.71 - Reiten 7.80. Don Mirabeau du Seneut/ Libero


    Preis: auf Anfrage


    info@cheval-jura.ch 

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    Rasse: Freiberger

    Alter: 01.04.09 Farbe: braun Stckm.: 1,66


    Name: Calogero

    Kurzbeschreibung des Pferdes: Großes Pferd aber sehr sportlich. Sehr weiche Gänge, sehr angenehm zum reiten, sehr guter Schritt. Sehr feinfühlig im Maul. Verkehrssicher (aller Art). Respektvolles Pferd und sehr anhänglich.


    Preis: auf Anfrage


    info@cheval-jura.ch 

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    Rasse: Criollo Defenitivo

    Alter: 6 Jahre Farbe: red roan Stckm.: 1,48


    Name: La Amanecida EL Merlin

    Kurzbeschreibung des Pferdes: Vater: Espinillo La Primera, Mutter: La Amanecida La Campanilla. Sehr braver Wallach mit angenehmen Temperament. Unerschrocken auf dem Platz und Gelände, auch alleine ohne Probleme zu Reiten. Wegen Bestandsverkleinerung zu verkaufen.


    Preis: 4.800,– €


    Tel. 0171/2325027

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    Rasse: Traber

    Alter: 11 + 12 J. Farbe: braun Stckm.: ca. 1,65


    Kurzbeschreibung des Pferdes: Sehr gut gefahrenes Gespann, zwei- und vierspännig gefahren, auch im Turniersport bis Kl. M, sofort einsetzbar. Kontakt unter: www.fahrstall-schmelz.de


    Preis: VHB


    Tel. 06641/3730

Aktuelles

Aktuelles

HERAUSFORDERUNG ANGENOMMEN! HCHC TOPPT SAISON 2014

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HCHC – Für die kommende Saison stehen im HCHC zwei Top-Events im Mittelpunkt. Zum einen kann mit Stolz das „High Class Reining“ angekündigt werden, wo es vom 22.-26. Juli um 120.000,- Dollar Gesamtdotation geht und Weikersdorf zum internationalen Pflichttermin der Westernszene wird. Und zum anderen findet der im Herbst datierte Horsebox Austria Cup in der kommenden Saison seine fulminante Fortsetzung.

 

Es ist – so viel dürfen wir schon verraten – ein neues Format mit noch höherem Preisgeld geplant, weshalb diesem in Österreich so einzigartigen Hallencup doch eine gewisse Note und Relevanz zuzusprechen ist. Um für alle Sichtungsteilnehmer eine weitere Trainingsmöglichkeit zu bieten, konnte vom 14.-15. Februar ein passender Termin fixiert werden, der gleichzeitig als HCHC-Saisonopening und Startschuss für 2015 fungiert. Mit den beiden Veranstaltungen im März und April soll mit der breitgefächerten Ausschreibung von lizenzfreien Bewerben bis Grand Prix sämtlichen Leistungsklassen die Möglichkeit geboten werden, sich in einem schönen Rahmen und bei dem bewährt gemütlichen Ambiente zu messen. Zusätzlich findet vom 14..-15. März die Donau Bohemia Trophy statt. Aus dem heimischen Turnierkalender nicht mehr wegzudenken ist natürlich das Spezialrassenturnier, das der Veranstalterfamilie Preimesberger besonders am Herzen liegt.

 

Traditionellerweise etabliert sich hier das HCHC zum Treffpunkt aller Haflinger, Noriker, Araber, Barockpferde und natürlich auch aller Warmblüter. Die an die einzelnen Rassen angelehnten Trophys mit attraktiven Preisen geben diesem Turnier vom 17.-18. Oktober wieder einen besonderen Charakter. Eigens für alle Einsteiger bis zur Klasse LM veranstaltet das HCHC erstmalig ein CDN-C (20.-21. Juni), das sich vor allem zum Sammeln wertvoller Lizenzpunkte anbietet. Als einer der größten Westernsportveranstalter Österreichs haben die Events natürlich eine besonders große Wertigkeit. Neben dem High Class Reining Ende Juli finden zwei weitereWesternshows statt. Am ersten Mai-Wochenende nimmt das HCHC an den beiden österreichweiten AQHA- und ARHACups teil. Anfang September kommt es zu einem weiteren rot-weiß-roten Saisonhöhepunkt, denn da wird nicht nur der Österreichische Staatsmeister im Reining ermittelt, sondern auch der ÖM-Titel im Westernreiten vergeben. Zudem zählt das Turnier zu einer weiteren Etappe des alljährlichen AQHA-Cups. „Wir konnten im heurigen Jahr 2014 alle gesteckten Ziele erreichen und deswegen überaus zufrieden Bilanz ziehen.

 

Für uns steht stets die Freude am Sport an oberster Stelle, weshalb wir auch unseren Events Charme, Gemütlichkeit und das besondere Flair verleihen wollen. Das ist unsere Stärke, das, was uns und unsere Turniere auszeichnet, und uns schlussendlich auch so einzigartig macht. Unsere Turniergäste sind gerne hier, fühlen sich wohl und genießen nicht nur die Top-Bedingungen auf der sportlichen Bühne, sondern auch in unserer Riders Lounge.“ Infos auf www.hchc.at 

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Aktuelles

EIN BETRIEB MIT GESCHICHTE: DER HORSEPARK IN FÜRTH FEIERT RUNDES JUBILÄUM

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Fürth – Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums ließ es sich der Fürther Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung nicht nehmen, Familie Sprehe im Horsepark zu besuchen. Bei seiner Eröffnungsrede brachte er die beiden relevanten Erfolgsfaktoren des Betriebes, die natürlich auch positiven Einfluss auf die gesamte Region haben, auf den Punkt: Zum einen zählt Jörne Sprehe als Spitzensportlerin zu den Top-Aushängeschilder des Landes und zum anderen etablierte sich das Areal des Horseparks von der einstigen Baustelle zum modernen Leistungszentrum, was dank der Unterstützung der Stadt Fürth im letzten Jahrzehnt realisiert werden konnte. Mit einer großen Vergangenheit behaftet ist der Horsepark in Fürth, die Heimat von Deutschlands Top-Reiterin Jörne Sprehe.

 

Eingebettet in das weitläufige Areal des Golfparks gehörte die Reitanlage einstmals dem alten Flugplatz Atzenhof an. Wo früher Flugzeuge gebaut wurden und untergebracht waren, erstreckt sich nun eine noble Reitanlage, wo mittlerweile schon zehn Jahre lang Pferde und Reiter ausgebildet werden. Maßgeblich beteiligt an der Geschichte des Horseparks ist nicht nur der Oberbürgermeister der Stadt Fürth, Dr. Thomas Jung, der sich von Anfang an für den Umbau des Areals eingesetzt hat, sondern auch die stete Zusammenarbeit mit Kooperationspartner wie mit dem Gestüt Sprehe und UVEX sowie die unverzichtbare Verbindung mit Züchtern. Unter dem Motto „Freizeit mit Arbeit in Einklang bringen“ entwickelte sich der geschichtsträchtige „Alte Flugplatz Atzenhof“ zum Golfpark und zu einem Lebensraum für Familien sowie Standort für Firmen und Sportstätten. Und hier fand auch Familie Sprehe mit dem Horsepark ihr neues zu Hause. Im Gesamten umfasst die Reitanlage mit Reithalle, zwei Sandplätzen, dem großen Rasenplatz und Koppeln acht Hektar.

 

Die große Halle selbst ist über 100 Jahre alt und hat eine prachtvolle Geschichte, denn hier wurden einst Flugzeuge gebaut. Mittlerweile wurde sie als 40 x 50 Meter große Reithalle und Stall umfunktioniert, wo 45 Sportpferde untergebracht sind. Die Anlage selbst hat sich natürlich auch im Laufe der Zeit modernisiert und so stand nicht nur der Hausbau an, sondern auch die Erweiterung der Energie- und Wasserversorgung, die jetzt auf eigenen Beinen steht. Das große Ziel des Betriebes ist es, die Ausbildung von Pferden und Reitern gemeinsam mit Zucht und Sport in Einklang zu bringen. All´ das wäre nicht möglich ohne die gute Zusammenarbeit mit besten Partnern wie dem Gestüt Sprehe und UVEX, die maßgeblich für den Erfolgsfaktor verantwortlich sind. Die Firma UVEX hat ihren Sitz ja quasi vor der Haustür und unterstützt die Springreiterin, die jüngst mit dem Bayern Pferde Award ausgezeichnet wurde, schon seit Jahren. Jörne hilft dem Unternehmen gleichzeitig mit innovativen Ideen was Helm- und Brillendesign betrifft.

 

Mit dem Gestüt Sprehe steht sie klarerweise in enger Verbindung. Junge Pferde werden nicht nur ausgesucht und in Sachen Ausbildung gefördert, sondern auch gemeinsam vermarktet. Ebenso wie die edlen Hengste des Gestüts. Die Symbiose zwischen Zucht und Sport hat ohnehin einen großen Stellenwert und so wird auf den ständigen Austausch und die Zusammenarbeit bei Züchterstammtischen und regelmäßigen Einladungen viel wertgelegt. Zudem spielt natürlich auch die Abwicklung und Organisation von Veranstaltungen eine nicht unwesentliche Rolle. Zwei große Events auf Drei-Sterne-Niveau fanden im Jahr 2006 und 2007 auf dem Horsepark statt, wo die Stadt Fürth mit ihrer 1000- Jahr-Feier integriert war und der Reitsport im höchsten Maße in die Region aufgenommen wurde. Internationale Top-Reiter wie Jessica Kürten, Ulrich Kirchhoff oder Sam McIntosh stellten sich dem Duell im Parcours und sorgten für erstklassigen Sport. Mittlerweile finden am Horsepark nur noch kleinere Veranstaltungen statt, die alljährlich unter regem Zuschauerinteresse über die Bühne gehen.

 

Für große Veranstaltungen reicht aufgrund der umgebenden Bebauung der Platz nicht. Jörne selbst konzentriert sich im Wesentlichen auf das Training von Pferden und Reiter. Und so bildete sie im Laufe des letzten Jahrzehnts hocherfolgreiche Top-Pferde aus wie beispielsweise Quidam´s Cherie, Giadina, Almea, Orlando Plus, Cayenne, Fiona oder Kara Luna und aktuell Stakki´s Jumper. Genau diese Talentförderung von jungen Pferden, sie in den Sport zu bringen und weiterzuverkaufen, bringt die Wirtschaftlichkeit des Betriebes und ohne den Betrieb wäre die Basis für die Ausbildung nicht möglich. Auch Reiter des Horseparkes sorgen auf nationalem und internationalem Parkett immer wieder für Spitzenresultate und Triumphe auf Meisterschaften.

 

Einen großen Part in ihrem Leben hat seit dem letzten Jahr ihre Tochter Joelle eingenommen. Um trotzdem alles gut unter einen Hut zu bringen, darf sie auf ihre Eltern Inge und Josef sowie auf ihrem Partner Eric Pralong vertrauen. „Ich bin stolz, in den letzten zehn Jahren etwas Eigenes geschaffen zu haben. Gemeinsam mit meiner Familie haben wir uns nicht nur die Anlage mit Haus und Stallungen aufgebaut, sondern durfte ich mir auch in Sachen Pferdeausbildung und Training einen guten Namen machen. Vielleicht bin ich aktuell nicht im Fünf-Sterne-Sport dabei, aber ich konnte mir eine eigene Existenz schaffen und erarbeiten.“, so Jörne Sprehe, die seit ihrer Jugenderfolge einen guten Bekanntheitsgrad hat undmittlerweile zu einer selbstständigen Unternehmerin gereift ist.

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12. AUFLAGE DER SÜDDEUTSCHEN HENGSTTAGE KÖRUNG, PRÄMIERUNG UND AUKTION IN MÜNCHEN-RIEM

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Es ist angerichtet. Das Lot für die Süddeutschen Hengsttagevom29.bis31. Januar 2015 steht. Für die zwölfte Auflage der Körung mit Prämierung und Auk- tion haben 80 Hengste die Zulassung erhalten. Die dreijährigen Köraspiranten Longieren der Dressur- hengste um 8.30 Uhr, am Nachmittag steht ab ca. 14.30 Uhr das Freispringen der Springkollektion auf dem Zeitplan. Zur großen tenden Süddeutschen Pfer- dezuchtverbände Vermark- tungsGmbH,dengeänder- ten zeitlichen Ablauf der Körtage. Die 39 dreijährigen Dressur- spezialistendesLotes2015 stammen von hochkaräti- gen Vätern ab: Vom KWPN- Hengst Apache, über Breit- ling W, De Niro, Diamond Hit, Don Frederico, Douglas vertreten. Vize-Weltmeister Desperados ist mit seinen SöhnenDestanoundDecu- riovertreten.

 

Derzuletztge- nannte ist allein mit vier Nachkommen aus seinem erstenkörfähigenJahrgang in Riem präsent! A la Carte, Araconit, Balou du Rouet, Caradento, Clin- ton, Clooney, Comme il faut, Cornet Obolensky, werden am Mittwoch, dem 28. Januar 2015 auf der Olympia-Reitanlage in München-Riem aufgestallt. Bereits am Abend erfolgt der erste Freispringdurch- lauf mit dem die 41 Heng- ste des Dressurlots bereits die Überprüfung am Sprung abgeschlossen haben. Mit der Musterung Gala mit Hengsten, Show- Acts und der Präsentation des Diamant-Hengstes 2015 wird am Freitagabend um 20 Uhr geladen. Am Samstag steht ab 10 Uhr die Auszeichnung der Prämienhengste, die Ab- schiedsparadederverkäuf- lichen Hengste und ab 14 Uhr die Auktion auf dem auf dem harten Boden star- tet der erste Körtag, der Donnerstag um 8.30 Uhr. Es schließt sich das Freilau- fen der Dressurkollektion ab 11.30 Uhr, sowie das Longieren der 39 Spring- hengste(Beginn16Uhr)an.

 

DerFreitag,derTagandem die Körurteile verkündet werden, startet mit dem Programm. „Dieses Jahr sollerstmalsdasLongieren in München mit in die Kör- urteile einfließen lassen. Daher war es notwendig denZeitplanneuaufzustel- lenunddenDonnerstagals kompletten Körtag einzu- beziehen“, kommentiert Roland Metz, der neue Ge- schäftsführer der veranstal- (ex Rousseau), Fürstenball, Johnson, Lingh, Lord Leo- pold, Rock Forever, Sir DonnerhallI,Totilas,Vivaldi und Zack ab. Auch die in der Körsaison 2014 in aller Munde stehenden Hengste Don Index und Millenium sind im Lot der Süd-Ver- bände mit Nachkommen Diamant de Semilly, Dia- rado, Landadel, Lordanos, Los Angeles, Numer Uno, QuidamdeRevel,Quinten- der Stalypso, Stolzenberg, Tornesch, Vulano bis zu Zi- rocco Blue und mehr ste- hen als Väter für die 39 Springspezialisten auf der Vaterseite im Katalog.

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WEIHNACHTSFEIER BEIM RUFV BURGKUNSTADT-THEISAU E.V.

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Zur Weihnachtsfeier im Casino der Reithalle begrüßte 1. Vorsitzender Tilo Hassert neben zahlreichen Mitgliedern auch den Ehrenvorsitzenden Otto Zapf, Ehrenmitglied Rudolf Münch, sowie die 1. Bürgermeisterin der Stadt Burgkunstadt, Frau Christine Frieß. Die musikalische Umrahmung übernahm Ursula Kilian mit dem Akkordeon. Nach dem gemeinsamen Abendessen besuchte der Nikolaus (Dr. H.-E. Zapf) die Mitglieder und erzählte die Geschichte des Weihnachtsmannes auf eine besondere Art. Im Anschluss wurden langjährige Mitglieder für ihre Treue zum Verein von der Bürgermeisterin und dem 1. Vorsitzenden mit Urkunden geehrt.

 

Für 40-jährige Mitgliedschaft: Daniela Göring, Ralph und Roland Münch, Joachim Böhme und Ulrich Motschmann. 30 Jahre: Alexander Schmidt. 20 Jahre: Liane Tyralla. Diese Mitglieder erhielten zusätzlich Urkunden und Anstecknadeln des Bayerischen Landessportverbandes für ihre hervorragenden langjährigen Verdienste um den Sport. Weiterhin wurden für 15 Jahre Petra Kreilinger, Claudia Pühn, Claus Pühn und für 10 Jahre Stefanie Kraus, Stefanie Schirmer und Samantha Hassert geehrt.

 

Die erfolgreichsten Reiter der Turniersaison 2014 waren bei den Jugendlichen Clarissa Tyralla (6 besuchte Turniere, 13 Platzierungen), Jasmin Kenner (8/6) und Sandra Schirmer (3/4 und 10 Ranglistenpunkte) Bei den Erwachsenen waren erfolgreich: Monika Münch (8/10/61), Stefanie Kraus (5/7/46) und Simone Larisch (7/9/29) Sie erhielten ein kleines Präsent. Insgesamt erzielten alle Reiter des Vereins auf den Turnieren 2014 83 Platzierungen davon 11x 1., 15x 2., 10x 3., 13x 4., 7x 5. Sowie 27x 6. und weitere Plätze. Im Anschluss an den offiziellen Teil verbrachten die Mitglieder noch einige gesellige Stunden im Kreise der Reiterfamilie.

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Aktuelles

LEISTUNGSDRUCK CONTRA ERFOLG

ODER WO WOLLEN WIR TATSÄCHLICH HIN? Zum neuen Jahr nehmen wir uns viel vor. Wir alle wünschen uns ein gutes Leben und streben nach Glück und Erfolg. Dabei ist unsere Gesundheit unser höchstes Gut. Doch die gibt es nur, wenn wir achtsam mit uns und unseren Tieren umgehen.

 

Ziele spornen uns an

Menschen sind klug, denn sie planen. Ohne Ziele, die uns anspornen, wäre das Leben langweilig. Viele Aufgaben, die wir uns selbst stellen, bringen Energie und Kraft. Doch wir müssen aufpassen, wenn die Ansprüche zu groß werden. Wir verlieren dann aus dem Auge, was uns gut tut und funktionieren unter Druck. Ein zentrales Thema dieser Zeit, die trotz zunehmender Bequemlichkeit immer schnelllebiger wird. Wir leben in einer Hochleistungsgesellschaft und haben unsere Pferde danach gezüchtet. Im Reiten sind wir weltweit an der Spitze. Wir sind diszipliniert und bekommen von klein auf beigebracht, in diesem System zu funktionieren. Doch das hat seinen Preis, wenn der Stress zu groß wird. Burnout und Erschöpfung sind in unserem Lande heute die größten Krankmacher, sowohl für uns Menschen, als auch für unsere Pferde. Dieser Druck zerstört vieles, was wir in unserem Herzen eigentlich suchen. Ruhe und Zeit und das Verständnis für- und miteinander.

 

Stress kann tödlich sein

Unsere Wohnung, das Auto und unser Pferd; der Job, die Familie und unsere Kinder benötigen Zeit. Dabei gerät schnell alles aus den Fugen, wenn das System, was wir um uns herum aufgebaut haben, Lücken bekommt und wir uns unter Stress nicht mehr gegenseitig verstehen. Wie wir selbst, soll auch unser Pferd von heute „funktionieren“. Es reist weite Strecken, muss sich schnell umstellen und neu einfügen können. Neue Ställe oder auch Besitzerwechsel sind an der Tagesordnung. Dabei sollte es perfekt für unseren Sport einsetzbar sein, es wird so gewertet und gehandelt. Der Leistungsverweigerer findet keinen Platz in unserer schnelllebigen Gesellschaft. Sehr oft fehlt es an Zeit und Geld nach Hintergründen zu suchen und diese zu verändern. Dann wird das Pferd abgegeben, in ein Neues umgetauscht oder es wird sogar ganz aus dem Verkehr gezogen. Viele landen beim Schlachter oder werden eingeschläfert. Es ist keine Ausnahme, dass sie aus diesen Gründen schon in jungen Jahren getötet werden. Andere wiederum gehen von Hand zu Hand, müssen zahlreiche Besitzerwechsel auf sich nehmen, das Pferd mehr wie jedes andere Tier. Zusammenhänge mit unserer Lebensart, wie wir mit unseren Kindern und uns selbst umgehen, werden hier klar. Kinder werden schon in sehr frühen Jahren fremd, außerhalb der Familie, betreut. Eltern verlieren durch den Druck unserer Gesellschaft und fehlender Zeit ihr eigenes Gefühl in ihre Fähigkeiten. Stattdessen werden diverse Therapeuten, Psychologen und Ärzte zur Kindererziehung befragt. Neueste Krankheiten wie ADHS werden diagnostiziert und womöglich noch medikamentös behandelt. Wir sind am Limit, brauchen selbst Hilfe. Es entsteht die Frage, wie wir uns aus diesem Konstrukt befreien können. Dann ist die Zeit reif für den Umkehrschwung in die Richtung, die uns gut tut.

 

Druck erzeugt immer Gegendruck

Totilas, das Dressurwunder ist ein berühmtes Beispiel dafür, dass gute Leistung nur dann statt finden kann, wenn auch das Umfeld stimmt. Als Spitzensportler brachte er jeden ins Staunen. Dann wurde er verkauft. Durch den Reiterwechsel und unter dem großen Druck, unter welchem er und sein junger Reiter sich kennen lernten, funktionierte erst einmal nichts mehr richtig. Der schwarze Hengst fühlte sich nicht wohl und zeigte das deutlich, er rebellierte, konnte mit seinem Reiter keine Harmonie finden. Es fehlte an der nötigen Zeit und Ruhe, dass sich Pferd und Reiter richtig aufeinander einstellen und sich kennen lernen konnten. Dabei zeigt er uns, wie so viele andere Pferde auch, dass zu starkes Festhalten an den aufgestellten Plänen und Aufgaben einen Rückschritt bedeuten kann. Flexibilität und Ruhe ist oft der einzigste Weg für eine gelungene Partnerschaft und nur dies ist richtiges Reiten. Es ist eine Zusammenkunft zweier Seelen. Um uns richtig auszutauschen, benötigen wir Verbundenheit. Und nur darum geht es auch in unserem ganzen Leben.

 

Erfolg und Leistung durch Wohlgefühl

Denken Sie sich doch einmal an einen Arbeitsplatz, den sie richtig positiv in Erinnerung halten. Das Beste daran war sicherlich die gute Zusammenarbeit im Team und ein verständnisvoller Chef. In einem Job, in dem unter ständigem Druck gearbeitet wird, wird sich das Leistungspotential der Mitarbeiter nie zu 100% entfalten können. Langfristig führt es zum echten Erfolg, wenn wir gerne unsere Aufgaben erfüllen und uns dabei wohl fühlen. Zuviel Druck erzeugt immer Gegendruck und so erfolgt eher ein Rückwärts statt ein Vorwärts. Irgendwann wird es zu Machtkämpfen kommen, die nur Energie auf beiden Seiten kosten und mehr schaden als nützen.

 

Pferde zeigen uns den Weg

Watson scheut, er möchte unter keinen Umständen in diese gruselige Ecke der Reithalle laufen. Es riecht dort nach Monstern. Watson macht einen großen Bogen und scheut. Doch der dumme Mensch kapiert es wieder nicht. Paul, sein Reiter, bekommt indessen wertvolle Tipps vom Reitlehrer und anwesenden Reitern. Allesamt kennen sie strenge Erziehungsmaßnahmen, die so gelehrt wurden. Nun wird alles versucht, etliche Male. „Setze Dich durch“. „Nimm die Gerte“. „Du bist der Chef“, doch es hilft nichts.Watson streikt immer schlimmer.

 

Er läuft rückwärts, steigt. Bei dem letzten Versuch macht er einen großen Satz zur Seite und Paul liegt im Sand. Schuld ist der verrückte Gaul. Mit welchem Gefühl das Paar nun den Reitplatz verlässt und wie sie sich zum nächsten Reiten wieder begegnen, können wir nur erahnen. So kämpfen wir gegen das Pferd, das aus seinen eigenen, für uns unerkenntlichen Gründen, meistens aus Angst verweigert. Zwingen wir jedoch das Pferd mit Gewalt, hier durch die gehasste Ecke zu laufen, wird dieser Platz mit etwas Negativem behaftet sein und uns dort vermutlich immer wieder Schwierigkeiten bereiten. Die meisten Reiter kennen es: Zuviel Druck und das Pferd läuft rückwärts. Der Reiter schickt es mit Gerte und Sporen vorwärst. Das Pferd steigt, wehrt sich gegen den Zwang. Es hat Angst vor dem Reiter und vor seinem Grund, warum es scheute. Alles ist durcheinander. Doch zum Glück haben wir die Freiheit, einen anderen Weg zu suchen, der es leichter macht. Die neue leichte Form wäre, den Druck herauszunehmen: WennWatson nicht in diese schlimme Ecke mag, dann geht das eben jetzt in dieser Sekunde gerade nicht. Paul sollte das für den Moment akzeptieren. Er ist der Reiter und möchte seinem Pferd etwas beibringen. Nachdem Watson in der Ecke scheute, reitet Paul gleich auf die gegenüberliegende Seite des Reitplatzes. Er lobt ihn für Übungen, die Watson ohnehin gut beherrscht und gibt ihm somit Sicherheit. Wenn die beiden sich dann wieder miteinander wohl fühlen und Watson im Vertrauen freudig mitarbeitet, - erst dann reiten die beiden vertrauensvoll langsam in die Nähe der „bösen“ Ecke und biegen rechtzeitig vorher ab. Paul führt ihn, ohne Watsons Grenzen zu übertreten.

 

 

Dann lässt er ihn leichte Übungen in der Nähe der Gruselecke wiederholen. Eine Volte auf dem Zirkelpunkt, dann wieder ganze Bahn. Bis Sicherheit zu spüren ist. Paul ist jetzt der gute „Leader“, er gibt Halt, eine gute Richtung vor und sucht die Zusammenarbeit, keinen Streit. Er lobt Watson deutlich, mit guten Worten, streichelt seinen Hals, dafür dass Watson so brav mitarbeitet. Der ganze Stress ist plötzlich wie weggeflogen. DerWallach ist so beschäftigt, alles gut zu machen, als sie wieder in die Nähe der Ecke kommen. Doch mit ein bisschen Stimme und Lob läuft er mit einem schrägen Blick durch und alles ist gut. Ein toller Erfolg. Paul schaffte das alles nur in 10 Minuten. Völlig ohne Druck. Watson vertraut ihm nun und es wird in Zukunft viel weniger solcher Momente geben. Denn Paul führt sein Pferd, sodass es sich immer sicher fühlen kann. Und das ist für Pferde nun mal das Wichtigste und für uns eigentlich doch auch. Welchen Weg finden Sie den besseren? Nebenbei stellt sich die Frage, ob eine durchgerittene Ecke so wichtig ist, sich zu streiten? Sich an Plänen festzubeißen? Erziehung und Kommunikation ist, immer umzudenken, wenn es nötig ist. Geben wir immer mit Stärke eine Lösung vor, mit demsich allewohl fühlen, werden wir in Zukunft gerne gefragt werden.

 

Innehalten und das Wesentliche wiederfinden

Wir leben in einer schnellen Zeit, umgeben mit jeder Menge Leistungsdruck. Unsere Möglichkeiten und unser Wissen bringen uns täglich an unsere Grenzen. Wir verlernen dabei das Fühlen von richtig und falsch, es fehlt Zeit zum Zuhören, wie es uns, unserem Umfeld und unserem Pferd am Besten geht. Dabei sind wir glückliche Pferdemenschen und suchen genau das. Es steckt viel mehr dahinter, als Lektionen auswendig zu lernen und diese perfekt zu beherrschen, sondern es geht darum, Zeit und Ruhe für ein gutes Miteinander zu finden, damit wir uns besser verstehen. Für unser eigenes Wohl und das unserer Liebsten. Nur so wird der ersehnte Erfolg von ganz alleine eintreten. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten Start in ein ruhiges, erfolgreiches Jahr mit viel Zeit und Raum für die wichtigen Dinge des Lebens.

 

Katrin Ehrlich

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Aktuelles

HUFE - FIT FÜR DEN WINTER

Schutz vor Schneestollen Das Aufstollen von Schnee in den Hufen kann den schönsten Winterausritt vermiesen und ein sicheres Laufen des Pferdes unmöglich machen. Verschiedene Hilfsmittel können dieser Problematik entgegenwirken. So verhindert eine Hufgrip Einlage diese Einballung durch einen Gummischlauch am inneren Rand des Hufeisens an der Hufsohle. Der Gummischlauch wird beim Auffussen auf Schnee zusammengedrückt und beim Abheben des Hufes vom Boden wird durch die Eigenspannung des Gummis der eingeballte Schnee herausgedrückt. Der Hufgrip kann einfach zwischen Huf und Hufeisen aufgenagelt werden und hält normalerweise ein bis zwei Beschlagsperioden. «Diese Methode ist für Ausritte im Schnee stabil und sehr zweckmässig.

 

Es muss einfach früh genug daran gedacht werden, damit der Hufgrip montiert ist, wenn der Winter einsetzt », erklärt Cyril Zuber. Auch rund 85 Prozent der Kunden von Reto Zürcher verwenden Hufgrip. «Je nach Beschlagszyklus und Wettervorhersage muss halt manchmal auch schon im Oktober das Montieren der Hufgrip in Erwägung gezogen werden», ergänzt Reto Zürcher. Der Hufgrip ist übrigens eine Schweizer Erfindung, obwohl es heute auch andere Hersteller gibt. «Wenn jemand oft ins Gelände geht und das Pferd eine gute Hufqualität hat, sind Hufgrip die beste Variante. Nicht sehr teuer, aber das Beste gegen Schnee- Einballungen und das Pferd hat trotzdem gute Bodenhaftung », erklärt Hufschmied Stefan Wehrli.

 

Winter-Hilfsmittel

Ebenfalls von vielen Reitern eingesetzt wird der Hufkitt, welcher mehrmals verwendet werden kann und eine günstige Alternative gegen Schneestollen bietet. Die gelbe Kittmasse wird rund eine Viertelstunde in heißes Wasser eingelegt, wodurch diese weich wird. Danach kann der Hufkitt in den Huf gepresst werden, was durch den Pferdebesitzer selber vorgenommen wird. Deshalb eignet sich diese Lösung vor allem auch für Reiter, die nur selten auf Schnee unterwegs sind. «Ein regelmäßiges Auswechseln/Reinigen des Hufkitts macht Sinn und es gilt zu berücksichtigen, dass dieses Hilfsmittel bei sehr flachen Hufen ungeeignet ist, da er sich lösen und verloren gehen kann», erklärt Cyril Zuber. Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung von Hufflex, ein mit Gummiwulst überzogener Federstahlbogen. Auch dieser kann selber montiert werden, er wird einfach in das Eisen geklemmt, bevor das Pferd geritten oder gefahren wird.

 

Von Sohlen und Stollen

«Wenn das Pferd schwache Hufwände hat sind Leder/Polyurethan-Kombisohlen mit Silikonpolsterung mein Favorit. Gegen die Hufseite ist das Leder, welches den schwachen Wänden hilft und gegen die Bodenseite ist das Polyurethan, welches die Schnee-Einballung weitgehend verhindert », weiss Stefan Wehrli. Sohlen müssen unterfüllt werden, damit der Huf vor Feuchtigkeit und Schmutz geschützt ist. Reto Zürcher bevorzugt dafür ein Naturprodukt, nämlich ungewaschene Schafwolle, deren Lanolin eine rückfettende Wirkung hat (Anmerkung: Lanolin ist auch in Apotheken erhältlich).

 

Um auf gefrorenem Boden die Trittsicherheit zu verbessern, können Hartmetallstollen an den Hufeisen angebracht werden. Es gibt Steck- und Schraubstollen, welche nach dem Fahren oder Reiten wieder entfernt werden sollten, damit sich die Pferde im Stall nicht verletzen können. «Vor allem Gewindestollen müssen nach dem Ritt wieder raus, da sich diese lösen können und dann das Gewinde ausschlagen », rät Reto Zürcher. Zusätzlich werden Hartmetallstifte an den Hufeisen montiert, welche einen ganzjährigen Gleitschutz auf Strassen bieten. Stefan Wehrli empfiehlt, möglichst kleine Mordaxstollen zu wählen und bei Ponys und Pferden mit kleinen Hufen unbedingt Pony-Stollen zu verwenden. «Sonst ist die Stellungsveränderung zu gross», ergänzt er. Barfuss durch denWinter Auch bei einem Barfussgänger sind die Hufe in regelmässigen Intervallen auszuschneiden und zu bearbeiten. Stefan Wehrli befürwortet das Barhufgehen, wenn es der Verwendungszweck des Pferdes erlaubt. «Die Barhufperiode muss aber mindestens drei Monate dauern, damit es sich lohnt.

 

Denn zuerst werden die Hufe meistens schlechter und das Pferd hat Mühe mit dem Gehen, bis das Horn hart geworden ist. Der Vorteil ist, dass sich die Strukturen, welche durch den Beschlag geschwächt wurden, wieder erholen können. Der Nachteil ist, dass das Pferd während der Umstellungsphase weniger intensiv eingesetzt werden kann und eine korrekte Barhufpflege viel aufwändiger ist», ergänzt der Hufschmied. Der Handel bietet viele verschiedene Modelle von Hufschuhen für Pferde an und auch hinsichtlich der Befestigung am Huf des Pferdes gibt es unterschiedliche Lösungen. Damit die Pferde mit den Hufschuhen nicht ausrutschen, dienen verschiedene Sohlenprofile, Spikes oder die Möglichkeit zur Anbringung von Schraubstollen als Gleitschutz.

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Rund um den Stall

OFFENSTALL: Was umfasst die Baugenehmigung?

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Der Baugenehmigung ist auch gleich der entsprechende Gebührenbescheid beigefügt. Meist bewegt er sich bei einem Bauvorhaben dieser Größe in einem vertretbaren Rahmen von 50 bis 100 Euro. Die Baugenehmigung Beschreibt nochmals kurz das Bauvorhaben, nennt Gemarkung, Flur und Flurstück und die für die Genehmigung zugrunde liegenden Paragraphen. Mit dem Bauantrag mussten Bauzeichnungen, Statik und Lagepläne in mehrfacher Ausführung eingereicht werden. Jeweils ein Exemplar erhält der Antragsteller abgezeichnet vom Bauamt, gegebenenfalls mit Anmerkungen, zusammen mit der Baugenehmigung zurück. Eine Baugenehmigung ist meist für drei Jahre gültig. Vor Ablauf dieser Frist muss ein Antrag auf Verlängerung gestellt werden, damit die Genehmigung weiter Gültigkeit hat.

 

Auflagen

Die Baugenehmigung kann auch bestimmte Auflagen enthalten. Diese Auflagen können z. B. folgende Punkte betreffen:

  • Minimale Innenmaße für Grundfläche und Durchgangshöhen bezogen auf die eingestellten Tieren nach den aktuellen Tierschutzgesetzten
  • Hygienische Vorschriften gemäß der aktuellen Tierschutzgesetze
  • Verwendung von Baumaterialen und Vermeidung von Verletzungsrisiken gemäß der aktuellen Tierschutzgesetze – Regelungen zur Mistentsorgung und Pflicht zur Anzeige des Entsorgungsbetriebs
  • Ableitung des anfallenden Niederschlagswassers
  • Anpflanzung einer Ausgleichsfläche

 

Weitere Dokumente der Baugenehmigung

Zusammen mit der Baugenehmigung kommen noch ein paar Formulare und Dokumente. Dazu gehört ein ganz wichtiges Exemplar: Das Baustellenschild, vielfach auch als der “rote Punkt” bekannt. Es muss beim Bau “gut sichtbar” angebracht werden. Auf ihm sind Bauherr und Bauleiter benannt und der Zweck des Bauvorhabens. Es weist Ansprechpartner auf, wenn es Nachfragen oder gar Ärger auf der Baustelle gibt. Außerdem zeigt es jedem, dass der Bau ordnungsgemäß genehmigt ist, und vermeidet so eventuell den ein oder anderen Anruf von “gutmeinenden Nachbarn” beim Bauamt, der Gemeinde oder sonst wo und erstickt auch jeglichen Tratsch über etwaige Schwarzbauten im Keim.

 

Neben dem Baustellenschild gibt es meist noch einen Formblatt zur Baubeginnanzeige und ein Formblatt zur Fertigstellungsanzeige des Baus. Beide Formulare sollte man rechtzeitig zum Bauamt schicken, andernfalls können diese gebührenpflichtig nachgefordert werden. Nach der Fertigstellung des Baus erfolgt relativ zeitnah eine Bauabnahme durch das Bauamt. Auch hier fällt wieder eine kleine Gebühr von ca. 50 Euro an. Quelle: www.offenstall.org

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Rund um den Stall

Genehmigung für einen Offenstall

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Wer schon einmal versucht hat eine Genehmigung für einen Offenstall zu bekommen, kann den Eindruck bekommen haben, es ist einfacher ein Atomkraftwerk in Deutschland zu errichten, als einen Offenstall. Das Problem der Genehmigung eines Offenstalls liegt unter anderem in der teilweise notwendigen Beteiligung verschiedener Behörden. All diese Behörden haben unterschiedlichste Aufgaben und teilweise gegensätzliche Interessen. Im Interesse des Landschaftsschutzes sollte ein Stall nicht auf der freien Fläche stehen, sondern möglichst nahe an einer bestehenden Bebauung. Der Emissionsschutz, der vorhandene Anwohner vor Gerüchen schützen möchte, würde den Stall natürlich am liebsten möglichst weit weg von der vorhandenen Bebauung sehen.

 

Das Veterinäramt wünscht sich bestimmte Mindesthöhen und Flächen pro Pferde und Öffnungen nach Süden, Landschaftsschutz und Emissionsschutz bevorzugen eine flache Bebauung und je nach Örtlichkeit möglicherweise geschlossene Fronten genau in den Bereichen, die die Veterinäre gerne offen sehen wollen. Offenställe werden in den wenigsten Fällen in der Innenstadt oder mitten in einem Wohngebiet geplant, denn in einem reinen oder allgemeinen Wohngebiet ist die Pferdehaltung unzulässig. Somit liegen sie oft am Rande einer Siedlung und somit schnell im so genannten Außenbereich. Das Bauen im Außenbereich wird in §35 BauGB geregelt und ist sehr restriktiv. Wer als Privatperson einen Offenstall bauen möchte hat es ungleich schwerer als ein Landwirt, der ein privilegiertes Baurecht im Außenbereich unter bestimmten Voraussetzungen genießt. Das halten von zwei oder drei Pferden macht übrigens niemanden zum Landwirt oder auch nur Nebenerwerbslandwirt. Als Privatperson eine Genehmigung für einen Offenstall zu bekommen ist zwar grundsätzlich möglich, jedoch gibt es viele Hürden zu überwinden. Pauschale Aussagen können zu einer Genehmigung nicht ge - troffen werden.

 

Vielfach ist dies auch abhängig von den jeweiligen Landesbauordnungen, den konkreteren, individuellen örtlichen Gegebenheiten oder auch der Einstellung der genehmigenden Behörde. Sind hier ähnliche Vorhaben in der Vergangenheit genehmigt worden, ist es einfacher als bei einer Behörde, die kürzlich vergleichbare Vorhaben (aus welchen Gründen auch immer) abgelehnt hat. Schließlich hat die genehmigende Behörde, die die Berichte aller beteiligten Behörden zu bewerten hat, dann immer noch einen gewissen Ermessensspielraum. Ist eine Bauvoranfrage positiv ausgefallen, wird auch die Baugenehmigung erteilt. Kommt es dann beispielsweise von Nachbarn zu Einsprüchen gegen die Baugenehmigung für den Offenstall, braucht man sich wenig Sorgen zu machen. An dieser Stelle stehen die Behörden gewöhnlich zu ihren Entscheidungen.

 

Schließlich würden sie sich andernfalls selbst bescheinigen, vor wenigen Monaten falsche Genehmigungen ausgestellt zu haben. Generell sollte man während der Planungsphase oder vor einem Grundstückskauf eine Bauvoranfrage stellen. Ist diese Positiv beschieden, kann man einen konkreten Bauantrag stellen, der dann auf Basis der Bauvoranfrage auch schneller bearbeitet werden kann. Zum Bauantrag gehört neben der Beschreibung des Bauvorhabens und genauem Lageplan auch eine Statik, die schon eine sehr weit fortgeschrittene Planung des Stalls voraussetzt. Bei der Dimensionierung des Offenstalls sollte man sich zuvor erkundigen, welche Anforderungen das Veterinäramt an Ställe stellt. Hier verschätzt man sich gerne bei der Höhe. So ist gemäß §2 Tierschutzgesetzt und den Leitlinien des BMVEL zur Pferdehaltung eine lichte Deckenhöhe von 1,5 mal der Widerristhöhe des größten Pferde auf der gesamten Fläche einzuhalten. Hier werden gerne Dachschrägen vergessen.

 

Für ein Pferd mit einer Widerristhöhe von 1,75 Meter bedeutet dies schnell eine Traufkante (etwa Höhe der Dachrinne) von 2,62 Meter. Der First einer solchen Weidehütte liegt bei einer Dachschräge von mindestens 22 Grad (notwendig für Ziegeleindeckung, dann schnell bei einer Höhe von knapp vier Metern. Der Abstand zur benachbarten Wohnbebauung soll te 25 Meter nicht unterschreiten. Das gilt sogar für das eigene Haus auf angrenzendem Grundstück, denn -so die Argumentation einer genehmigenden Gemeinde – wäre es möglich, dass man das Haus verkauft, die angrenzende Weide mit dem Offenstall jedoch nicht. Weiterhin sind Auflagen zur Mistentsorgung und ggf. der Bepflanzung einer Ausgleichsfläche zu erwarten. Die Gebühren für eine solche Genehmigung liegen im Normalfall unter einhundert Euro. Eine Genehmigung für einen Offenstall lässt sich übrigens oftmals einfacher bekommen als für einen geschlossen Stall. Bei einem Offenstall gibt es kaum Bedenken was Geruchsemissionen angeht. Bei einem geschlossenen Stall mit Boxenhaltung sieht das schon wieder anders aus. Hier kann es schnell potentiell Geruchsprobleme geben, die bei einem Offenstall von den Behörden so nicht gesehen werden.

 

Quelle: www.offenstall.org 

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