• pic__0014_Bild 1 Kleorado.jpg

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    Wallach Rasse: Trakehner

    Alter: 2010 Farbe: Gold-Fuchs Stckm.: 1,72


    Kurzbeschreibung des Pferdes: Vater: Rastenberg v. E.H. van Deyk, HLP-Sieger, Bew. 10.0, Mutter: Kleos Beste v. Kostalany. Kleorado, ein Pferd mit außergew. Bewegungsdrang, dabei immer graziös, der Elan geht durch den ganzen Körper und die Muskulatur verleiht ihm Bergauf-Tendenz, beste GGA, Exterieur im Durchschn. 8.5 Bewertung, mehrfach in Rpfp. + Dressurpfd.-Prf. plaziert derzeit in Profiberitt. Kleorados Halbbruder hat sich in Dressurpr.der KL M und S bewährt und alleine in 2014 8 Plazierungen in vorderen Plätzen aufzuweisen.


    Tel. 02423/2095 · 0172/8034161 www.gestuet-huertgenwald.de

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    Wallach Rasse: Rheinländer

    Alter: 2009 Farbe: Fuchs Stckm.: 1,74


    Kurzbeschreibung des Pferdes: Vater: Rastenberg v. E.H. van Deyk, HLP-Sieger, Bew. 10.0, Mutter: HpStb. von Glorieux/Goldstern (Hann.). Rastergingo hat sehr gute Bewegung in allen GGA, er ist doppelt veranlagt sowohl in Dress. als auch im Spr., behutsam angeritten, er ist immer bereit Neues in Anlehnung zu erlernen und umzusetzen. Seine Springbegabung wurde turniermäßig genutzt, wobei er schon bei den ersten Starts fehlerfrei plaziert war. Auf Grund seiner Fähigkeiten wird er nun in Kl. L eingesetzt. Besonders zu bewerten ist sein einmaliges Interieur und seine Menschenbezogenheit.


    Tel. 02423/2095 · 0172/8034161 www.gestuet-huertgenwald.de

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    Wallach Rasse: Holsteiner

    Alter: 6 Jahre Farbe: Schimmel Stckm.: 1,68


    Kurzbeschreibung des Pferdes: Vater: Cassini I, MV: Parco Tolles Holsteiner Nachwuchsspringpferd von Cassini I, Springpferde A und L gewonnen und platziert, bereits in Springpferde M vorgestellt, von Jugendlichem trainiert.


    Preis: 15.000,– €


    Tel. 0171/4347446

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    Wallach Rasse: Württemberger

    Alter: 6 Jahre Farbe: braun Stckm.: 1,76


    Abstammung: Aracento – Iberio Ausbildung: Sprpf L platziert Kurzbeschreibung des Pferdes: Großrahmiger Wallach der noch am Anfang seiner Turnierkarriere steht aber bereits jetzt erkennen lässt, welches Potential in ihm steckt. Sein Vollbruder Armand de Corcy ist bereits mehrfach S siegreich.


    Tel. 0172/3709031 www.lucas-horses.com

Aktuelles

Aktuelles

MÜNCHEN-RIEMVIELE BUNTE KOSTÜME BEIM FRB-GENERATIONENDERBY

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„Das gibt ein Kopf-an-Kopf-Rennen“, rief Bernhard Graf von Ballestrem begeistert, als bei der Känguru-Challenge zwei Mädels auf ihren vierbeinigen Freunden um den Sieg kämpften. Spiel, Spaß und Sport war beim Generationenderby des FRB (Förderkreis für nationalen und internationalen Reitsport in Bayern) geboten, das am 20. und 21. September auf der Münchner Olympia-Reitanlage über die Bühne ging.


Beste Stimmung herrschte am Springplatz, dem großen Rasenrund mit olympischer Vergangenheit, als Theresa Bockholdt von den Weilheimer Pferdefreunden mit Mia und Emily Peschel aus Dachau mit Balisage L ihre Pferde erst über einen kleinen Parcours steuerten, dann absprangen und zur Gaudi des Publikums sackhüpfenderweise Müllteile einsammeln mussten. Ihre beiden Pferde durften sie dabei nicht von der Hand lassen und am Ende hatte Theresa Bockholdt knapp die Nase vorn. „Diese Stimmung und die Begeisterung der Reiterjugend ist genau das, was wir mit unserer Veranstaltung erreichen wollen“, zeigte sich Jürgen Blum begeistert. „Mögen die Jungen von den Älteren lernen und die Älteren sich an der Jugend erfreuen“ sei das Motto des Derbys, so der Präsident des FRB, der heuer gemeinsam mit Valeska Hilse erstmals auch in der Turnierleitung des Generationenderbys zu finden war.


Jung und Alt – das ist es, was seit über 20 Jahren hier aufeinander trifft. Schließlich sind nur Reiter bis 16 Jahre und Senioren ab 40 Jahre startberechtigt. Der Spaß stand im Vordergrund, ob beim Känguru-Challenge, beim Ride & Kick, in dem Julia Haarmann (Weilheim) mit Cecilia den Sieg holte, oder beim Prinzessinnenraub, den Shanija Traub mit Samy für sich entscheiden konnte. Mit viel Fantasie hatten da die Reiter sich und ihre Prinzessinnen, die es quasi als „Beifahrer“ auf dem Pferderücken mitzunehmen galt, kostümiert. Von Südseepalmbuschen bis hin zu Schlümpfen war hier alles vertreten.

 

Neu im Programm: Neben den Prüfungen des NÜRNBERGER BURG-POKALS und dem Oberbayerischen Jugendförderprogramm, für die eine Vorabqualifikation notwendig war, wurden heuer auch offene Springprüfungen für Junioren angeboten. So gab es zwei Stilspringen der Klasse A und eine Springprüfung der Klasse L, die den Junioren Jahrgang 1996 und jünger vorbehalten war. In diesem Wettbewerb triumphierte die Rosenheimerin Roxana Wüchner, die mit Lady Catoki die schnellste Nullrunde hinlegte.


Damit auch die Erwachsenen nicht zu kurz kommen, gibt es traditionell eine Dressurprüfung der Klasse M, die als Qualifikation für die FRB Tour „Don’t worry – be happy“ gilt. Diese Prüfung liegt vor allem dem Präsidenten des FRB am Herzen. „Hier können Aktive an den Start gehen, die einige Jahre pausiert haben oder auch im fortgeschrittenen Alter noch Spaß an Turnieren finden“, so Jürgen Blum. Die beiden Abteilungen dieser Prüfung entschieden Christiane Schneider (Dachau) mit Her Highness und Ulrike Hübner (RA München) mit Passions Rabana für sich.
Martina Scheibenpflug


Alles Ergebnisse unter www.die-meldestelle.de

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DER BEKANNTE VOLLBLUTARABER – NAHDMI IST TOT

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Marbach. Auf himmlischen Weiden: Am 13. Oktober 2014 ist der Marbacher Vollblutaraberhengst NAHDMI ox v. Serenity Habib u.d. Nasseeb v. Gharib im Alter von 15 Jahren plötzlich an einem Aorta-Abriss eingegangen. NAHDMI entstammte der rein ägyptischen Familie der Nadja (1955 Gestüt El Zahraa, Ägypten). Der kalibrige, bewegungsdynamische Hengst war 1999 im Hauptgestüt Marbach geboren und aufgewachsen.

 

Er absolvierte seinen 70-Tage-Leistungstest im Jahr 2003 in Konkurrenz gegen Warmbluthengste und bewies in den Jahren 2008 und 2009 seine sportlichen Qualitäten mit Siegen und Platzierungen in Distanzritten bis 90 km. Bekannt wurde der außergewöhnlich lerneifrige und intelligente NAHDMI vor allem durch seine „Freiheitsdressuren“ bei den Marbacher Hengstparaden und anderen Schauvorführungen, die er stets mit großer Lebensfreude und in vollem Vertrauen auf seinen Reiter Hauptsattelmeister Horst König vortrug. NAHDMI stand bis zum Schluss auf Deckstation in Marbach und hinterlässt einige vielversprechende Nachkommen.

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ANDREA ROTHENBERGER IST NEUER FUCHS IN HERRIEDEN

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45 Reiterinnen und Reiter- soviel wie letztmals im Jahr 2000 – waren der Einladung zur Fuchsjagd des Reit- und Fahrvereins Herrieden am Sonntag, 5. Oktober gefolgt. Stimmungsvolles Herbstwetter und die Kutsche mit der Jagdherrschaft, Fritz und Conny Klemm begleiteten die beiden Jagdfelder bei der 31. Auflage dieses

 

Traditionsrittes. Neben einigen sehr erfahrenen Jagdreitern belebten vor allem junge Reiterinnen das mächtige in zwei Gruppen aufgeteilte Jagdfeld mit Teilnehmern aus 16 Vereinen des Landkreises Ansbach und der angrenzenden Regionen Frankens, Schwabens und Baden Württembergs. Der Generationenwechsel zeigte sich auch bei der Besetzung der Equipage. Zwar ritt mit Reimund Schreiber wieder ein langjähriger Jagdreiter als Master im ersten Feld, aber die übrigen Posten besetzten die Amazonen des Vereins, die dabei ihre Aufgaben bestens erledigten. Im ersten Feld, bei dem Springpflicht über die einladend gebauten Hindernisse und natürlichen Gräben bestand, waren das Heike Tuchscherer und Anna Eff. Master im zweiten Feld war erstmals Sabine Rebenstein, begleitet von den Seitenpikören Theresa Collins und Sigrid Schwarz sowie Diana Neußer als Schlusspikör. Der Fuchs Daniel Diener wurde von seiner Vorgängerin Franziska Lechner auf der ca. 20 Kilometer langen Strecke über die Fluren vor den Toren der Altmühlstadt begleitet. Michael Beckler kutschierte mit seinem Kaltblutgespann, wie schon viele Jahre zuvor auch, die Jagdherrschaft entlang der Jagdstrecke möglichst nah bei den Pferden.

 

 

Zu Beginn konnten sich alle beim Sektempfang mit Getränken und üppig belegten Brötchen stärken, bevor um 13:00 Uhr die Jagdhornbläser zum Aufbruch bliesen. Die Jagdstrecke führte nach dem Aufgalopp zunächst durch eine Altmühlfurt entlang von ausgebauten Feldwegen, damit auch die zahlreichen Zuschauer im Bus und den Begleitfahrzeugen sich an den herrlichen Bildern erfreuen konnten. Zur Rast traf man sich in Sickersdorf auf dem Anwesen der Familie Klemm, die als Jagdherrschaft Koppeln und Scheune zur Verfügung stellten. Hier stärkte man sich mit deftig belegten Broten und einem leckeren Gemüseeintopf, den wieder das Rote Kreuz aus Herrieden zubereitet hatte. Der zweite Teil der Jagdstrecke ging teilweise durch den Wald über Schönau und Stegbruck vorbei am Storchenturm, dem Wahrzeichen Herriedens, zurück zum Ausgangspunkt am Vereinsgelände. Die Jagdhornbläser sorgten auf einem Traktorgespann für die musikalische Umrahmung mit den traditionellen Jagdsignalen sowie Jagd- und Reitermärschen. Da die gesamte Jagd fast unfallfrei verlief, brauchten die Mitglieder des Roten Kreuzes aus Herrieden, die die gesamte Strecke begleiteten, nur einmal aktiv werden.


Beim abschließenden Fuchsschwanzgreifen war es Andrea Rothenberger von den Reiterfreunden St. Georg Dinkelsbühl, die das Missgeschick des Fuchses Daniel Diener als erste erkannte und den verlorenen Fuchsschwanz vom Boden aufhob und somit neuer Fuchs, bzw. Füchsin in Herrieden ist.


Beim abendlichen Jagdball appellierte die passionierte Jagdreiterin Franziska Bauer mit einem Gedicht an die Reiterinnen und Reiter sowie die Reitvereine als Veranstalter, die Tradition der Jagdreiterei weiterhin am Leben zu erhalten. Sie erntete dafür reichlich Applaus ebenso wie der Ehrenpräsident der Herrieder Reiter und langjährige aktive Jagdreiter Johann Sedlmeier der beim humorvoll vorgetragenen Jagdgericht Spenden für die Unterstützung der Jugendarbeit im Verein sammelte. Laut seiner Aussage am Schluss seines Vortrages, allerdings zum letzten Male, da auch hier die Zeit für einen Generationenwechsel reif ist.

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LAKE ARENAJÖRG OPPERMANN TRIUMPHIERTE IM GRAND PRIX

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ie kamen als große Favoriten nach Wiener Neustadt und gingen als famose Sieger vom Platz: Jörg Oppermann und sein Spitzenpferd „Che Guevara 17“ spielten nicht nur im überaus selektiven Grundumlauf des Großen Preises, sondern auch im nervenzerreißenden Stechen all´ ihre Routine und Klasse aus und freuten sich nach den mehr als erfolgreichen Einsätzen der letzten Monate riesig über einen wahrlich gelungenen Auftakt in die Hallensaison.

 

Da hatte sich Parcourschef Joachim Stratmann eine mehr als schwierige Aufgabe überlegt. Die klischeehaften Klippen lagen zweifelsfrei bei den kritisch gestellten Kombinationen, die kaum zu bewältigen waren. Die zweifache Steil-Oxer-Kombi verlangte zu Beginn der Runde schon eine wohl überlegte Taktik, denn von der Triple-Barre weg stand die Frage im Raum, ob man die Linie mit fünf oder sechs Galoppsprüngen anlegen sollte. Noch gefinkelter wurde es dann zum Ende des Kurses, wo eine sehr fehleranfällige Oxer-Steil-Oxer-Kombination beinahe unüberwindbar schien. Unterm Strich bezwangen nur drei Teilnehmerpaare das 1,45 Meter hohe Weltranglistenspringen: Der große Favorit Jörg Oppermann, der couragierte Ire Daren Hopkins und der beliebte Stammgast Armin Himmelreich.

Eröffnet hatte die Entscheidung Jörg Oppermann. Der Deutsche, der heuer unter anderem Spitzenergebnisse im Großen Preis von Ising, im Nationenpreis von Bratislava und dem CSIO in Brasilien ablieferte, betrat mit seinem schicken Fuchshengst „Che Guevara 17“ hochkonzentriert die Bahn und musste nun eine erste Vorlage abliefern, was ihnen auch beinhart gelang: Unter großem Jubel flogen die beiden in astreinen 36,48 Sekunden über den Stechparcours und das entlockte nicht nur dem erfolgreichen Kaderreiter ein breites Grinsen, sondern auch dem Concept-Sohn vergnügtes Buckeln nach der Ziellinie.

 

Noch vor dem Einritt holte sich als nächster Starter Daren Hopkins Tipps von seinen Landsmännern ab. Mit dem besprochenen Plan im Hinterkopf brauste er mit seinem Schimmel „Mister Cruise“ auch voller Elan los, erwischte jedoch den Weg zur Schlusslinie nicht optimal: Vier Fehlerpunkte bedeuteten momentan Platz zwei. Nun kam es also zum finalen Showdown. Klarerweise setzte Armin Himmelreich auf seinen vermögenden „Clenur“, der mit seinem weiten Galopp Zeit gut machen konnte, jedoch vielleicht nicht so wendig und routiniert war wie sein Kontrahent. Angespornt von den Zurufen seiner Anhänger hatte das Duo alles gegeben und bis zum letzten Sprung beinhart gekämpft. Erst der Blick auf die Tafel verriet, dass ihre 37,43 Sekunden nicht ganz die Führung toppen konnten.

 

Da aufgrund der raren Nuller alle Vierfehlerpunkteritte platziert waren, reihten sich auch drei Österreicher ein. Als bester von ihnen klassierte sich der Kärntner Markus Stock am neunten Rang. Die Hand reichen konnten sich die Stallkolleginnen Theresa Pachler und Valerie Wick, die beide am Aussprung der Dreifachen einen Abwurf kassierten.

 

Benjamin Saurugg schenkte uns erneut den perfekten Start in den Finaltag

Selbe Bühne, selbe Prüfung und dasselbe Siegerbild: Benjamin Saurugg und seine neunjährige Holsteinerstute „Vienna XII“ lieferten in der entscheidenden Prüfung der Small Tour wie schon am vergangenen Wochenende eine Top-Performance ab, zeigten in fehlerfreien 56,96 Sekunden die absolute Bestmarke und sorgten für einen optimalen Einklang in den Finaltag des Equestrian October Festivals. Da musste sich auch die internationale Konkurrenz hinten anstellen, die mit Krzysztof Lesniak (57,73 Sekunden) und Sven Joseph Hadley (57,63 Sekunden) stark aufgestellt war. Richtig schnell unterwegs war zudem Benedikt Domaingo, der ja mit seiner „Ravenna T“ ein flinkes Speedpferd unter dem Sattel hat. In 58,26 Sekunden sicherte er sich den fünften Endrang. Platz sieben ging erneut an den siegreichen Steirer mit seinem zweiten Pferd „Casanova 36“. Groß war die Freude über den achten Platz von ÖWB-Stute „Ashley A“, die unter Anton Martin Bauer fehlerfrei geblieben war. Nicht minder zufrieden durfte Leonard Platzer sein, der mit „Nausica Tame“ vom ersten bis zum letzten Sprung eine makellose, sehr gelungene Runde zeigte (11. Rang).

 

Revanche genutzt! Eagel v. Van Gogh schlug im zweiten Finalspringen zurück

Immer wieder – so zeigte es sich zumindest in den letzten Jahren – hat Juraj Hanulay hochtalentierte Jungpferde in seinem Stall stehen. Konnte er sich in der letzten Saison mit dem überaus beständigen „Donjo“ zum Rookie of the year küren, so zählt heuer sein erst fünf Jahre junger „Eagel“ nach Van Gogh-Ovidius zu den aufstrebenden Cracks. Der schicke KWPN-Wallach zeigte bereits in der ersten Woche mit dem zweiten Rang im Finale sein Talent, sprang heute abermals zweimal ohne Fehler ins Ziel und ließ seine neun Mitstreiter im Stechen hinter sich. Dabei hätte sich der zweitplatzierte Kevin Lemke ordentlich bemüht, die Zeit des Deutschen zu knacken, aber seine großrahmige, überaus sprunggewaltige Chacco-Blue-Tochter „Chacc Ira“ musste sich um gut eine halbe Sekunden geschlagen geben. Dritter wurde der Rheinländer „Pride 16“ unter seinem Reiter Simon Schröder. Als einziger Österreicher in der Entscheidung holte Bernhard Maier das beste heimische Ergebnis am zehnten Rang.

 

Der achte Nuller in Folge besiegelte den Finalsieg - Birgit Peintner & Gaspari waren nicht zu bremsen

Da hatte sie sich wohl selbst mit einem tollen Turnierabschluss ausgezeichnet und die beiden Equestrian October Festival-Wochen feierlich ausklingen lassen: Birgit Peintner sicherte sich nach einem fantastischen Stechritt – wo sie sagenhafte sieben Sekunden Vorsprung herausholte – nicht nur die achte fehlerfreie Runde in Folge, sondern auch den hochverdienten Sieg im Finalspringen der Elite Tour. Lob von Trainerin Astrid Kneifel erntete zu Recht die zweitplatzierte Kerstin Osterer, die auf „Chapitano“ zwei astreine Nuller zeigte und mit dem zweitbesten Ergebnis für einen rot-weiß-roten Doppelsieg sorgte. Dritte wurde Linda Hatasova, die bei ihrem Angriff auf die Bestzeit auf „Caro´s As 2“ vertrauen konnte.

 

Keine Überraschung in der Good Bye Competition - Armin Himmelreich wiederholte Sieg im Abschlussbewerb

Manche haben – so scheint es zumindest – ihre Erfolge fix gebucht. Wurde der Finaltag mit dem Triumph von Wiederholungstäter Benjamin Saurugg eingeläutet, so stand auch im abschließenden Bewerb, dem Standardspringen über 1,40 Meter, kein Unbekannter an der Spitze: Armin Himmelreich war ja schon am vergangenen Wochenende siegreich in der Good Bye Competition und freute sich heute Abend erneut über Platz eins und die begehrte Lake Arena-Siegerdecke. Im Sattel von „Queen Rubin 5“, die er seit dem Sommer schön für die schweren Springen aufgebaut hatte, verwies er Landsmann Gerrit Schepers am zweiten Rang. Auch auf das Siegerpferd von Woche eins, „Wilandro 3“, konnte er sich voll und ganz verlassen und sicherte sich mit einer schnellen Nullrunde den dritten Platz.

 

Results & Live-Scores: www.reitergebnisse.at 

News: www.pferdenews.eu 

Info: www.lake-arena.at 

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Aktuelles

AUCH KRIEGER DES LICHTS BENÖTIGEN HILFE

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Es gab viele Reaktionen zu unserem letzten Artikel „Dienen bis zum Umfallen“. Statt die erhoffte Unterstützung für den Schutzhof gab es jedoch das andere Programm: Notfälle und Hilfesuchende ohne Ende. Geben und Nehmen – wo ist das Gleichgewicht?

Spontane Hilfe in Not
Wir sind alle Verbraucher. Leben unser Hobby mit unseren Tieren und schöpfen daraus Kraft und Energie. Jeder von uns hat seine eigene persönliche Leidenschaft zu den Pferden entwickelt. Wir wissen, dass diese wunderbaren Tiere etwas ganz besonders sind.
Manchmal meint es das Schicksal jedoch nicht gut: Dann kann es passieren, dass wir aus gesundheitlichen Gründen oder aufgrund von Geldproblemen unsere geliebten Tiere abgeben müssen. Sind diese alt oder nicht mehr reitbar, wird es schwierig. Es gibt leider viel zu wenig Plätze für Pferde in einer Notsituation, wo sich liebevoll und fachkundig um sie kümmert wird. Viele kommen aus diesem Grund zum Schlachter.
Monika Bösing half mit ihrem Gnadenbrothof in einem ganz besonderen Fall. Ein Beispiel von vielen. Eine Kundin rief mich sehr verzweifelt an: Durch schwere geschäftliche Fehler ihres Mannes hatte sie nun Angst um Leib und Leben ihrer geliebten Pferde. Sie wollte mir schnellst möglich ihre beiden wunderbaren Araber zu mir bringen, sie würde sie verschenken. Ich spürte wie groß ihre Not und Verzweiflung gewesen sein muss. Die Wallache mussten dringend von dem Stall am Wohnhaus weg, es herrschte Chaos in allen Bereichen.
Ich wollte die Pferde nicht zu mir nehmen, und hoffte, dass ein vorübergehender Platz geschaffen werden könne. Monika Bösing war sofort für uns da. Sie nahm die beiden Pferde unbürokratisch auf. In den beiden darauffolgenden Monaten schaffte es die Besitzerin der beiden Pferde ihr Leben neu ausrichten. Durch die gewonnene Zeit entspannte sich die Lage. Heute stehen die Araber wieder in ihrem alten Stall, die Reitbeteiligung übernahm eines der Pferde und die Besitzerin konnte den Zweiten behalten. Alles wendete sich zum Guten. Ohne eine spontane Hilfeleistung wären diese beiden Pferde sicherlich viel zu schnell abgegeben worden und nie wieder nach Hause zurückgekehrt.

Schnell ist angeschafft...
Wir müssen uns heute wieder bewusst werden, dass wir Entscheidungen treffen, die das Leben der anderen direkt beeinflussen. Wenn wir verantwortungsbewusst damit umgehen, werden wir alle belohnt werden.
Wir fahren in den Urlaub, leben auf hohen Niveau oder sitzen zumindest in einer beheizten Wohnung mit PC und anderem Luxus. Mit dem Gedanken, dass in unserem Sozialstaat schon irgendwie um uns gesorgt wird, richten wir es uns gemütlich ein. Und wir wollen uns Tiere halten. So ein Pferd ist im Handumdrehen gekauft, man bekommt oft sogar eins geschenkt. Doch schnell kann es zuviel werden, finanziell oder zeitlich, dann muss es eben wieder weg. Vielleicht auch interessieren sich die Kinder nicht mehr für die Ponys, dann müssen die abgegeben werden. Aber Kosten dürfen dabei natürlich keine entstehen. Wo die Tiere letztendlich landen, ist oft zweitrangig.

Was leben wir da unseren Kindern vor? Einst geliebt, nun fehlt die Zeit und die Lust und das Lieblingspony wird abgeschafft, kommt womöglich zum Schlachter? Was machen diese Kinder mit uns, wenn wir alt sind?
Leider gibt es sie noch nicht, die Altersvorsorge für Pferde. Aber es wäre schon damit gedient, wenn Menschen sich bewusst werden, dass in dem Moment, in dem ein Pferd angeschafft wird, eine Verantwortung für eine sehr lange Zeit eingegangen wird: Die Zeit des Alterns muss berücksichtigt werden und die Versorgung muss gewährleistet sein. Man sollte sich keine Tiere mehr zulegen, die nicht mit Sicherheit in den nächsten Jahren bestens versorgt werden können. Und das nicht nur für die nächsten Monate.

Manchmal macht es mehr Sinn, eine Patenschaft oder Reitbeteiligung zu übernehmen und somit die Versorgung und auch das Glück an dem Tier zu teilen.
Eine staatliche Sozialeinrichtung für ausgediente Pferde gibt es leider noch nicht. Diese Lücke übernehmen ein paar wenige Menschen mit Herz, die ihr Leben für solche Schicksale ausrichten.

Verantwortung übernehmen!
Wenn wir uns auf ein Pferd oder Menschen einlassen, sind das immer wieder neue Versprechen, die wir geben. Uns muss klar sein: Wir übernehmen Verantwortung für unser Handeln!

Das bedeutet, dass wir für unsere Entscheidung alle Konsequenzen tragen. Ganz oder gar nicht. Ein Pferd kaufen, mit der Option, dass es ist ja wieder verkäuflich ist, oder sogar mit dem Gedanken, es auszuprobieren und wenn es nicht passt, muss es wieder weg? Das ist eine weit verbreitete Einstellung, die dazu führt, dass immer wieder ausgetauscht wird. So ist sie leider, unsere heutige Zeit.

Der Leidtragende ist hier das Pferd, das durch viele Hände wandert, dadurch leidet und sogar krank werden kann. Auch für den Suchenden ist es schwer, denn er kann für immer suchend bleiben.

Die guten Menschen, die nachdenken, müssen Verantwortung übernehmen, für die, die es nicht können!

Ein Resümee
Nach unserem letzten Artikel über Pferde in Not und den Gnadenbrothof Hunsrück folgten ausschließlich neue Hilferufe. Es sind teilweise sehr dringende Notfälle, verbunden mit Familienschicksalen und ohne Mittel zur Finanzierung eines Platzes. Pferde, welche aus verschiedensten Gründen abgegeben werden mussten. Die meisten waren zwischen 20 und 30, einige 24 Jahre alt, denn das ist das Alter, mit dem ein Pferd einfach nicht mehr reitbar wird.
Leider kam nicht eine Patenschaft für eines der Pferde durch den Artikel zustande, es gab keine einzige Spende und auch keine Mitgliedsanfragen für den Verein des Gnadenbrothofs Hunsrück.
Dabei hoffen wir sehr auf Unterstützung von Menschen die verstehen, dass es auch die zweite Seite der Medaille gibt. Es wird ein wenig Hilfe benötigt, so dass geholfen werden kann.
Wieder ein Gnadenhof, der schon sehr vielen Pferden ein gutes Zuhause bieten durfte, aber dadurch langfristig in dieser Form nicht mehr erhalten bleiben kann. Dort wurde sich immer gut gekümmert. Um Pferdeschicksale, die alt oder krank von ihren Besitzern nicht mehr gehalten werden können. Oder auch bei Notfällen, die jeden von uns treffen können.
Unsere Krieger des Lichts brauchen Unterstützung. Monika Bösing stemmt den Gnadenbrothof Hunsrück mit seinen 30 Pferden allein. Sie selbst verlor vor drei Jahren ihren Mann, versorgt noch nebenbei ihre schwerkranke Mutter und verdient nicht nur ihre Brötchen selbst, sondern auch das Heu für die Pferde.
Helfen Sie mit - Gerne können Sie eine Patenschaft für eines der Tiere übernehmen. Oder eine Mitgliedschaft im Verein (25,- Euro Jahresbeitrag) beginnen, die ausschließlich den Tieren zu Gute kommt.
Vielleicht können wir gemeinsam bewirken, dass der Schutzhof uns und den Pferden erhalten bleibt.

Nur was wir teilen, kann sich vermehren.
Gnadenbrothof Hunsrück e.V.
Alte Hauptstraße 23
56288 Bell/Hunsrück
Spendenkonto:
Gnadenbrothof Hunsrück e.V.
IBAN: DE76560517900112221999
KSK Rhein-Hunsrück
www.gnadenbrothof.de


Katrin Ehrlich

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Aktuelles

25 JAHRE – REITPONYGESTÜT LETTENHOF

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Am 12. und 13. September 2014 feierte die Züchterfamilie Anselstetter das 25-jährige Bestehen ihres Reitponygestüts. Gemeinsam mit Freunden, Nachbarn und einer ganzen Menge Reiterinnen und Reitern mit ihren Lettenhof-Ponys, wurden ein großer Galaabend und ein Tag der offenen Tür auf die Beine gestellt.

Ein Abend voller Ponys
Gemeinsam mit der freilaufenden Jungpferdeherde des Gestüts begrüßte Hausherr Wolfgang Anselstetter zum Auftakt des Galaabends die geladenen Gäste, darunter zahlreiche Freunde aus der Pferdeszene und Regionalpolitik. Es folgten viele Schaubilder, die die Zucht- und Sporterfolge des Gestüts in den letzten Jahren Revue passieren ließen.


Ein sehr bewegender Auftritt zu Beginn war das Zwiegespräch von Hildegard Anselstetter mit ihrer Lovely Diamond, der Connemara-Stute, die die Basis der Reitponyzucht auf dem Lettenhof legte und der die Familie unheimlich viel zu verdanken hat. Das Tier ist mittlerweile 24 Jahre alt und wurde bereits im Alter von drei Tagen vom Connemara-Gestüt Dörfler in Aichen gekauft. Nicht nur Hildegard Anselstetter war mit der Stute sehr erfolgreich, sondern auch ihre drei Töchter kamen mit ihr in den Landeskader und sammelten zahlreiche Medaillen auf Landesebene. Mit einer Lebensgewinnsumme von 7.860 Euro ist sie noch heute das erfolgreichste Connemara-Pony Deutschlands. Bislang stellte sie sechs Staatsprämienstuten, einen Körsieger und vier Bundeschampionatsteilnehmerinnen.
Diese Vier wurden im folgenden Schaubild präsentiert. Neun Lettenhof-Ponys nahmen bislang am Bundeschampionat in Warendorf teil, darunter der Bundeschampion Lettenhofs Easy Finish und die Finalistinnen Lettenhofs Lovely Evergreen sowie Lettenhofs Lovely Princess.


Zwei Programmpunkte waren den vier Hengsten des Reitponygestüts Lettenhof gewidmet. Einmal wurden sie an der Hand präsentiert und ein weiteres Mal unter dem Sattel. Allen voran der Grandseigneur Dörnberg’s Erimon II unter Alexandra Anselstetter. Der 22-jährige Schimmel ist mit einer Nachkommen-Lebensgewinnsumme von knapp 20.000 Euro seit vielen Jahren der erfolgreichste Sportponyvererber Süddeutschlands und wurde zusammen mit seinen beiden gekörten Söhnen, Lettenhofs Element of Surprise unter Lara Brühl sowie dem Bayerischen Körsieger Lettenhofs Earl of Love unter Annkatrin Anselstetter, präsentiert. Der Vierte im Bunde war der Neuzugang Golden Danny T, Reservesieger der offenen hessischen Körung in Alsfeld, unter Annalena Anselstetter.


Julia Porzelt, die amtierende Bayerische Meisterin und Deutsche Vizemeisterin der Junioren in der Klasse Grade II für Reiter mit Handicap, reiste extra mit ihrer Lettenhofs Lovely Daintiness aus Prien am Chiemsee an, um Auszüge aus ihrer Kür und dem täglichen Training zu präsentieren. Wenig später demonstrierte sie mit „Dainty“ noch Bodenarbeit und mit ihrem Hund Sancho Kunststücke aus dem Bereich des Trickdogging.


Für einen weiteren Höhepunkt sorgten die „Mädels vom Lettenhof". Alexandra (29), Annkatrin (22) und Annalena (20) Anselstetter stellten sich ohne Sattel auf ihren ehemaligen Erfolgsponys sitzend, gegenseitig vor und ließen die Gäste wissen, was sie an diesen Ponys so fasziniert und welche Erfolge sie mit ihnen feiern konnten. Annkatrin saß auf Lettenhofs Lovely Puppet, mit der sie im Landeskader Vielseitigkeit war und Platzierungen bis zur Deutschen Meisterschaft verbuchen konnte und wollte es noch einmal wissen: ohne Sattel sprangen die beiden über schmalste Geländehindernisse und entfachten die Begeisterung des Publikums. Annkatrin und Alexandra haben ihr Hobby übrigens zum Beruf gemacht. Annkatrin absolviert derzeit ihre Lehre zur Pferdewirtin Klassische Reitausbildung bei Dorothee Schneider in Framersheim und bestand im Juli ihre Prüfung zur Pferdewirtin Haltung und Service als Beste in Rheinland-Pfalz-Saar. Ihre ältere Schwester Alexandra studierte Pferdewissenschaften in Wien und ist seit vier Jahren ist beim Landesverband Bayerischer Pferdezüchter e.V. in München-Riem als Redakteurin der Verbandszeitschrift angestellt.


Den Abschluss der reiterlichen Vorführungen bildete die Gestütsquadrille mit acht Ponys, bei der Maximilian Müller auf Lettenhofs Lovely Duchess, Alexandra Anselstetter auf Lettenhofs Lovely Daylight, Caroline Drentwett auf Lettenhofs Dooraloo, Sophie Düreth auf Lettenhofs Noble Empress, Marie Müller auf Lettenhofs Lovely Event, Anne-Sophie Drentwett auf Lettenhofs Nothing Else, Theresa Knöferl auf Lettenhofs Lovely Princess und Chiara Fuchs auf Lettenhofs Lovely Puppet mitwirkten.

Lob vom Bürgermeister
Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein im Festzelt drückte Harsdorfs Bürgermeister Günther Hübner bei der Begrüßungsrede seine Freude darüber aus, dass der ehemalige, im Jahr 1631 erstmals namentlich erwähnte Vierseit-Hof im Ortsteil Zettmeisel wieder zu einem Ort der Begegnung geworden ist. Hübner gratulierte Wolfgang und Hildegard Anselstetter sowie ihren drei Töchtern zum Jubiläum, vor allem zu den mit dem Gestüt verbundenen Erfolgen: „Ihr seid weit über die Grenzen von Harsdorf, Oberfranken und Bayern hinaus bekannt und damit ein Botschafter für unsere Gemeinde in der ganzen Bundesrepublik."

Tag der offenen Tür
Am Samstag lud das Reitponygestüt Lettenhof zum Tag der offenen Stalltür ein und bot von morgens bis in den späten Nachmittag hinein ein abwechslungsreiches Programm vom Weißwurstfrühstück, über diverse Reitvorführungen bis hin zum Ponyreiten für die jüngsten Gäste.
„Es waren zwei spannende, anstrengende und erlebnisreiche Tage, bei denen alle zusammengeholfen haben, um diese tolle Veranstaltung auf die Beine zu stellen und trotz des schlechten Wetters haben viele Leute den Weg zu uns gefunden“, freute sich Hildegard Anselstetter.

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Rund um den Stall

Die Paddockbox

Außenboxen mit einem kleinen, direkten begehbaren Auslauf, sogenannte Paddockboxen, finden sich in guten Pensionsställen zunehmend häufiger. Im Allgemeinen haben diese Paddocks die Breite der Box und sind nebeneinander an der Außenseite eines Gebäudes vor der Boxenreihe angeordnet. In Paddockboxen gehaltene Pferde genießen eine Reihe von Vorteilen, die ihre Kollegen in den Innenboxen nicht haben: Sie können jederzeit nach draußen, haben je nach Länge des Paddocks einige Quadratmeter mehr Bewegungsfreiheit und sind den Klimareizen so ausgesetzt, wie es von der natur aus vorgesehen ist; sie können das Treiben draußen beobachten und Sozialkontakte zu den beiderseitigen Nachbarn pflegen.

 

Wird die zugehörige Box mit Spänen oder Leinstroh gestreut und Silage gefüttert, können die Beschwerden chronischer Hustenpferde verschwinden. Immer wieder jedoch wird diese Haltungsform zum Vorwand genommen, das Pferd nicht regelmäßig zu bewegen. Fakt ist jedoch, das Paddockboxenpferde genau wie Boxenpferde überwiegend bewegungslos herumstehen. Sie müssen deshalb zusätzlich freien Auslauf oder ausreichen Arbeit unter dem Reiter bekommen! Leider sieht man auch Paddocks, die durch Elektrozäune voneinander abgetrennt sind. Angesichts der Enge ist das großer Stress für das Pferd zwischen den Litzen. Eine unbedachte Bewegung, und das Tier bekommt einen Stromschlag. Folge: Die Pferde halten sich vom Zaun fern, und der tatsächliche Bewegungsraum wird ganz beträchtlich vermindert.

 

Festzäune aus Metall oder Holz sind unabdingbar. Stehen befreundete Pferde in zwei Paddockboxen nebeneinander, sollte man überprüfen, ob sich hier ein Mini- Offenstall schaffen lässt: Das Entfernen der Trennwand im Stallinneren und dazu ein breiter Durchgang zwischen den Paddocks am vom Gebäude entfernten Ende lassen einen Rundkurs ohne Sackgasse entstehen. Die beiden nun zusammenlebenden Pferde werden sich sofort mehr bewegen als zuvor und diesen Rundkurs stetig nutzen. Nicht nur für Arthrosepferde kann eine solche Lösung eine deutliche Verbesserung ihrer Lebenssituation bedeuten.

 

Quelle: Uelzener Versicherung

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Rund um den Stall

Stall-„Untugenden“

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Pferde mit engen Riemen um den Hals oder Operationsnarben an der Kehle, Boxen mit aufgesetzten Gittern, die nur einen schmalen Spalt lassen, durch den das Pferd seinen Kopf strecken kann, zerwühlte Stroheinstreu, aber auch Schilder wie „Vorsichtig, bissig!“ an Boxentüren, all das spricht Bände: Hier steht ein Pferd, dem es nicht gut geht und das zwanghafte Verhaltensweisen entwickelt hat. Pferde sind Herdentiere, die viel Bewegung brauchen und ihre Zeit in der Natur zusammen mit anderen Pferden verbringen. Sperren Sie ein Pferd 23 Stunden täglich in eine Box, ist das ungefähr so, als steckten Sie einen Menschen 23 Stunden in einen Kellerraum, gefesselt an einen Stuhl. Ein Fenster oder eine Türhälfte nach draußen entspräche einem Kellerfenster, das passives Hinausschauen erlaubt. Unter solchen Bedingungen entwickeln sich leicht unerwünschte Verhaltensweisen.

 

Hochblütige Pferde weben häufiger

Je nach Veranlagung beginnen Pferde zu weben, das heißt, sie schaukeln mit dem Kopf oder der ganzen vorderen Körperhälfte hin und her, zu koppen (sie schlucken Luft ab), wandern unruhig in der Box herum und kehren das Unterste nach oben, was äußerst gefährlich für die Atemwege ist, oder sie werden aggressiv, schlagen und beißen. Ist der Schaden durch falsche Haltung einmal entstanden, ist es schwierig bis nahezu unmöglich, die erlernte Verhaltensweise wieder ganz abzubauen.

 

Die Lösung: Eine Haltungsveränderung

Durch eine Umstellung in eine artgerechtere Haltungsform, wenn irgend möglich in einen Offenstall mit Pferdegesellschaft, bauen sich Weben und Koppen im Allgemeinen jedoch stark ab. Typischerweise tritt zum Beispiel das Weben dann nur noch kurz vor der Fütterung auf, das Koppen reduziert sich und wird vor allem während der Pausenzeiten zwischen Fressen, Spielen und Fellkraulen noch einmal ausgeübt. Boxenlaufen gibt es draußen gar nicht mehr, denn alle Wege haben ihr Ziel. Das Pferd kann wieder wie ein Pferd leben!

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Sonderthema

Jetzt schon ans schenken denken!

Weihnachten ist eine Zeit, in der wir persönliche Momente miteinander teilen und Erinnerungen austauschen, die für uns auf Jahre hinaus Bedeutung haben werden. Weihnachten ist eine Zeit, die Welt mit Augen der Liebe zu betrachten. Es ist eine Zeit sich darauf zu besinnen, dass die Welt aus Leuten wie dir und mir besteht – die wir so sehen sollten, wie sie im Innersten wirklich sind. So wie wir selbst haben alle Menschen Probleme. Deren Herzen sind genauso zerbrechlich wie unser eigenes, ganz egal wer sie sind oder woher sie kommen. Weihnachten ist eine Zeit der Herzensfreude. Es ist eine Zeit der dankbaren Besinnung an all das Gute, welches das vergangene Jahr uns gebracht hat. Es ist eine Zeit, für die Liebe dankbar zu sein, die der Himmel in unser Leben gebracht hat. Weihnachten ist eine Zeit, Menschen in Not zu helfen – und nichts zurückzuerwarten. Weihnachten ist die Zeit der Liebe, denn Gott ist ein Gott der Liebe.

 

Weihnachten ist ein neuer Anfang und eine Zeit, die erlittenen Kränkungen zu vergessen und von Neuem zu beginnen. Weihnachten ist der Geburtstag von Jesus, und Seine Geburt kann jedes Jahr erneut in unseren Herzen stattfinden. Weihnachten sind Festtage, die wir mit Freude in dem Bewusstsein feiern können, dass es jemanden gibt, der uns tatsächlich liebt – nämlich Jesus – auch wenn wir einsam sind oder das Gefühl haben, dass es niemanden auf der Erde gibt, dem wir etwas bedeuten.

 

Genau wie das Leben, besteht auch Weihnachten nicht daraus, was wir bekommen, sondern aus dem, was wir geben. Ein Leben, das darauf baut, von anderen bekommen zu wollen anstatt zu geben, wird fehlschlagen. Gib heute jemanden ein Geschenk der Liebe, indem du zeigst, dass du ihn oder sie brauchst! In einer Welt, wo sich alles von einem Tag auf den anderen drastisch verändern kann, scheint es kaum etwas zu geben, das nicht irgendwann bald passé ist. Aber es gibt etwas, das nicht aus der Mode kommt – das Bedürfnis zu lieben und geliebt zu werden. Das ist der Grundgedanke vom Weihnachtsfest und der wahre Grund, warum jeder von uns hier ist. Und so können wir in dieser Welt unsere Spuren hinterlassen – indem wir anderen Menschen Liebe zeigen. Nicht was du bekommen, sondern was du gegeben hast, macht aus dem Weihnachtsfest etwas Besonderes. Erinnere dich an die bedeutungsvollste und schönste Weihnacht, die du je hattest und denk nach, was der Grund dafür war. Dann nimm diese Erinnerungen und setze sie für jemanden in die Tat um.

 

Wie kann das Weihnachtsereignis zur Fülle erlebt werden? Wie kannst du diese Festtage mit Zufriedenheit in deinem Herzen abschließen? Indem du Bedürftigen gibst. Du kannst denen, die es brauchen, ein Lächeln oder ein freundliches Wort schenken. Du kannst die beschenken, die arm sind, Not leiden und weniger haben als du. Du kannst einem Nachbarn beistehen. Dein Geben macht die Weihnachtszeit erst lohnenswert. Wir können aus jedem Tag etwas so Besonderes wie das Weihnachtsfest machen, wenn wir es nur versuchen.

 

Warum haben die Engel gesungen? Warum hat der Himmel gejubelt? Weil Jesus in dieser besonderen Nacht geboren wurde. Das Licht durchdrang die dunkle Nacht und Errettung war gekommen. Die Engel jubeln immer noch, denn sie sehen, dass die Botschaft des Erretters weiterlebt. Sie jubeln, wenn sie die Liebesbeweise unter den Menschen sehen. Und wir können die Engel an dieser Weihnacht nochmals zum Jubilieren bringen, wenn wir Liebe mit anderen teilen. Anscheinend wurden Maria und Josef nicht wegen irgendwelcher Besonderheiten dazu ausgewählt, die Eltern von Jesus zu sein. Sie waren nur ein armes, junges Paar aus einfachen Verhältnissen.

 

Vielleicht ist ihre Durchschnittlichkeit etwas, worin wir Ermutigung finden können. Wenn ihnen solch eine große Verantwortung anvertraut werden konnte, könnte das bedeuten, dass Gott uns auch anvertrauen kann, Großes für Ihn zu tun? Seine Liebe kam zu Weihnachten von oben herab. Weihnachten ist Liebe. Die reinste Form der Liebe besteht darin, sich selber für andere zu geben. Das geschah an dieser ersten Heiligen Nacht und das ist es, was wir versuchen sollten, jede Weihnacht erneut zu verwirklichen. Das Baby Jesus, Gottes Sohn, lag demütig in einer einfachen Krippe. Vor Gott ist jeder einzelne von uns genau so einzigartig, und es spielt keine Rolle, in welcher armen oder niedrigen Position wir uns befinden. Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er zu Weihnachten Jesus, Seinen einzigen Sohn, schickte, damit wir das Christfest für immer mit Ihm verbringen können. »Einladung: Bitte komm zu Meiner Geburtstagsfeier. Wann: am 24. Dezember. Wo: Wo immer du auch gerade bist.«

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Rund um den Stall

Der Reitboden

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Jeder Pferdefreund weiß, wie wichtig der richtige Reitboden bzw. Reitbelag für das Wohlbefinden der Vierbeiner ist. Trittsicherheit, Stabilität und Gelenkschonung sind Merkmale, die ein qualitativ guter Reitplatzboden gewährleisten sollte. Zudem spielt die Wetterunabhängigkeit des Untergrunds eine nicht unerhebliche Rolle bei der Wahl des Materials und des Produkts.


Der richtige Reitboden - Keine leichte Entscheidung!
Jede Jahreszeit bringt so ihre eigenen Problematiken mit sich. Bei schlechtem bzw. unbeständigem Wetter und Niederschlägen kann der Reitlatz verschlammen und morastig werden. Auch Pfützenbildung ist ein unangenehmes Phänomen, das wohl jeder Pferdehalter kennt. Kommen niedrige Temperaturen hinzu, so friert das Geläuf und birgt nicht zu vertretende Gefahren für Mensch und Tier. Bei hohen Temperaturen im Sommer kann auffliegender Staub für Unannehmlichkeiten sorgen, zumal dann, wenn Sand oder Holz in der Tretschicht bereits durch starke Beanspruchung aufgerieben wurden und dann als mikroskopisch feine Partikel aufgewirbelt werden - eine nicht zu unterschätzende Belastung für Mensch und Pferd. Darauf zu achten, dass all diese Nachteile oder zumindest die meisten ausgeschlossen werden können, ist bei der Suche nach der richtigen Anlage des Reitplatzbodens also von immenser Wichtigkeit. Kann etwaiges Wasser gut abfließen? Schützt der Reitboden durch die Elastizität die Sehnen, Bänder und Gelenke der Pferde? Wie verhält sich mein Reitplatzboden unter den verschiedenen Einflüssen der Umgebung und der Natur? Wie strapazierfähig und ausdauernd ist das von den Herstellern angebotene Material? Fragen, die nicht vergessen, sondern die gestellt werden müssen, bevor eine Entscheidung für diese oder jene Technik und dieses oder jenes Produkt fällt. Und natürlich kann die Frage nach den guten Erfahrungen, die andere Pferdehalter, Reiter und Züchter gemacht haben, niemals schaden.


Reitboden aus Sand oder alternatives Material? Der Weg zu einem guten Reitplatzboden ist kein einfacher, der Weg, den Pferd und Reiter auf ihm zurücklegen, sollte umso leichter, unbeschwerlicher und angenehmer für beide sein. Vergleichen Sie neben dem Reitboden aus Sand auch andere interessante Alternativen, die mittlerweile auf dem Markt sind.

Quelle: www.pferde.de

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