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    Bayerisches Warmblut

    Alter: 2007 Stckm.: ca175


    Name: Sir Action

    Kurzbeschribung des Pferdes: Das Pferd für die gehobenen Ansprüche. Er hat A und L Dressur gewonnen und mehr mals vorne plaziert. Er ist Ausdruckstark und lernwillig. Er ist brav im Umgang und am Turnier


    Preis: auf Anfrage 


    Tel.:+49(0)163/6855078 mail@pferdezucht-zellhuber.de

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    Isländer

    Alter: 22 Jahre Farbe: schwarzbraun Stckm.: 1,38


    Name: Garri vom Lipperthof

    Kurzbeschreibung des Pferdes: Vater: Bakkus fra Bakka, Drottning vom Lipperthof. Viergänger, sensationelles Gangvermögen, endlos Tölt auch im hohen Tempo, top ausgebildet, kerngesund, soll als Freizeitpferd geritten werden, kennt Kinder und Hunde, gutes Handund Führpferd, sicher im Gelände alleine und in der Gruppe, bitte in Offenstall und Gruppenhaltung.


    Preis: 2.900,– €


    Tel. 0151/43225684

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    Ungarisches Warmblut

    Alter: 11 Jahre Farbe: Schimmel Stckm.: 1,65


    Name: Oglu

    Kurzbeschreibung des Pferdes: Vater: Istafan, Mutter: Irisz. Oglu ist ein erfahrenes Springpferd mit viel Übersicht im Parcours, Turniervorstellungen bis M-Springen, aktuell L-platziert, brav im Umgang, geländesicher, schmiede- und verladefromm


    Preis: 8.500,– €


    Tel. 0171/8130076

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    Tinker

    Alter: 08.05.14


    Name: Cayden

    Kurzbeschreibung des Pferdes: Vater: Hermits Conquest, Mutter: Running Ruby Prämienfohlen. Er hat ein blaues Auge, ist neugierig und verschmust. Kennt Fohlen ABC, geht mit ins Gelände, ist regl. entwurmt.


    Preis: VBH


    Fam. Zeller, Ebersberg Tel. 08094/180561 oder www.schrankenschneiderhof.de

Aktuelles

Aktuelles

ROLAND METZ WIRD NEUER GESCHÄFTSFÜHRER

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Ab dem 15. Dezember 2014 hält Roland Metz als Geschäftsführer die Zügel bei der Süddeutschen Pferdezuchtverbände Vermarktungs GmbH mit Sitz in Leutershausen fest in seinen Händen. Der 41 Jahre alte Schwabe ist in Rotfelden im Landkreis Calw auf dem elterlichen Hof aufgewachsen und teilte sehr früh, wie auch sein Vater, die Begeisterung für den Pferdesport. Metz feierte Erfolge im Dressur-, Springund Vielseitigkeitssattel darüber hinaus war er als Pferdezüchter aktiv. Seine Ausbildung zum Pferdewirt Zucht und Haltung absolvierte er im Haupt- und Landgestüt Marbach, anschließend wechselte er in die Absatzzentrale des Hannoveraner Verbandes nach Verden und legte hier die Ausbildung zum Pferdewirt Reiten erfolgreich ab.

 

Nach einem Wehrdienst war er in verschiedenen Gestüten, dem elterlichen Betrieb und abschließend drei Jahre als Betriebsleiter auf dem Hof von Jacob Schmid in Urspring, dem ersten Geschäftsführer der Süddeutschen Pferdezuchtverbände Vermarktungs GmbH, tätig, bevor er 2007 als Vermarktungsbeauftragter zum Pferdezuchtverband Baden-Württemberg nach Marbach wechselte. Ab 2008 führte er als Vermarktungs- und Auktionsleiter das Marbacher Wochenende mit Süddeutscher Reitpferdeauktion und Sattelkörung und die Württemberger Fohlenauktion in Riedlingen sowie zahlreiche Verkaufsschau - en erfolgreich für den Pferdezuchtverband Baden- Württemberg durch.

 

Auslandsaufenthalte in einem Handelsstall in Irland sowie in den USA und eine Weiterbildung auf dem Gebiet des Sportmarketings speziell im Bereich Pferdesport runden die bisherige berufliche Laufbahn von Roland Metz ab. Ab dem 15. Dezember 2014 wird er als Geschäftsführer der Süddeutschen Pferdezuchtverbände Vermarktungs GmbH und der Süddeutschen Pferdezuchtverbände die Aufgaben von Thomas Münch übernehmen. Zuvor wird er vom 7. bis 9. November 2014 das Marbacher Wochenende mit Reitpferdeauktion und Sattelkörung leiten. „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist mit Roland Metz einen Mann aus den eigenen Reihen für diese Position zu engagieren.

 

Über Jahre war er bereits auf den Süddeutschen Hengsttagen, Fohlenauktionen und im Frühjahr bei der Premiere der Reitpferdeauktion Schmuckstücke in München aktiv mit eingebunden. Damit erhalten wir für unsere Kunden und Züchtern Kontinuität und das ist uns sehr wichtig.“ kommentiert Karl- Heinz Bange die Entscheidung der fünf Gesellschafter der Vermarktungs GmbH, die zugleich die Vorsitzenden der fünf Mitgliedsverbände der Süddeutschen Pferdezuchtverbände sind. „Eine Hauptaufgabe von Roland Metz wird die weitere Entwicklung und Markenpräsenz unserer neu etablierten Rasse in der AGS, das „Deutsche Sportpferd “ sein.“ so Bange.

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Aktuelles

FRÄNKISCHES JUGENDREITTURNIER ANSBACHER WEEKEND

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Vom 05.-07. September traf sich die gesamte fränkische Reiterjugend bei schönem Spätsommerwetter und guten Bodenverhältnissen zum Ansbacher Weekend am Pferdezentrum Franken in Ansbach. Von der Führzügelklasse bis zur S-Dressur und zum S-Springen hatten die Teilnehmer/ innen ein breitgefächertes Prüfungsangebot. Bereits am Freitag Nachmittag gab es den ersten Höhepunkt mit einer Qualifikations- prüfung zum Eggersmann Junior Cup für das internationale Hallenreitturnier „Munich Indoors“. In dieser Prüfung siegte Bianca Richter auf Piet, gefolgt von Marion Fohrer auf Miss Mabel. Beide Damen lösten somit mit das Ticket für München. Die Mannschaftswertung der Klasse M, bei der sich 2 Dressurreiter der M * Dressur und 2 Springreiter des M- Stilspringens zu einer Mannschaft zusammenfinden mussten, sorgte dafür, dass sich Dressur-und Springeiter näher kamen.

 

Am Ende hatte hier das Team „Brownies“ mit Bianca Richter und Marion Fohrer (Springen), sowie Jessica Richter und Nina Zwick (Dressur) die Nase vorn. Ein Highlight des zweiten Tages waren die Abschlussprüfungen des RIQ- Cups. Hier mussten sowohl eine A-Dressur als auch ein A-Springen absolviert werden. Um den Gesamtsieger zu ermitteln, wurden die Rangierungspunkte aus den vorangegangen Wertungsprüfungen mit den Punkten aus der Abschlussprüfung addiert.

 

Nathalie Ulbrich konnte am Ende den Gesamtsieg in der Serie, die die vielseitige Ausbildung der Jugendlichen fördern soll, für sich verbuchen. Traditionell fanden am Samstag auch die Mannschaftswertungen der Regionalbezirke in der Klasse L in Dressur und Springen statt. In der Dressur siegte das Team Mittelfranken III ( Lara Hothum, Selina Söder, Eileen Henglein, Franziska Hehn), im Springen konnte die Mannschaft Mittel-franken II (Amelie Sand, Katharina Winkler, Franziska Stein, Antonia Böhm) die Wertung für sich entscheiden. Auch am Ansbacher Weekend sollte der Play Fair Preis vergeben werden. Die jugendliche Jury hatte hierfür die Dressurprüfung Kl. A und das M ** Springen am Samstag gewählt. Der Preis für vorbildliches Verhalten wurde in der Dressur an Victoria Wadewitz und im Springen an Philipp Teves vergeben.

 

Vor allem die harmonische und überlegte Prüfungsvorbereitung und der faire Umgang mit den Pferden fiel der Jury positiv auf. Ebenfalls sehr begehrt waren die Startplätze für das Finale des Fidelis Dressur- Cups Franken. Erstmalig ermittelten die Dressurreiter/ innen den Gesamtsieger der Serie in einer Dressurprüfung der Klasse M ** Kür. Die Zuschauer zeigten sich von der Musik und der abwechslungsreichen Choreografie der Kürdarbietungen begeistert und so gab es viel Applaus für die Teilnehmer. Mit nur 0,05 Punkten Vorsprung siegte schließlich Anna- Lena Sand auf Arragon vor Jelena Störk auf Dancing Diva. Einen weiteren Höhepunkt am Samstag boten die Stilgeländeritte der Klassen E und A. Den Stilgeländeritt Klasse E konnte Veronika Leis mit der Traumnote von 9,0 für sich entscheiden. Ebenfalls mit 9,0 gewann Jana Wenninger den Stilgeländeritt Klasse A und konnte letztlich mit diesem souveränen Ritt auch die Kombinierten Wertung für sich entscheiden. Am Sonntag wurden die fränkischen Finalprüfungen des Nürnberger Burg - Pokals ausgetragen. Den Finalsieg im Springen verbuchte Diana-Maria Gleißner auf Ballerina für sich.

 

In der Dressur gewann Eileen Henglein auf Ballack, im Kombinierten Reiterwettbewerb siegte Nathalie Ulbrich mit Gründleinshof Cest bon. Die stilvolle Siegerehrung aller Finalteilneh-mer, die von dem Repräsentanten der Nürnberger Versicherungsgruppe Thomas Ramsenthaler vorgenommen wurde, war für die Jugendlichen und Zuschauer wiederum ein besonderes Event. Einen weiteren Höhepunkt des Turniers bot die Dressurprüfung der Kl. S* am Sonntag Nachmittag. Mit einem sehr korrekten Ritt konnte Nina Zwick auf Navahjo die schwerste Dressurprüfung des Turniers für sich entscheiden und freute sich riesig über ihren ersten S-Sieg. Auf Rang 2 platzierte sich Anna-Katharina Lux auf Dalina, gefolgt von Jasmin Asfeld mit Symphonie. Als Publikumsmagnet des Turnierwochenendes erwies sich das S* -Springen. Der erst 14-jährige Tim Hartlaub startete als jüngster

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Aktuelles

GEBRAUCHT – VERBRAUCHT – ENTSORGT DIENEN BIS ZUM UMFALLEN UND WAS KOMMT DANN?

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Pferde können gut und gerne dreißig Jahre alt werde. Doch viele sind schon in jüngeren Jahren nicht mehr reitbar und werden dann abgegeben. Leben oder Tod, es entscheidet immer der Besitzer, wie es endet oder ob es weiter geht.

 

Den Menschen ausgeliefert

Furo war mein ganzer Halt. Mit zarten neun Jahren kam ich in den Reitstall meines Heimatortes und lernte ihn kurze Zeit später kennen. Der große, schwarzbraune Warmblüter wurde mein bester Freund, seine Sanftmut und Geduld tat mir unendlich gut. Der große Kerl lebte in einem Ständer, angebunden, wenn er nicht gerade in einer Reitstunde für die vielen Reitanfänger seine Runden absolvierte.

 

Wenn er dann nach der vierten Stunde nicht mehr konnte, setzte sich schon mal die Reitlehrerin auf ihn, um ihn mit viel Gerteneinsatz wieder zum laufen zu bringen. Er sei ja so stur… Oft weinte ich, wenn ich das sah, denn ich fühlte, dass er alles tat, um trotz seiner engen Ausbinder alles recht zu machen. Furo half mir durch meine Jugend und tröstete mich oft, , dafür versorgte ich ihn fünf Jahre lang so gut ich konnte. Ich ritt ihn auch ab und zu, doch vor allem versuchte ich ihm ein bisschen Licht in sein Leben zu bringen und brachte ihn heimlich auf die Koppel, damit er ein wenig Freiheit spüren konnte. Eines Tages war er weg. An irgendeinen Jagdreiter verkauft.

 

Dabei lebte er auf einer abgelegenen Sommerkoppel, die ich nicht kannte, so hieß es offiziell. Ich vermisste ihn, besuchte kaum noch diesen Hof, der viele Jahre meine zweite Heimat war. Eines Tages erhielt ich ganz nebenbei die Schreckensnachricht, dass Furo beim Schlachter gelandet sei. Ich stand unter Schock, spüre das Gefühl bis heute noch. Hätte ich doch mein Leben für ihn gegeben. Warum zum Schlachter? War er plötzlich krank geworden? Er war doch so viele Jahre treu gelaufen, ich konnte es nicht verstehen.

 

Mit meinen inzwischen fünfzehn Jahren Lebenserfahrung zweifelte ich an der Gerechtigkeit. Ich wünschte mir für ihn doch immer große Weiden und einen schönen Platz zur Erholung und um das Alter zu genießen, wenn er einmal ausgedient hat. Er wurde vierzehn Jahre alt. Die wahren Gründe für sein frühes Ende erfuhr ich nie. Nun sind noch einmal über 30 Jahre vergangen und ich verstehe immer noch nicht alles. Da schau ich mich in einem großen Reitstall um und kaum ein Pferd ist älter als 20 Jahre. Die Frage stellt sich, wo die Pferde versteckt sind, die Rentner, die ausgedient haben…

 

Wirtschaftlichkeit contra Verantwortungsbewusstsein

 

Es wird sich ein Pferd angeschafft, um diesem wunderbaren Hobby nachzugehen: dem Reiten. Doch die wenigsten Pferdebesitzer denken daran, dass so ein Pferd nur begrenzte Zeit nutzbar ist und dann viele Jahre nur noch Geld kostet und Pflege benötigt. Fangen die Alterswehwehchen an, durch die das Pferd nicht mehr voll einsetzbar ist, wird so ein Platz mit Reithalle für die meisten zu teuer. Wer bezahlt schon gerne viel Geld für weitere zehn Jahre, um ein Pferd zu „erhalten“? Manche Pferdebesitzer suchen für ihr Tier einen schönen Platz für die Altersruhe, mit viel Koppelgang und spezieller Zuwendung. Die Realität sieht aber meistens anders aus. Wenn das Pferd nicht mehr läuft, ist es wirtschaftlich nicht mehr tragbar, wird verschenkt, eingeschläfert oder geht zum Schlachter.

 

Manchen gut versorgten „Privatpferden“ geht es dabei noch am besten, wenn die finanziellen Mittel da sind und die Menschen das Herz am rechten Fleck haben. Zwei Faktoren, die leider eher selten aufeinander treffen. Ähnlich geschieht es mit den alten Menschen. Sie werden nicht geehrt und gepflegt, sondern landen in Pflegeheimen, die möglichst durch eine Altersvorsorge rechtzeitig finanziert wurden. So eine Lösung gibt es für Pferde leider noch nicht. Ihr Leben ist vom Geldbeutel und guten Willen des Besitzers abhängig.

 

Schulpferde – Brave Glücksbringer ohne Rentenversicherung 

Ganz schwierig ist es mit unseren Schulpferden.Welcher Reitverein kann es sich leisten, ihren beanspruchten Tieren eine Auszeit zu gönnen, Therapien zu ermöglichen, wenn es erforderlich ist? Was passiert mit ihnen, wenn sie nach jahrelangem Dienen nicht mehr dazu in der Lage sind? Wie lange werden sie unter Schmerzen geritten? Was passiert, wenn eine Altersruhe erforderlich ist? Ich behaupte hier mal, dass es in den allermeisten Fällen zu einer Entsorgung kommt. Alles andere ist nicht finanzierbar. Eine Vermittlung in gute Hände ist eher selten die Lösung.

 

Denn das Pferd hat Schmerzen, nun muss es doch erlöst werden, so die schnelle (bequeme?) Meinung, nicht selten ohne klare Diagnose. Mit dem Hintergedanken, dass ein weiterer Handel und Missbrauch dann nicht mehr möglich ist, kann Jeder den Gang zum Schlachter oder das Einschläfern verstehen. Doch muss das immer so sein???

 

Doppelmoral – Lieblingspony und Fleischlieferant

Je nach Lebenssituation entscheiden wir über Leben und Tod unserer Pferde. Beim Veterinäramt wird genau so agiert, im Notfall wird getötet, oder gar nichts getan, denn die wenigsten verfügen über Pflegeplätze. Der Grund: Das Pferd ist Fleischlieferant und wird genauso behandelt. Wie eine Kuh oder ein Schwein, nicht jedoch wie ein Haustier. Es steht zwischendrin und erträgt das ganze Spektrum das sich der jeweilige Mensch so ausdenkt. Unser Pferd – es ist Kuscheltier, Sportgerät und Lebensmittellieferant. So kann man sagen, dass es nicht allzu weit hergeholt ist, dass das Lieblingspony in der Lasagne landet und von dem Kind, das es über alles liebte, unwissentlich gegessen wird.

 

Schutzhöfe – Unsichtbare Helfer

Daneben gibt es – zum Glück – einige Schutzhöfe, die es mehr oder weniger gut schaffen, einige Pferde aufzunehmen, die keiner mehr will und für die keiner zuständig ist. Viele kämpfen ums Überleben, denn die wenigsten Menschen können sich vorstellen, wie so etwas finanziert wird. Um die Notwendigkeit, gerade als „Verbraucher“ solche Organisationen zu unterstützen, machen sich die wenigsten Menschen Gedanken. Es gibt unterschiedlichste Notsituationen, aus denen Pferde einfach mal unbürokratisch unterkommen müssen.

 

Der Gnadenbrothof Hunsrück – Auch Engel benötigen Helfer! Der Retter in Not benötigt Sponsoren und Paten.

Als Beispiel möchten wir den Gnadenbrothof Hunsrück vorstellen. Die Pferde dort haben Glück, sie dürfen ihren Lebensabend oder wenigstens eine erholsame Lebensphase genießen. Individuell hilft Monika die wenigsten Menschen können sich vorstellen, wie so etwas finanziert wird. Um die Notwendigkeit, gerade als „Verbraucher“ solche Organisationen zu unterstützen, machen sich die wenigsten Menschen Gedanken. Es gibt unterschiedlichste Notsituationen, aus denen Pferde einfach mal unbürokratisch unterkommen müssen. Der Gnadenbrothof Hunsrück – Auch Engel benötigen Helfer! Der Retter in Not benötigt Sponsoren und Paten. Als Beispiel möchten wir den Gnadenbrothof Hunsrück vorstellen.

 

Die Pferde dort haben Glück, sie dürfen ihren Lebensabend oder wenigstens eine erholsame Lebensphase genießen. Individuell hilft Monika Viele das Handtuch werfen, ist sie da. Eine starke Frau, die mit ihrer Idee und der tatkräftigen Umsetzung jede Unterstützung verdient hat. Versprechen gibt es viele, Bewunderer auch, echte Hilfe viel zu wenig.

 

Asyl für Notfälle

Mindestens einmal in der Woche erreicht den Gnadenbrothof ein Anruf, ob sie nicht in einem besonders schweren Fall eines vernachlässigten oder in Not geratenen Pferdes helfen könnten. Meist suchen die Anrufer dringend einen Platz, wo sie das arme Tier unterbringen können. Der Platz soll möglichst artgerecht sein und darf nichts oder nur wenig kosten! Nicht nur für Gnadenbrotpferde, sondern auch für kurzfristige Notsituationen stellt Monika Bösing gerne einen Platz zur Verfügung. Oft gibt es auch für die Pferde ein Happy End, indem sie für eine bestimmte Zeit beherbergt werden, und dann wieder an ihre Besitzer zurückgegeben werden können. Wir können alle einmal in Not geraten.

 

Familiengeschichten, Krankheit - es gibt Schicksale, an die niemand glauben mag. Wie schön, wenn dann zumindest dem Pferd geholfen werden kann, ohne dass es direkt an fragwürdige Menschen abgegeben werden muss, oder sogar zum Schlachter oder Händler gebracht wird. Doch wer soll das bezahlen? Gerne würde Monika Bösing in allen dringenden Fällen helfen, die finanziellen Mittel sind aber leider beschränkt.

 

Mitglieder im Verein, Spender, Paten und Sponsoren werden immer dringend gesucht! Auch Besuch ist jederzeit willkommen! Der Stall besteht aus großzügigen Boxen, meist mit einen großen Paddock , der den Gang nach draußen ermöglicht. Täglicher Koppelgang auf die 18 ha großen Weideflächen ist selbstverständlich. Im Sommer leben die Pferde in individuell zusammengestellten Gruppen mit großen Unterständen 24 Stunden auf den Weiden. Im Winter kommen sie täglich auf die Winterkoppel und nachts in den Stall.

 

Schicksale und Persönlichkeiten

Die Erhaltung der Tiere ist sehr kostspielig (Heu, Stroh, Tierarzt, Hufschmied, Medikamente, spezielle Futtermittel etc.). Es besteht die Möglichkeit uns finanziell zu unterstützen, indem man für ein Tier die Patenschaft übernimmt. Oder sich eine Patenschaft mit anderen Personen teilt. Sollte Ihr Patentier sterben, geht die Patenschaft auf ein anderes Tier über, das Sie selbst bestimmen können. Ihre Tierpatenschaft können Sie jederzeit formlos kündigen. Jedes der Tiere dort hat seine Geschichte. Hier stellen wir Ihnen gerne einige Schicksale vor die Hilfe benötigen.

 

Farina sucht ein neues Zuhause

Farina, 17 Jahre, kommt aus einem insolventen Reitschulbetrieb und befindet sich seit 10/2013 bei uns im Gnadenbrothof. Sie ist sehr anhänglich und sucht eine Bezugsperson, bei der Anzahl von 30 Pferden werden wir ihr nicht ausreichend gerecht. Farina hätte es verdient einen schönen Platz zu finden, sie ist reitbar und hat Basiskenntnisse als Kutschpferd. In der Herde hat sie sich gut integriert, sie ist schmiedefromm, lässt sich sehr gerne putzen und freut sich auf eine neue Aufgabe. VHB 900 €

 

Momo sucht einen Paten oder ein neues Zuhause Momo, der 25 jährige Trakehner, war 21 Jahre Turnierpferd. Ausgedient wurde er dann abgegeben und fand ein schönes neues Zuhause als Beistellpferd bei einer guten Frau mit sehr viel Herz. Leider ist seine Besitzerin plötzlich schwer erkrankt und konnte sich nicht mehr um ihre Pferde kümmern. Alles wurde versucht, um für Momo einen passenden Platz zu finden. Nun steht er seit wenigen Wochen auf dem Gnadenbrothof auf der Koppel, er ist überaus anhänglich und sucht sehr viel Zuwendung vom Menschen. Momo braucht Freunde, die die Finanzierung seines Unterhalts unterstützen. Wer hat Interesse eine Patenschaft zu übernehmen ? Oder kann ihm noch Jemand ein schönes Zuhause bieten?

 

Carpi, 9 Jahre, sucht Paten und Unterstützer

Carpi ist 9 Jahre jung und war bis vor wenigen Wochen Schulpferd in einem bayrischen Reitstall. Nach vielen Jahren Einsatz als Schulpferd machte sein Rücken nicht mehr mit, er wurde unreitbar. Nun darf er sich auf dem Gnadenhof erst einmal ausruhen und langsam rehabilitieren, bis er wieder vermittelbar ist. Für Carpi freuen wir uns über Spenden oder Patenschaften, damit er wieder gesund und evtl. reitbar an einen passenden Menschen abgegeben werden kann.

 

Ibis und Deuter suchen dringend Paten

Die beiden Brüder Ibis & Deuter kamen im November 2013 vom Starnberger See in den Hunsrück. Die großen Warmblüter sind 17 Jahre jung, reitbar und sehr wohlerzogen. Durch einen plötzlichen Todesfall in der Familie konnten die beiden Prachtkerle nicht länger gehalten werden. Ibis & Deuter waren noch nie getrennt voneinander und somit ist es sehr schwer, für beide gemeinsam ein neues Zuhause zu finden. Für ein Leben auf einem Gnadenhof sind beide noch viel zu jung und würden gerne wieder lange Ausritte machen. Für den Unterhalt der Beiden sind wir dringend auf Spenden und Patenschaften angewiesen. Wir bedanken uns für Ihre Mithilfe!

 

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Aktuelles

GROSSER SPORT AM BUNDESCHAMPIONAT UND EQUISIT

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Stadl-Paura – Drei Tage lang verwandelte sich vom 19. bis 21. September das Pferdezentrum in Stadl- Paura zum Treffpunkt der österreichischen Zuchtszene. Insgesamt zwölf Titel wurden im Rahmen des Bundeschampionats vergeben und alles in allem waren die Arrivierten, die Veranstalter, das Publikum und die Besucher voll und ganz zufrieden. Ein großartiger Erfolg war neben den hochkarätigen Championatsprüfungen auch die Aufwertung des Events mit der erstmalig stattgefundenen Messe „Equisit“, die nach dem positiven Anklang im Premierenjahr auch 2015 wieder geplant ist. Ein Aufgebot von außergewöhnlich qualitätsvollen Pferden wurde mit rotweiß- roten Siegerschärpen geschmückt. Nach dem Finale des Geländepferdechampionats, das der siebenjährige schwarzbraune Hengst Aloysius von A Jungle Prince (Z.: Wolfgang & Barbara Fürthauer, Seewalchen) mit seinem Reiter Clemens Bernard gewann, erwarteten das Publikum am Samstagabend noch einige Highlights.

 

Bundesstuten

Darunter auch das Finale der Bundesjungstutenschau, die heuer einiges an Qualität zu bieten hatte. Zuerst konnten sich sechs dreijährige Finalistinnen hervorragend präsentierten. Strahlende Siegerin wurde die von Franz Schuster aus Aichberg gezogene Feine Lady von Don King, die ihrem Namen mehr als gerecht wurde. Traumnote 9,5 für ihren Typ vergaben Florian Solle (D) und Ing. Anton Ulm und auch ihre Trabbewegung war vom „Allerfeinsten“ (9,0). Mit Endnote 8,4 und der Schärpe der Bundessiegerin demonstrierte sie ihr Bewegungstalent dem begeisterten Publikum.

 

Bei den Vierjährigen hatten es sieben ins Finale geschafft. Ganz an der Spitze stand ebenfalls mit Wertnote 8,4 die überaus harmonische Rappstute Cartier von Stedinger (Z.: Erich Jirout, Schwechat). Sie konnte mit ihrem Typ und dem gelassenen immer durch den Körper gehenden Schritt den Richtern jeweils eine 9,0 abringen.

 

Fohlenchampionat

Eine Augenweide waren auch die besten Fohlen, die danach noch präsentiert wurden. Acht Hengstfohlen und 13(!) Stutfohlen hatten sich mit Wertnoten über 8,0 für die Endringe qualifiziert. Überaus nobel und bewegungsstark zeigte sich der kleine Rappe First Romance SA von For Romance, der von Lebrecht Angerer aus Scheffau gezogen wurde. In diesen beiden Kriterien mit 9,0 beurteilt kam er gesamt auf 8,5. Das ausgesprochen starke Lot der Stutfohlen führte am Ende die wunderschöne braune Viva Austria von Vivaldi (Z.: Josef Ratzinger, Roßbach) an. Typ 9,0, Exterieur 8,0 und Bewegung 9,0 ergaben am Ende die Traumnote 8,7.

 

Reitpferde

Am Sonntagmorgen stand das Finale der Reitpferde  auf dem Programm und hier hieß das beste Pferd des Tages noch einmal „Feine Lady“. Die Don King-Tochter zeigte unter Stephanie Dearing, dass sie ihre Qualitäten auch unter dem Sattel voll auszuspielen weiß. Auch die beiden Fremdreiter Renate Voglsang und Stefan Peter konnte sie überzeugen und kam am Ende auf die Wertnote 8,67. Das Finale der Vierjährige wirkte beinahe wie eine Zeitreise zurück ins Vorjahr – die ersten drei Plätze nahmen wieder exakt dieselben Pferde ein. Seine zweite Siegesschärpe holte sich der Hengst David von Davignon II (Z.: Mag. Christian Aschauer, Gföhl) mit Heinz-Jörg Wächter ab. Mit Wertnote 8,76 überzeugte er wieder mit drei überdurchschnittlichen Grundgangarten und außerordentlicher Rittigkeit.

 

Fahrpferde

Ab 10.00 Uhr hatten dann die Fahrpferde im Waldstadion ihren großen Auftritt. Leider waren es wieder nur fünf Pferde, die wirklich an den Start gingen. Sehr gute Leistungen zeigte der siebenjährige braune Wallach Life Surprise von Leonardo (Z.: Dietlind Stürzlinger, Desselbrunn) mit seinem Fahrer Rudolf Pirhofer, der den zweiten und entscheidenden Bewerb mit Wertnote 7,7 gewann.

 

Dressurpferde

In den Dressurpferdechampionaten wurde heuer leider extrem tief gerichtet. Man hatte den Eindruck, die Notenskala würde nicht bis 10 sondern nur bis 8 reichen. Zwar gab es durchaus lobende, zum Teil auch begeisterte Worte von Dr. Carsten Munk zu verschiedenen Pferden zu hören, die Noten blieben aber trotzdem im Keller. Das einzige Pferd, das über 8,0 kam war der fünfjährige Fuchswallach Fürst Silvano M von Fürst Romancier (Z.: Mag. Franz Maier, Wildschönau) bei den vier- bis fünfjährigen Dressurpferden. Mit Anja-Luise Wessely- Trupp im Sattel konnte der seine Führung vom Freitag behalten, kam diesmal aber nur auf 8,02. Die Führung zu behalten gelang dem Favoriten Rosarius von Rhaposario bei den Fünf- bis Sechsjährigen nicht.

 

Den Titel holte sich damit der ebenfalls gekörte Hengst Faustus MBH von Fit for Fun (Z.: Petra & Stefan Wiesenberger, Natternbach), der unter Renate Voglsang eine sehr gelungene, gleichmäßig gute Prüfung lief und vor allem mit seinem ausgezeichneten Schritt (8,8) punkten konnte. Für 7,88 Punkte gab es die Schärpe des Bundeschampions.

 

Springpferde

Auch die Springpferde gingen am Sonntag in ihre letzten Runden. Die Fünfjährigen hatten noch eine Springpferdeprüfung der Klasse L zu bestehen. Hier konnte sich zum dritten Mal fehlerfrei, mit bester Technik und Interieur ausgestattet, die Schimmelstute Karlotta 3 von Cardento (Z.: Helmut Hörtenhuber, Eberstalzell) unter Peter Englbrecht durchsetzen. Hier scheuten sich die Richter rund um Jürgen Strauss (D) nicht, der Qualität des Pferdes mit entsprechenden Noten gerecht zu werden. 9,0 – 9,0 – 9,4 – das waren die Bewertungen für dieses hochtalentierte junge Springpferd, was in Summe 27,40 Punkte ergab. Das Championat der sechsjährigen Springpferde wurde auch heuer wieder im Stechen auf LM-Niveau gewonnen.

 

Le Roi von Leroy (Z.: Peter Heschl, Fehring) heißt der frischgebackene Bundeschampion, der mit Kevin Kazda den Stechparcours fehlerfrei in der besten Zeit von 42,09 Sekunden meisterte. Die große Championatsehrung um 15.00 Uhr in der großen Halle war wieder ein Erlebnis der besonderen Art. Alle Champions sowie Zweit- und Drittplatzierte wurden dem Publikum in der gut gefüllten großen Halle noch einmal sehr eindrucksvoll präsentiert. Gratulation allen Champions und Platzierten!

 

Alle weiteren Informationen finden Sie auf www.pferdezucht-austria.at & www.equisit.at

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Aktuelles

HALLENKLASSIKER IM HERBST OCTOBER FESTIVAL

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Lake Arena – Unter dem Motto „same stage, same scheme“ stehen nur wenige Wochen nach dem legendären Equestrian Summer Circuit die nächsten Events in der Lake Arena an: Mit der dreiwöchigen Turnierserie im Oktober wird die Hallensaison in Wiener Neustadt wie schon in den Jahren zuvor zum nationalen und internationalen Treffpunkt der Springszene und wartet mit insgesamt elf Veranstaltungstagen, knapp 140.000,- Euro Gesamtpreisegeld, zwei Weltranglistenspringen und dem prestigeträchtigen Ostarichi Indoor Derby auf. Während in Woche eins noch auf nationaler Ebene um die 23 am Plan stehenden Prüfungen geritten wird, geht es danach vom 16.-26. Oktober um das internationale October Festival auf Zwei-Sterne- Niveau.

 

Im Rahmen des erstwöchigen CSN-B*, dem Lake Arena Indoor Opening, steht nicht nur der sonntägige, sehr gut dotierte Große Preis im Fokus der Athleten, sondern auch die Titelvergabe der Wiener Landesmeisterschaften und der Wiener Meisterschaften der Ländlichen Reiter sowie die Teiletappe des Orthovet Pony Hallencups. Drei Tage lang Springsport pur in der Lake Arena, das sich mit Sicherheit viele Reiterinnen und Reiter aus dem In- und Ausland nicht entgehen lassen wollen, zumal gut eine Woche später das internationale October Festival losgeht, das mit einer wie üblich sehr ansprechenden Ausschreibung, jede Menge Preisgeld, zwei Ranking-Springen und dem traditionellen Hallenderby lockt.

 

Alles in allem stehen ab dem 16. Oktober 38 internationale Prüfungen von 1,15 bis 1,45 Meter für die Arrivierten parat, die mit der Dotation von knapp 140.000,- Euro jedenfalls satte Siegesprämien versprechen. Wer Organisator Michael Steinbrecher kennt, weiß, dass man sich wieder auf gelungene Veranstaltungen freuen darf. Abgerundet wird das sportliche Programm von jeder Menge Unterhaltung, tollem Flair und Spaß auch abseits des Austragungsplatzes. Überblick über die Hallenevents im Oktober:

 

  • 03.10. - 05.10.2014 – CSN-B* Lake Arena Indoor Opening
  • 16.10. - 19.10.2014 - CSI**/CSI YH Equestrian October Festival 2014
  • 23. - 26.10.2014 - CSI**/CSI YH Equestrian October Festival 2014

 

Alle Infos und Ausschreibungen auf www.lake-arena.at

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Aktuelles

DER APFEL FÄLLT NICHT WEIT VOM STAMM

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Doppelsieg von Stute und Fohlen aus der Zucht von Hilmar Hofmann auf der Zuchtschau der Green Valley Ranch am 21.09.2014.

 

Mit 18 gemeldeten Teilnehmern und einer Nachnennung bei den Zuchtstuten konnte die Schau in aller Gemütsruhe um 10 Uhr beginnen. Trotz wiederholten und teils üppigen Regenschauern an diesem Tag war der Boden draußen überall fest, was sehr erfreulich war! In der nagelneuen 90 x 40 m Halle der Green Valley Ranch, wahrscheinlich der größten Zuchtschau-Halle überhaupt, die beidseitig auch noch von einer Zuschauer- Tribüne flankiert ist, ließ sich für jeden Besucher ein Platz finden an dem das Geschehen gut einzusehen war. Trotzdem siedelten sich die meisten auf den Bierbänkchen im Eingangsbereich, rund um Steaks, Pommes, Kuchen und Getränken an. Da war es eben doch am gemütlichsten. Schließlich ist auch der „soziale Aspekt“ auf den Zuchtschauen nicht ganz zu unterschätzen! Man kommt mit neuen Leuten ins Gespräch, tauscht sich mit Bekannten endlich mal wieder aus und trifft persönlich, wen man sonst nur am Telefon hat… Hengstfohlen: Wie üblich startete der Zuchtschautag mit den Hengstfohlen.

 

Diese lagen von der Qualität her ziemlich nah zusammen, bei 5 teilnehmenden Fohlen bewegten sich die Wertnoten „nur“ in einer Spanne von 7,9 bis 8,05! Gewinner der 75 € Prämie für bayerische Fohlen war hier Cruisin my BH Bunny, ein kleiner „Reiner“ von Carolin Manig aus der BH Boogie Woogie von Cruisin in Starstyle. Platz zwei mit 50 € Züchterprämie ging an ein mit 8,0 bewertetes Fohlen aus der Revolutionary Style von Nite Chip gezüchtet und im Besitz von Dieter Gräbner und Platz drei mit 25 € an Kings Major Bonanza (7,95) von Mr King Raffles der Züchterfamilie Götz. Stutfohlen: Bei den Stutfohlen war das Starterfeld mit 9 gemeldeten Startern etwas besser besetzt. Sieben Fohlen wurden letztendlich bewertet, da es eine Rückstellung gab und ein anderer Teilnehmer nicht anreisen konnte.

 

Mit einer Spanne von 7,6 bis 8,1 war hier das Spektrum etwas weiter. Das mit Abstand bestbewertete Stütchen, HQ Doozy Candy Bar (Commander Good Bar x HQ Zips My Princess) im Besitz und aus der Zucht von Hilmar Hofmann, zeigte in der Bahn, neben einem sehr einnehmenden Gebäude auch großes Bewegungspotenzial. Für seine kleine Siegerin konnte Hilmar Hofman die Züchterprämie von 75 € der Regionalgruppe Bayern mit nach Hause nehmen. Die Züchter-Prämien für Platz zwei und drei gingen an Kings Finest Joy von Mr King Raffles der Familie Götz und an Josephine O Lena von PRP O Sugar gezüchtet und im Besitz von Christine Rippel.

 

Fohlenschau-Champions: Da ihre Wertnote auf dieser Schau nicht getoppt wurde verhalf die siegreiche, kleine Dame später als Fohlenschau- Champion ihrem Züchter auch noch zu einer zusätzlichen „Finanzspritze“: 100 € Preisgeld und der 150 € Futtergutschein aus dem Höveler Preisgeld-Topf können sich schon sehen lassen! Auf der Q14 können die Beiden dann obendrein ihren Futurity-Freistart auskosten, der für die Fohlenschau-Champions, die von einem SSA Hengst abstammen, ausgegeben wird. Das Preisgeld von Höveler in Höhe von 50 € für den Reserve Champion ging an das bei den Hengstfohlen erstplatzierte Hengstchen von Carolin Manig.

 

Zuchtstuten: Doch das war an diesem Zuchtschau-Sonntag noch nicht alles für Hilmar Hofmann. Der langjährige Züchter von American Quarter Horses konnte ein stolzes Strahlen nicht verbergen, als nach dem Fohlenschau-Sieg seines Stutfohlens am Ende des Tages auch die Mutter dieses Fohlens, die 2010 geborene Fuchsstute HQ Zips My Princess aus der Be Invitings Vivian von Chips Lark Chocolate als Siegerstute - und mit einer 8,0 als Gesamtnote sogar als Elitestuten-Anwärterin - aus dem „Rennen“ ging! Die Entscheidung die Stute, die übrigens ebenfalls aus der Zucht Hofmann stammt, an diesem Tag noch vorzustellen hatte sich sozusagen als „Goldrichtig“ erwiesen! Auch für seine Siegerstute erhielt Hilmar Hofmann noch einmal 100 € Preisgeld und den Futtergutschein von Höveler sowie die Züchterprämie aus Bayern. Zudem kann er durch den Champion-Titel der Stute auch einen Boxenpreisrabatt von 50 € für den Start auf der Q14 in Anspruch nehmen! Platz 2 und drei gingen an BH Boogie Woogie von BH Is Dun im Besitz von Carolin Manig und Roosterita (Gallo del Cielo) von Anna Feneis. Die drei bestplatzierten Fohlen und die beiden besten Stuten jeder DQHA Zuchtschau 2014 sind für das DQHA-Höveler-Championat auf der Q14 startberechtigt. Dort werden heuer erstmalig die Bundeschampions der DQHA Zuchtschauen 2014 gekürt.

 

Leistungsprüfung: Leider war das Interesse an der Stuten-Leistungsprüfung nicht wirklich berauschend und nur zwei Pferde hatten genannt. Hier musste eine Teilnehmerin zudem den Start streichen, da ihre Quarter Horse Stute erkrankt war und sie deshalb nicht anreisen konnte. Blieb nur noch ein Starter, der zur Überraschung Aller mit einer Araber Stute am Start war. „Warum nicht“, hatte man sich bei der DQHA gedacht, als die Anfrage des Besitzers kam. Er hatte beim Zuchtverband der Araber keine Möglichkeit eine Leistungsprüfung im Bereich Western abzulegen und deshalb kurzerhand bei der DQHA nachgefragt. Alfred Tretner konnte überglücklich sein Zertifikat „Leistungsgeprüft“ mit nach Hause nehmen. Jetzt konnte auch Anette Riedel, Außenposten der DQHA, langsam ihr mobiles Büro zusammen packen. Unterstützt von Manuela Wagner hatte sie auf der Green Valley Zuchtschau den gesamten „Papierkram“ erledigt, den Equidenpass-Service angeboten und die Ergebnisse gleich eingegeben. 

 

Last but not least: Carolin und Hans Zimmerer, die sympathischen Besitzer der Green Valley Ranch, waren den ganzen Tag lang mit von der Partie und überreichten zusammen mit Albert Wagner die Preise an die prämierten Teilnehmer. Vielen Dank, dass wir die Zuchtschau auf dieser schönen Anlage durchführen konnten! Hans Zimmerer (Green Valley Ranch) hat zudem zusammen mit Karl Pairst (Anhänger CenterWeiden) und Berthold Riedel die Zuchtschau auch noch gesponsert. Kirstin Dittrich von K3 Foto, Fohlenschau-Fotografin der DQHA Bayern, sponsert auch in diesem Jahr ein Foto für die Sieger! Wir bedanken uns abschließend bei allen Helfern und Sponsoren für ihre Unterstützung, ihren Einsatz und ihr Engagement!

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Pferdegesundheit

ÜBER DEN RÜCKEN?

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Jeder Reiter würde von sich sagen, dass sein Pferd über den Rücken geht. Aber was heißt das eigentlich? Und woran merke ich, dass es tatsächlich so ist? Über den Rücken bedeutet, dass ein Pferd seinen Brustkorb entgegen der Schwerkraft nach oben stabilisieren kann. Das bedeutet, es benutzt Muskulatur, um seinen Rücken aktiv unter dem Reiter nach oben zu drücken. Das ist wichtig, weil ein Pferd dadurch im Bewegungsablauf stabil wird. Und wenn ein Pferd stabil koordinieren kann, setzt es die Beine gerade auf dem Boden auf. Gerade Beinachsen sind wichtig, weil sie Schäden verhindern: Bänder, Sehnen und Gelenke können Tonnen aushalten, sofern sie gerade belastet werden! 

 

Die Muskeln, welche das Pferd im Brustkorb nach oben anheben können, heißen Rumpfträger. Die Mehrheit der Pferde können ihr Rumpfträgersystem aber nicht optimal nutzen. Bewegungsmangel bei Boxenhaltung führt beispielsweise zur Schwächung dieser Muskulatur. Auch Pferde mit Schmerzen in den Beinen nehmen Schonhaltungen ein, die ein wirksames Einsetzen dieser Muskulatur verhindern. Rohfaserarme, getreidereiche Fütterung kann zu Magenbeschwerden führen und diese Schmerzen wiederum tragen dazu bei, dass ein Pferd den Rücken nicht oben halten kann. Unsere modernen Pferdetypen sind zunehmend weich im Bindegewebe. Diese Elastizität führt zu Instabilitäten, welche die Pferde durch sogenannte Schutzspannungen stabilisieren.

 

Es sind die Schutzspannungen, welche beim Reiten als „Blockaden“auffallen. Schutzspannungen sind bei vielen Pferden besonders auffallend im Unterhals und in der am hinteren Rand des Hinterbeines entlang laufenden Muskulatur vorhanden. Solche Pferde verspannen häufig auch Schulter- und Oberarmmuskulatur. Diese Muskeln treten selbst in Ruhe bei diesen Pferden sehr deutlich hervor und werden oft fälschlicherweise als Zeichen für einen besonders guten Trainingzustand angesehen. Nehmen wir aber ein Pferd, das frei von Schutzspannungen ist: Frei von Schutzspannungen im Unterhals ist ein Pferd beispielsweise dann, wenn es den Hals locker fallen lassen kann. Lockerheit ist in diesem Zusammenhang nicht zu verwechseln mit Losgelassenheit, auf die später eingegangen wird.

 

Dem Pferd würde man im Training zunächst beibringen, die Rumpfträgermuskeln an- und wieder abzuspannen. Das kann es besonders gut, wenn es den Hals so nach vorne dehnt, dass die Halsbasis los lässt. Lässt man das Pferd auf diese Weise geradeaus laufen, kann es lernen, sein Rumpfträgersystem zunehmend einzusetzen. Mit zunehmender Bewegungsenergie bei gleichzeitig „offener“ Halsbasis kommt auch der Rücken immer weiter hoch – das Rumpfträgersystem arbeitet. Unter einem Spannungsbogen verstehen wir einen Bewegungsmodus, in dem das Pferd seine Muskeln innerhalb einer positiven Grundspannung an- und wieder abspannt. Für den Reiter fühlt sich diese Bewegung an wie ein Federn. Tatsächlich nutzt das Pferd damit eine Art „Stoßdämpfersystem“.

 

Von Natur aus würde ein Pferd nicht so laufen – aber Känguruhs bewegen sich in genau diesem Koordinationsmuster fort – sie federn sich durch ihren Bewegungsablauf. Die beschriebene Entwicklung des Bewegungsablaufes vom „lockeren“ Hals fallen lassen bis hin zur Entwicklung eines Spannungsbogens ist eine Frage nach der Athletik: Lässt ein Tänzer alle Muskeln locker, dann schlurft er wie ein nasser Sack über die Tanzfläche. Gut so. Jetzt ist er nicht verspannt. Aber elegant geht anders. Also fährt er seinen Muskeltonus hoch und führt seine Bewegungen innerhalb der genannten Grundspannung aus - genauso wie unser Pferd.

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Wenn die Tage kürzer werden...

Worauf Sie in der kalten Jahreszeit besonders geachtet werden muss

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Der Herbst/Winter hat Einzug gehalten und damit steht für viele Pferde die Umstellung der Haltung von der Weide auf die Stall-/Auslaufhaltung an. Dort, wo noch Weideflächen vorhanden sind, bietet der Aufwuchs überwiegend keine ausreichende Nährstoffgrundlage mehr. Jedes Jahr stellt sich für viele Pferdehalter aufs Neue die Frage, ob und wie die Fütterung diesen veränderten Bedingungen in der kalten Jahreszeit angepasst werden muss. Fakt ist, dass die unterschiedlichen Pferdegruppen, je nach Alter, Nutzung, Trainingsniveau und Rasse, einen unterschiedlichen Bedarf an Nährstoffen haben, der nun mit den eingelagerten Winterfuttermitteln gedeckt werden muss.

 

Wie ist die Raufutterqualität einzuschätzen?

Das Winterfutter setzt sich im Wesentlichen aus den im Sommer geernteten Raufuttermitteln sowie Kraft-/oder Ergänzungsfuttermitteln zusammen. Das Raufutter als Heu, Grassilage oder Heulage kann sehr unterschiedliche Nährstoffgehalte aufweisen. Dies hängt zum einen von der botanischen Zusammensetzung des Aufwuchses und zum anderen vom Schnittzeitpunkt ab. Hinsichtlich der botanischen Zusammensetzung kann man eine grobe Unterteilung in Gras-, Kleeund Luzernesilage vornehmen. Heu oder Grassilage können früh oder spät geschnitten sein. Der Schnittzeitpunkt, d. h. das Alter der Pflanzen, beeinflusst den Energie- und Nährstoffgehalt maßgeblich. Bei Pferdeheu bzw. Pferdegrassilage kommt überwiegend der erste Schnitt zum Einsatz.

 

Der vom nachgewachsenen Aufwuchs angefertigte zweite Schnitt (sog. Grummet) kann für Pferde ebenso Verwendung finden, wenn der Aufwuchs genügend alt werden konnte, um ausreichend Struktur bilden zu können. Das heißt der zweite Aufwuchs sollte je nach Witterungsbedingungen mindestens sechs Wochen alt sein. Erst dann werden erforderliche Rohfasergehalte von mehr als 20 % erreicht. In anderen landwirtschaftlichen Tierhaltungen sind Rau- oder Grundfutteranalysen Basisfür eine sinnvolle Rationsplanung. In der Pferdehaltung werden dagegen wenig Futteranalysen durchgeführt und im Anschluss daran für Rationsberechnungen verwendet.

 

Diese Vorgehensweise wäre allerdings sowohl im Hinblick auf eine ausgewogene Versorgung der Pferde als auch hinsichtlich der Futterkosten von großem Vorteil, da Grundfutteranalysen einen genauen Aufschluss über die Nährstoffgehalte des untersuchten Futters geben, die dann mit dem Ergänzungsfutter optimal abgestimmt werden können. Grundfutteranalysen können bei einer LUFA (Landwirtschaftliche Untersuchungs- und Forschungsanstalt) eines jeden Bundeslandes durchgeführt werden.

 

Der Anteil an fettlöslichen Vitaminen (A, D, E) im Heu und in der Heulage mit zunehmender Lagerungsdauer ab. Eine angepasste Zufütterung eines vitaminierten Ergänzungsfutters/ Mineralfutters zusätzlich zu Heu bzw. Heu/Hafer ist über den Winter erforderlich. Darüber hinaus sollte jedem Pferd der Zugang zu einem weißen Salzleckstein (NaCl) möglich sein. 

 

Verändert sich der Bedarf in der kalten Jahreszeit?

Grundsätzlich gilt, dass der Nährstoffbedarf eines Pferdes seinem Trainingsniveau angepasst sein muss. Je nach Haltungsform und Witterung kann bei anhaltend kalten Temperaturen der Grundumsatz eines Pferdes in Bezug auf den Wärmehaushalt ansteigen. Dies gilt insbesondere für Pferde in Außenhaltung oder in Offenställen. Bei Pferden, die freien Zugang zu Raufutter haben ist in solchen Phasen zu beobachten, dass sie deutlich mehr davon fressen. Ist dies nicht möglich, so kann der erhöhte Energiebedarf durch leicht höhere Kraftfuttermengen ausgeglichen werden (Energiebedarf kann auf bis zu 20 % steigen). Oft ist der Futterzustand der Pferde mit langem Winterhaar rein äußerlich schwer zu beurteilen. Die Überprüfung der Fettabdeckung der Rippen gibt deutliche Hinweise: Im Idealzustand müssen die Rippen eines Pferdes gut fühlbar sein.

 

Bei alten Pferden besteht durch die Zahnabnutzung häufig das Problem, dass insb e s o n d e r e schwerverdauliches Futter nur unzureichend gekaut und vermahlen werden kann, wodurch die Nährstoffverdaulichkeit deutlich sinkt. Für Pferde, die Substanz abbauen, können höherverdauliche Futtermittel, wie früh geschnittenes Heu, eingeweichte Heucobs und Trockenschnitzel ebenso Verwendung finden, wie Futtermittel, die hochwertige Proteine enthalten (Zuchtfutter, Sojaschrot, Bierhefe) sowie Pflanzenöl. Das einzige Öl, das eine entzündungshemmende Wirkung aufweist, ist das Leinöl, das bei Pferden mit arthrotischen Veränderungen oder anderen entzündlichen Reaktionen einen positiven Effekt hat.

 

Alle Öle enthalten ungesättigte Fettsäuren, die für ein glattes, glänzendes Fell sorgen. Hafer sollte für alte Pferde gequetscht sein oder als Flocken gegeben werden. Weidegang bei Frost? Pferde, die regelmäßig Weidegang genießen und daran gewöhnt sind, können problemlos gefrorenes Gras fressen. Pferde in überwiegender Stall- und Paddockhaltung und Zuchtpferde sollten hingegen keinen Zugang zu gefrorenem Gras bekommen, da unter Umständen Koliken ausgelöst werden können.

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Rechtsprechung

Haftungsbeschränkung im Einstellervertrag?

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Regelmäßig werden vom Stallbetreiber unterschiedliche Leistungen angeboten, die eine Einordnung des Einstellervertrags in einen klassischen Vertragstyp des BGB nicht zulassen. Oft treten zur Vermietung einer Box, das Füttern, Koppelgang, Misten u.a. hinzu, d.h. zur Miete treten Dienste und die Verwahrung des Pferdes. Je nach Schwerpunkt des Vertrages treffen den Betriebsinhaber unterschiedliche Pflichten, für die er haftet und die er verständlicherweise beschränken will und sollte. In aller Regel wird sich der Vertrag als entgeltlicher Verwahrungsvertrag qualifizieren lassen, was erhebliche Obhutspflichten mit sich bringt.

 

Der Stallbetreiber muss das Pferd vor Verletzung und Tod schützen, ansonsten ist er zum Schadenersatz verpflichtet- und das bereits bei einfacher Fahrlässigkeit, §276 II BGB. Deshalb finden sich oft Regelungen, die die Haftung ausschließen oder zumindest einschränken sollen. So wird regelmäßig der Versuch unternommen, die Ersatzpflicht auszuschließen, soweit sie nicht auf Vorsatz oder grob fahrlässigem Verhalten des Stallbetreibers oder eines Gehilfen beruht. Oft ist auf die Haftung von Schäden beschränkt, die die Betriebshaftpflicht des Stallbesitzers trägt.

 

Leider sind diese Klauseln meist als AGB zu qualifizieren und halten einer Inhaltskontrolle nicht stand. Die Haftung für Verletzungen sog. „Kardinalpflichten“ (=wesentliche Hauptleistungspflicht) kann nämlich nicht ausgeschlossen werden. Der BGH hat bereits 1984 festgestellt, dass ein Ausschluss der Haftung für vertragstypische, vorhersehbare Schäden, die die Folge der Verletzung vertragswesentlicher Pflichten sind, formularvertraglich nicht in Betracht kommt.

 

Allerdings erlaubt er (BGH NJW 1393, 355; NJW 2001,292) das Abstellen der Haftung für einfache Fahrlässigkeit auf einen „Versicherungsvorbehalt“. Dabei wird gefordert, dass der eingedeckte Versicherungsschutz dem Pferdebesitzer eine vollständige Kompensation gewährt, d.h. die Vertragsparteien, müssen sich auf einen Verkehrswert des Pferdes einigen, der von der der Versicherungssummer des Stallbesitzers abgedeckt ist. Generell gilt für jede Haftungsbeschränkungsklausel innerhalb von AGB das Transparentgebot, d.h. sie muss klar und verständlich sein. Fällt auch nur eine Klausel durch, sind die ganzen AGB unwirksam und der Stallbetreiber haftet in voller Höhe auch bei einfacher Fahrlässigkeit!

 

Tipps für die Vertragsgestaltung:

  • genauen Pflichtenkatalog aufnehmen
  • Haftungsbegrenzungen individuell verhandeln (ggf. mit Zeugen)
  • Versicherungssummen der Betriebshaftpflicht checken und ggf. den Wert, bzw. die Versicherungssumme absprechen und schriftlich fixieren

 

Nadja Sommer, Rechtsanwältin und Mediatorin


Rechtsanwältin Nadja Sommer ist von Kindesbeinen an dem Lebewesen Pferd verfallen. Zu Studienzeiten war sie erste Vorsitzende der Studentenreitgruppe Erlangen und deutsche Meisterin. Seit ihrem 1. Juristischen Examen ist sie im Vorstand des RC Burgoberbach vertreten. Aktiv ist RAin Sommer als Veranstalter, Ausbilder, Reiter, Vereins- und Verbandsangehörige tätig. Sie ist geprüfter Pferdewart, Berittführer und Trainer C, Mitglied beim DAR und der FN. Mit Pferderecht startete sie unmittelbar nach ihrer Anwaltszulassung und kann durch die Vielzahl der Mandate mittlerweile auf einen großen, auch internationalen Erfahrungsschatz, bauen. Darüber hinaus steht ständige Fortbildung im Vordergrund. Stets auf der Suche nach neuen Entscheidungen der Rechtsprechung arbeitet sie eng mit „Pferderechtskollegen“ zusammen. RAin Sommer betreibt ihre Kanzlei mit 5 Kollegen in Ansbach. Zufällig wurden am Kanzleisitz im 17. Jahrhundert Pferde ausgebildet. Wie passend 􀀀 Kompetenz im PFERDERECHT, insbesondere

 

  • Pferdekaufrecht (auch mit internatio - nalem Bezug)
  • Tierarztrecht, Tierarzthaftpflichtrecht
  • Reitanlagenhaftung, Tierhalterhaftpflicht
  • Gestaltung von Verträgen, insbes. Pferdeverkauf, Einstellerverträge, Pferdeleasing, etc.
  • Auktionsrecht, Vermittlerprovisionen
  • Sport- und Vereinsrecht

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Wenn die Tage kürzer werden...

Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit

Das größte Problem im Winter sind eingefrorene Tränken und Wasserstellen. Pferde trinken je nach Größe und Gewicht 30 bis 60 Liter am Tag. Das ist viel, wenn die nächste Wassertränke eingefroren ist. Wichtig ist daher: Leitungen rechtzeitig isolieren oder Heizsysteme anschalten. Für Offenställe sind beheizbare Tränken ideal, Bottiche kann man dämmen und eventuell Bälle auf der Oberfläche schwimmen lassen.

 

Eine ständige Kontrolle, dass den Pferden trotz Frost und Schnee weiterhin Wasser zur Verfügung steht, ist zwingend notwendig. Um Langeweile zu vermeiden, gibt es neben unterschiedlichstem Spezialspielzeug aus dem Fachgeschäft die Möglichkeit den Pferden unbehandeltes Holz oder Äste zum Knabbern anzubieten so - wie die Fresszeiten durch engmaschige Heunetze zu verlängern. Wird das Pferd geschoren, eignen sich die ersten kälteren Tage dazu. Bei geschorenen Pferden ist die Verwendung von Stall- und Abschwitzdecken unbedingt notwendig, um das Abkühlen durch das fehlende Fell zu verhindern. Informieren Sie sich rechtzeitig über gute und passende Decken.

 

Beim Thema Beschlag sollten Sie frühzeitig an Schneegrip und eventuell Widiastifte denken, damit einem Ausritt oder Paddockbesuch bei Schneefall nichts im Wege steht. Auch müssen Reithallen und Reitplatzböden besonders gepflegt werden, um zu verhindern, dass sie einfrieren. Paddocks sollten nicht zu nass und uneben sein, da sonst die Verletzungsgefahr für Pferde sehr groß ist, wenn der Boden gefriert. Eine Drainage ist hier empfehlenswert.

 

Dank neuer Entwicklungen in der Textilindustrie gibt es sehr effektive Reitbekleidung für den Herbst/Winter. Jacken, die speziell für Reiter geschnitten sind, Thermoreithosen und -stiefel, die vor der großen Kälte schützen, Thermosocken oder Wärmekissen für Hände und Füße, sogar spezielle Wintersets für die Reitkappe lassen sich erwerben. Bei Ausritten in der Dunkelheit sollte man unbedingt an Reflektoren denken, z. B. an Satteldecken, Gamaschen oder als Weste, bzw. an eine Stiefellampe, damit Autofahrer rechtzeitg auf Sie aufmerksam werden.

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