• pic__0009_Edgar 3.jpg

    Alle aktuellen Anzeigen »

    Tschech. Warmblut

    Alter: 7 Jahre Farbe: braun Stckm.: 1,59


    Name: Edgar

    Kurzbeschreibung des Pferdes: Vater: Dastin, Mutter: Elza. Edgar ist ein sicheres, vorsichtiges Springpferd, A- und L-Springen platziert, ADressur platziert, geländesicher, brav im Umgang


    Preis: 9.000,– €


    Tel. 0171/8130076

  • pic__0010_Cayden 3.jpg

    Alle aktuellen Anzeigen »

    Tinker

    Alter: 08.05.14


    Name: Cayden

    Kurzbeschreibung des Pferdes: Vater: Hermits Conquest, Mutter: Running Ruby Prämienfohlen. Er hat ein blaues Auge, ist neugierig und verschmust. Kennt Fohlen ABC, geht mit ins Gelände, ist regl. entwurmt.


    Preis: VBH


    Fam. Zeller, Ebersberg Tel. 08094/180561 oder www.schrankenschneiderhof.de

  • pic__0002_Oglu1.jpg

    Alle aktuellen Anzeigen »

    Ungarisches Warmblut

    Alter: 11 Jahre Farbe: Schimmel Stckm.: 1,65


    Name: Oglu

    Kurzbeschreibung des Pferdes: Vater: Istafan, Mutter: Irisz. Oglu ist ein erfahrenes Springpferd mit viel Übersicht im Parcours, Turniervorstellungen bis M-Springen, aktuell L-platziert, brav im Umgang, geländesicher, schmiede- und verladefromm


    Preis: 8.500,– €


    Tel. 0171/8130076

  • pic__0006_Fotoanzeige_03.jpg

    Alle aktuellen Anzeigen »

    Isländer

    Alter: 22 Jahre Farbe: schwarzbraun Stckm.: 1,38


    Name: Garri vom Lipperthof

    Kurzbeschreibung des Pferdes: Vater: Bakkus fra Bakka, Drottning vom Lipperthof. Viergänger, sensationelles Gangvermögen, endlos Tölt auch im hohen Tempo, top ausgebildet, kerngesund, soll als Freizeitpferd geritten werden, kennt Kinder und Hunde, gutes Handund Führpferd, sicher im Gelände alleine und in der Gruppe, bitte in Offenstall und Gruppenhaltung.


    Preis: 2.900,– €


    Tel. 0151/43225684

Aktuelles

Aktuelles

DER APFEL FÄLLT NICHT WEIT VOM STAMM

Bilder-Querformat-740-x-490px.jpg

Doppelsieg von Stute und Fohlen aus der Zucht von Hilmar Hofmann auf der Zuchtschau der Green Valley Ranch am 21.09.2014.

 

Mit 18 gemeldeten Teilnehmern und einer Nachnennung bei den Zuchtstuten konnte die Schau in aller Gemütsruhe um 10 Uhr beginnen. Trotz wiederholten und teils üppigen Regenschauern an diesem Tag war der Boden draußen überall fest, was sehr erfreulich war! In der nagelneuen 90 x 40 m Halle der Green Valley Ranch, wahrscheinlich der größten Zuchtschau-Halle überhaupt, die beidseitig auch noch von einer Zuschauer- Tribüne flankiert ist, ließ sich für jeden Besucher ein Platz finden an dem das Geschehen gut einzusehen war. Trotzdem siedelten sich die meisten auf den Bierbänkchen im Eingangsbereich, rund um Steaks, Pommes, Kuchen und Getränken an. Da war es eben doch am gemütlichsten. Schließlich ist auch der „soziale Aspekt“ auf den Zuchtschauen nicht ganz zu unterschätzen! Man kommt mit neuen Leuten ins Gespräch, tauscht sich mit Bekannten endlich mal wieder aus und trifft persönlich, wen man sonst nur am Telefon hat… Hengstfohlen: Wie üblich startete der Zuchtschautag mit den Hengstfohlen.

 

Diese lagen von der Qualität her ziemlich nah zusammen, bei 5 teilnehmenden Fohlen bewegten sich die Wertnoten „nur“ in einer Spanne von 7,9 bis 8,05! Gewinner der 75 € Prämie für bayerische Fohlen war hier Cruisin my BH Bunny, ein kleiner „Reiner“ von Carolin Manig aus der BH Boogie Woogie von Cruisin in Starstyle. Platz zwei mit 50 € Züchterprämie ging an ein mit 8,0 bewertetes Fohlen aus der Revolutionary Style von Nite Chip gezüchtet und im Besitz von Dieter Gräbner und Platz drei mit 25 € an Kings Major Bonanza (7,95) von Mr King Raffles der Züchterfamilie Götz. Stutfohlen: Bei den Stutfohlen war das Starterfeld mit 9 gemeldeten Startern etwas besser besetzt. Sieben Fohlen wurden letztendlich bewertet, da es eine Rückstellung gab und ein anderer Teilnehmer nicht anreisen konnte.

 

Mit einer Spanne von 7,6 bis 8,1 war hier das Spektrum etwas weiter. Das mit Abstand bestbewertete Stütchen, HQ Doozy Candy Bar (Commander Good Bar x HQ Zips My Princess) im Besitz und aus der Zucht von Hilmar Hofmann, zeigte in der Bahn, neben einem sehr einnehmenden Gebäude auch großes Bewegungspotenzial. Für seine kleine Siegerin konnte Hilmar Hofman die Züchterprämie von 75 € der Regionalgruppe Bayern mit nach Hause nehmen. Die Züchter-Prämien für Platz zwei und drei gingen an Kings Finest Joy von Mr King Raffles der Familie Götz und an Josephine O Lena von PRP O Sugar gezüchtet und im Besitz von Christine Rippel.

 

Fohlenschau-Champions: Da ihre Wertnote auf dieser Schau nicht getoppt wurde verhalf die siegreiche, kleine Dame später als Fohlenschau- Champion ihrem Züchter auch noch zu einer zusätzlichen „Finanzspritze“: 100 € Preisgeld und der 150 € Futtergutschein aus dem Höveler Preisgeld-Topf können sich schon sehen lassen! Auf der Q14 können die Beiden dann obendrein ihren Futurity-Freistart auskosten, der für die Fohlenschau-Champions, die von einem SSA Hengst abstammen, ausgegeben wird. Das Preisgeld von Höveler in Höhe von 50 € für den Reserve Champion ging an das bei den Hengstfohlen erstplatzierte Hengstchen von Carolin Manig.

 

Zuchtstuten: Doch das war an diesem Zuchtschau-Sonntag noch nicht alles für Hilmar Hofmann. Der langjährige Züchter von American Quarter Horses konnte ein stolzes Strahlen nicht verbergen, als nach dem Fohlenschau-Sieg seines Stutfohlens am Ende des Tages auch die Mutter dieses Fohlens, die 2010 geborene Fuchsstute HQ Zips My Princess aus der Be Invitings Vivian von Chips Lark Chocolate als Siegerstute - und mit einer 8,0 als Gesamtnote sogar als Elitestuten-Anwärterin - aus dem „Rennen“ ging! Die Entscheidung die Stute, die übrigens ebenfalls aus der Zucht Hofmann stammt, an diesem Tag noch vorzustellen hatte sich sozusagen als „Goldrichtig“ erwiesen! Auch für seine Siegerstute erhielt Hilmar Hofmann noch einmal 100 € Preisgeld und den Futtergutschein von Höveler sowie die Züchterprämie aus Bayern. Zudem kann er durch den Champion-Titel der Stute auch einen Boxenpreisrabatt von 50 € für den Start auf der Q14 in Anspruch nehmen! Platz 2 und drei gingen an BH Boogie Woogie von BH Is Dun im Besitz von Carolin Manig und Roosterita (Gallo del Cielo) von Anna Feneis. Die drei bestplatzierten Fohlen und die beiden besten Stuten jeder DQHA Zuchtschau 2014 sind für das DQHA-Höveler-Championat auf der Q14 startberechtigt. Dort werden heuer erstmalig die Bundeschampions der DQHA Zuchtschauen 2014 gekürt.

 

Leistungsprüfung: Leider war das Interesse an der Stuten-Leistungsprüfung nicht wirklich berauschend und nur zwei Pferde hatten genannt. Hier musste eine Teilnehmerin zudem den Start streichen, da ihre Quarter Horse Stute erkrankt war und sie deshalb nicht anreisen konnte. Blieb nur noch ein Starter, der zur Überraschung Aller mit einer Araber Stute am Start war. „Warum nicht“, hatte man sich bei der DQHA gedacht, als die Anfrage des Besitzers kam. Er hatte beim Zuchtverband der Araber keine Möglichkeit eine Leistungsprüfung im Bereich Western abzulegen und deshalb kurzerhand bei der DQHA nachgefragt. Alfred Tretner konnte überglücklich sein Zertifikat „Leistungsgeprüft“ mit nach Hause nehmen. Jetzt konnte auch Anette Riedel, Außenposten der DQHA, langsam ihr mobiles Büro zusammen packen. Unterstützt von Manuela Wagner hatte sie auf der Green Valley Zuchtschau den gesamten „Papierkram“ erledigt, den Equidenpass-Service angeboten und die Ergebnisse gleich eingegeben. 

 

Last but not least: Carolin und Hans Zimmerer, die sympathischen Besitzer der Green Valley Ranch, waren den ganzen Tag lang mit von der Partie und überreichten zusammen mit Albert Wagner die Preise an die prämierten Teilnehmer. Vielen Dank, dass wir die Zuchtschau auf dieser schönen Anlage durchführen konnten! Hans Zimmerer (Green Valley Ranch) hat zudem zusammen mit Karl Pairst (Anhänger CenterWeiden) und Berthold Riedel die Zuchtschau auch noch gesponsert. Kirstin Dittrich von K3 Foto, Fohlenschau-Fotografin der DQHA Bayern, sponsert auch in diesem Jahr ein Foto für die Sieger! Wir bedanken uns abschließend bei allen Helfern und Sponsoren für ihre Unterstützung, ihren Einsatz und ihr Engagement!

...weiter lesen »

Aktuelles

ROLAND METZ WIRD NEUER GESCHÄFTSFÜHRER

12.jpg

Ab dem 15. Dezember 2014 hält Roland Metz als Geschäftsführer die Zügel bei der Süddeutschen Pferdezuchtverbände Vermarktungs GmbH mit Sitz in Leutershausen fest in seinen Händen. Der 41 Jahre alte Schwabe ist in Rotfelden im Landkreis Calw auf dem elterlichen Hof aufgewachsen und teilte sehr früh, wie auch sein Vater, die Begeisterung für den Pferdesport. Metz feierte Erfolge im Dressur-, Springund Vielseitigkeitssattel darüber hinaus war er als Pferdezüchter aktiv. Seine Ausbildung zum Pferdewirt Zucht und Haltung absolvierte er im Haupt- und Landgestüt Marbach, anschließend wechselte er in die Absatzzentrale des Hannoveraner Verbandes nach Verden und legte hier die Ausbildung zum Pferdewirt Reiten erfolgreich ab.

 

Nach einem Wehrdienst war er in verschiedenen Gestüten, dem elterlichen Betrieb und abschließend drei Jahre als Betriebsleiter auf dem Hof von Jacob Schmid in Urspring, dem ersten Geschäftsführer der Süddeutschen Pferdezuchtverbände Vermarktungs GmbH, tätig, bevor er 2007 als Vermarktungsbeauftragter zum Pferdezuchtverband Baden-Württemberg nach Marbach wechselte. Ab 2008 führte er als Vermarktungs- und Auktionsleiter das Marbacher Wochenende mit Süddeutscher Reitpferdeauktion und Sattelkörung und die Württemberger Fohlenauktion in Riedlingen sowie zahlreiche Verkaufsschau - en erfolgreich für den Pferdezuchtverband Baden- Württemberg durch.

 

Auslandsaufenthalte in einem Handelsstall in Irland sowie in den USA und eine Weiterbildung auf dem Gebiet des Sportmarketings speziell im Bereich Pferdesport runden die bisherige berufliche Laufbahn von Roland Metz ab. Ab dem 15. Dezember 2014 wird er als Geschäftsführer der Süddeutschen Pferdezuchtverbände Vermarktungs GmbH und der Süddeutschen Pferdezuchtverbände die Aufgaben von Thomas Münch übernehmen. Zuvor wird er vom 7. bis 9. November 2014 das Marbacher Wochenende mit Reitpferdeauktion und Sattelkörung leiten. „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist mit Roland Metz einen Mann aus den eigenen Reihen für diese Position zu engagieren.

 

Über Jahre war er bereits auf den Süddeutschen Hengsttagen, Fohlenauktionen und im Frühjahr bei der Premiere der Reitpferdeauktion Schmuckstücke in München aktiv mit eingebunden. Damit erhalten wir für unsere Kunden und Züchtern Kontinuität und das ist uns sehr wichtig.“ kommentiert Karl- Heinz Bange die Entscheidung der fünf Gesellschafter der Vermarktungs GmbH, die zugleich die Vorsitzenden der fünf Mitgliedsverbände der Süddeutschen Pferdezuchtverbände sind. „Eine Hauptaufgabe von Roland Metz wird die weitere Entwicklung und Markenpräsenz unserer neu etablierten Rasse in der AGS, das „Deutsche Sportpferd “ sein.“ so Bange.

...weiter lesen »

Aktuelles

GROSSER SPORT AM BUNDESCHAMPIONAT UND EQUISIT

16.jpg

Stadl-Paura – Drei Tage lang verwandelte sich vom 19. bis 21. September das Pferdezentrum in Stadl- Paura zum Treffpunkt der österreichischen Zuchtszene. Insgesamt zwölf Titel wurden im Rahmen des Bundeschampionats vergeben und alles in allem waren die Arrivierten, die Veranstalter, das Publikum und die Besucher voll und ganz zufrieden. Ein großartiger Erfolg war neben den hochkarätigen Championatsprüfungen auch die Aufwertung des Events mit der erstmalig stattgefundenen Messe „Equisit“, die nach dem positiven Anklang im Premierenjahr auch 2015 wieder geplant ist. Ein Aufgebot von außergewöhnlich qualitätsvollen Pferden wurde mit rotweiß- roten Siegerschärpen geschmückt. Nach dem Finale des Geländepferdechampionats, das der siebenjährige schwarzbraune Hengst Aloysius von A Jungle Prince (Z.: Wolfgang & Barbara Fürthauer, Seewalchen) mit seinem Reiter Clemens Bernard gewann, erwarteten das Publikum am Samstagabend noch einige Highlights.

 

Bundesstuten

Darunter auch das Finale der Bundesjungstutenschau, die heuer einiges an Qualität zu bieten hatte. Zuerst konnten sich sechs dreijährige Finalistinnen hervorragend präsentierten. Strahlende Siegerin wurde die von Franz Schuster aus Aichberg gezogene Feine Lady von Don King, die ihrem Namen mehr als gerecht wurde. Traumnote 9,5 für ihren Typ vergaben Florian Solle (D) und Ing. Anton Ulm und auch ihre Trabbewegung war vom „Allerfeinsten“ (9,0). Mit Endnote 8,4 und der Schärpe der Bundessiegerin demonstrierte sie ihr Bewegungstalent dem begeisterten Publikum.

 

Bei den Vierjährigen hatten es sieben ins Finale geschafft. Ganz an der Spitze stand ebenfalls mit Wertnote 8,4 die überaus harmonische Rappstute Cartier von Stedinger (Z.: Erich Jirout, Schwechat). Sie konnte mit ihrem Typ und dem gelassenen immer durch den Körper gehenden Schritt den Richtern jeweils eine 9,0 abringen.

 

Fohlenchampionat

Eine Augenweide waren auch die besten Fohlen, die danach noch präsentiert wurden. Acht Hengstfohlen und 13(!) Stutfohlen hatten sich mit Wertnoten über 8,0 für die Endringe qualifiziert. Überaus nobel und bewegungsstark zeigte sich der kleine Rappe First Romance SA von For Romance, der von Lebrecht Angerer aus Scheffau gezogen wurde. In diesen beiden Kriterien mit 9,0 beurteilt kam er gesamt auf 8,5. Das ausgesprochen starke Lot der Stutfohlen führte am Ende die wunderschöne braune Viva Austria von Vivaldi (Z.: Josef Ratzinger, Roßbach) an. Typ 9,0, Exterieur 8,0 und Bewegung 9,0 ergaben am Ende die Traumnote 8,7.

 

Reitpferde

Am Sonntagmorgen stand das Finale der Reitpferde  auf dem Programm und hier hieß das beste Pferd des Tages noch einmal „Feine Lady“. Die Don King-Tochter zeigte unter Stephanie Dearing, dass sie ihre Qualitäten auch unter dem Sattel voll auszuspielen weiß. Auch die beiden Fremdreiter Renate Voglsang und Stefan Peter konnte sie überzeugen und kam am Ende auf die Wertnote 8,67. Das Finale der Vierjährige wirkte beinahe wie eine Zeitreise zurück ins Vorjahr – die ersten drei Plätze nahmen wieder exakt dieselben Pferde ein. Seine zweite Siegesschärpe holte sich der Hengst David von Davignon II (Z.: Mag. Christian Aschauer, Gföhl) mit Heinz-Jörg Wächter ab. Mit Wertnote 8,76 überzeugte er wieder mit drei überdurchschnittlichen Grundgangarten und außerordentlicher Rittigkeit.

 

Fahrpferde

Ab 10.00 Uhr hatten dann die Fahrpferde im Waldstadion ihren großen Auftritt. Leider waren es wieder nur fünf Pferde, die wirklich an den Start gingen. Sehr gute Leistungen zeigte der siebenjährige braune Wallach Life Surprise von Leonardo (Z.: Dietlind Stürzlinger, Desselbrunn) mit seinem Fahrer Rudolf Pirhofer, der den zweiten und entscheidenden Bewerb mit Wertnote 7,7 gewann.

 

Dressurpferde

In den Dressurpferdechampionaten wurde heuer leider extrem tief gerichtet. Man hatte den Eindruck, die Notenskala würde nicht bis 10 sondern nur bis 8 reichen. Zwar gab es durchaus lobende, zum Teil auch begeisterte Worte von Dr. Carsten Munk zu verschiedenen Pferden zu hören, die Noten blieben aber trotzdem im Keller. Das einzige Pferd, das über 8,0 kam war der fünfjährige Fuchswallach Fürst Silvano M von Fürst Romancier (Z.: Mag. Franz Maier, Wildschönau) bei den vier- bis fünfjährigen Dressurpferden. Mit Anja-Luise Wessely- Trupp im Sattel konnte der seine Führung vom Freitag behalten, kam diesmal aber nur auf 8,02. Die Führung zu behalten gelang dem Favoriten Rosarius von Rhaposario bei den Fünf- bis Sechsjährigen nicht.

 

Den Titel holte sich damit der ebenfalls gekörte Hengst Faustus MBH von Fit for Fun (Z.: Petra & Stefan Wiesenberger, Natternbach), der unter Renate Voglsang eine sehr gelungene, gleichmäßig gute Prüfung lief und vor allem mit seinem ausgezeichneten Schritt (8,8) punkten konnte. Für 7,88 Punkte gab es die Schärpe des Bundeschampions.

 

Springpferde

Auch die Springpferde gingen am Sonntag in ihre letzten Runden. Die Fünfjährigen hatten noch eine Springpferdeprüfung der Klasse L zu bestehen. Hier konnte sich zum dritten Mal fehlerfrei, mit bester Technik und Interieur ausgestattet, die Schimmelstute Karlotta 3 von Cardento (Z.: Helmut Hörtenhuber, Eberstalzell) unter Peter Englbrecht durchsetzen. Hier scheuten sich die Richter rund um Jürgen Strauss (D) nicht, der Qualität des Pferdes mit entsprechenden Noten gerecht zu werden. 9,0 – 9,0 – 9,4 – das waren die Bewertungen für dieses hochtalentierte junge Springpferd, was in Summe 27,40 Punkte ergab. Das Championat der sechsjährigen Springpferde wurde auch heuer wieder im Stechen auf LM-Niveau gewonnen.

 

Le Roi von Leroy (Z.: Peter Heschl, Fehring) heißt der frischgebackene Bundeschampion, der mit Kevin Kazda den Stechparcours fehlerfrei in der besten Zeit von 42,09 Sekunden meisterte. Die große Championatsehrung um 15.00 Uhr in der großen Halle war wieder ein Erlebnis der besonderen Art. Alle Champions sowie Zweit- und Drittplatzierte wurden dem Publikum in der gut gefüllten großen Halle noch einmal sehr eindrucksvoll präsentiert. Gratulation allen Champions und Platzierten!

 

Alle weiteren Informationen finden Sie auf www.pferdezucht-austria.at & www.equisit.at

...weiter lesen »

Aktuelles

ZUCHTSCHAU AUF DER SÜDFUTURITY WAR EIN ERFOLG

pic__0001_Bericht9_Foto1_Zuchtschau.jpg

Im Vorfeld waren Stimmen laut geworden, dass eine zusätzliche Fohlenschau den Rahmen der Süd-Futurity vielleicht sprengen würde und das Angebot eventuell nicht ausreichend angenommen werden wür - de. Diese Sorgen waren jedoch vollkommen unnötig gewesen, denn die Zuchtschau am Freitag, den 29.8.2014, am ersten Tag der DQHA Süd-Futurity (29.-31.8.2014) war friedlich, gut besetzt und völlig stressfrei. Wie selbstverständlich lief sie parallel zu den Halterprüfungen in der kleinen Halle der Thierhauptener Reitanlage ab. Die „Doppelstarter“ begrüßten das Angebot sehr und die Teilnehmer die nur wegen der Zuchtschau kamen bemerkten den Trubel der Süd-Futurity oft gar nicht.

 

Man kann das Experiment, nicht zuletzt dank der idealen Bedingungen auf der Reitanlage Meir, also getrost als außerordentlich geglückt ansehen! Von den 16 Zuchtschau- Fohlen waren immerhin 8, also die Hälfte der Starter, sowohl in der Halter Futurity, als auch in der Zuchtschau am Start! Man konnte hier auch einen gewissen Gleichklang in der Wertung von Halter und Zuchtschau erkennen, obwohl der Wertung, so Kirsten Bär, Zuchtrichterin der DQHA, auch etwas verschiedene Kriterien zugrunde liegen. So fließe bei den Zuchtschauen die Korrektheit von Gliedmaßen und Körperbau (z.B. Einschienung und Anbindung) sowie die Qualität und Korrektheit der Gänge zu einem etwas höheren Prozentsatz in die Wertung mit ein. Jedoch könne man ein sehr korrektes Pferd in beiden Wertungen nur als sehr korrektes Pferd bezeichnen. Von den sechs genannten Stuten waren nur 5 am Start.

 

Zwei der vorgestellten Stuten wurde die Zurückstellung angeboten und beide nahmen das Angebot dankend an. Stuten, die Fohlen führen, sind hin und wieder so unkonzentriert, dass sie ihre Qualität nicht wirklich darzustellen vermögen. Die Zurückstellung ermöglicht hier eine objektivere Bewertung zu einem optimaleren Zeitpunkt. Mit vor Ort war auch ein sympathisches Team des neuen Zuchtschau- Sponsors "Höveler Futtermittel", der mit Preisgeldern und Gutscheinen einen großen Beitrag zur Attraktivität der DQHA Zuchtschauen leistet!

 

Und das waren die Sponsoren und Preise:

Neben der Firma Höveler sponserten die DQHA und die DQHA Regionalgruppe Bayern die Zuchtschau: Siegerstute und Gesamtsieger der Fohlen erhielten jeweils ein Preisgeld von 100 € und einen Futtergutschein von 150 €, Vize- Cham Stute und Fohlen erhielten jeweils 50 € Preisgeld der Firma Höveler. Die Siegerstute erhielt von der DQHA einen Boxengutschein für die Q14, das Siegerfohlen konnte sich neben der hochwertigen Trophy von Ellen Welten auch über einen Futurity- Freistart in Aachen freuen. Die Fohlen auf dem ersten, zweiten und dritten Platz sind zudem für das Fohlenchampionat auf der Q14 qualifiziert.

 

Albert Wagner, erster Vorsitzender der DQHA-Bayern, konnte leider nicht alle Preisgelder auszahlen, welche die Regionalgruppe speziell für ihre Züchter ausschreibt, da nicht alle Klassen genügend bayerische Starter hatten. Das Preisgeld der Regionalgruppe wird exklusiv an regionale Züchter ausgegeben - jeweils 75, 50 und 25 € für die ersten 3 Plätze. Wagner plant nun die Preisgelder für den Bayerischen Züchterpreis, der an die Gesamtsieger der bayerischen Schauen ausgezahlt wird, mit dem „Ersparten“ aufzustocken.

 

Die Zuchtschau Champions:

Fohlenschau Champion: Stutfohlen (noch ohne Namen) von Aint It The Blues aus der Ginger Nite Züchter und Eigentümer: Lothar Schmid Gesamtnote: 8,20 Fohlenschau Vize-Champion: Stutfohlen DOCTARIS LITTLE LENA von Mach Tari aus der Kings Equalizer Jane Züchter und Eigentümer: Michael März Gesamtnote: 8,10 Stutenschau Champion: MS MAC GOOD BAR von Zippos Mr Good Bar aus der Mystified Mac Züchter: John S. Narmond Eigentümer: Angelika Gallitzendörfer Gesamtnote: 7,70 Stutenschau Vize-Champion: WHOOPI IMA RIDER von Rocked And Steady aus der Whoopi Ima Writer Züchter: Jessica und Diana Fleek Eigentümer: Angelika Gallitzendörfer Gesamtnote: 7,65

 

Herzlichen Glückwunsch an Züchter und Pferdebesitzer!

Bilder zu Zuchtschau und Futurity sind in Kürze im Shop auf www.ak-photographics.de verfügbar. Wir bedanken uns bei Alexandra Klee und ihrem Team für den unermüdlichen und hochprofessionellen Einsatz auf Zuchtschau und Futurity!

...weiter lesen »

Aktuelles

HALLENKLASSIKER IM HERBST OCTOBER FESTIVAL

11.jpg

Lake Arena – Unter dem Motto „same stage, same scheme“ stehen nur wenige Wochen nach dem legendären Equestrian Summer Circuit die nächsten Events in der Lake Arena an: Mit der dreiwöchigen Turnierserie im Oktober wird die Hallensaison in Wiener Neustadt wie schon in den Jahren zuvor zum nationalen und internationalen Treffpunkt der Springszene und wartet mit insgesamt elf Veranstaltungstagen, knapp 140.000,- Euro Gesamtpreisegeld, zwei Weltranglistenspringen und dem prestigeträchtigen Ostarichi Indoor Derby auf. Während in Woche eins noch auf nationaler Ebene um die 23 am Plan stehenden Prüfungen geritten wird, geht es danach vom 16.-26. Oktober um das internationale October Festival auf Zwei-Sterne- Niveau.

 

Im Rahmen des erstwöchigen CSN-B*, dem Lake Arena Indoor Opening, steht nicht nur der sonntägige, sehr gut dotierte Große Preis im Fokus der Athleten, sondern auch die Titelvergabe der Wiener Landesmeisterschaften und der Wiener Meisterschaften der Ländlichen Reiter sowie die Teiletappe des Orthovet Pony Hallencups. Drei Tage lang Springsport pur in der Lake Arena, das sich mit Sicherheit viele Reiterinnen und Reiter aus dem In- und Ausland nicht entgehen lassen wollen, zumal gut eine Woche später das internationale October Festival losgeht, das mit einer wie üblich sehr ansprechenden Ausschreibung, jede Menge Preisgeld, zwei Ranking-Springen und dem traditionellen Hallenderby lockt.

 

Alles in allem stehen ab dem 16. Oktober 38 internationale Prüfungen von 1,15 bis 1,45 Meter für die Arrivierten parat, die mit der Dotation von knapp 140.000,- Euro jedenfalls satte Siegesprämien versprechen. Wer Organisator Michael Steinbrecher kennt, weiß, dass man sich wieder auf gelungene Veranstaltungen freuen darf. Abgerundet wird das sportliche Programm von jeder Menge Unterhaltung, tollem Flair und Spaß auch abseits des Austragungsplatzes. Überblick über die Hallenevents im Oktober:

 

  • 03.10. - 05.10.2014 – CSN-B* Lake Arena Indoor Opening
  • 16.10. - 19.10.2014 - CSI**/CSI YH Equestrian October Festival 2014
  • 23. - 26.10.2014 - CSI**/CSI YH Equestrian October Festival 2014

 

Alle Infos und Ausschreibungen auf www.lake-arena.at

...weiter lesen »

Aktuelles

EIN NEUER GLANZPUNKT FÜR DAS ARABERPFERD

Vom 22.-24. August fand der 10. ASIL CUP INTERNATIONAL unter der Schirmherrschaft von H.H. Sheikh Mansour Bin Zayed Al Nahyan auf der Fürstlichen Domäne des Erbgrafen Ferdinand zu Castell-Castell statt. Ausrichter war der von Verleger Dr. W. Georg Olms geführte Asil Club e.V., eine internationale Züchtervereinigung, die in diesem Jahr auf ihr 40jähriges Bestehen zurückblickt.

 

Im Auftrag des Deputy Prime Ministers der Vereinigten Arabischen Emirate, Sheikh Mansour Bin Zayed war der Botschafter S.E. Jumaa Al Junaibi zusammen mit einer zwanzigköpfigen Delegation von hochrangigen Vertretern nach Castell gekommen, um sich von der Qualität der Pferde und des neuen Richtsystems zu überzeugen. Ein Richtsystem, das nicht nur den faszinierenden Typ des asilen Arabers, sondern auch die Reiteignung und Leistungserfolge berücksichtigt und 2015 in Abu Dhabi und eventuell auch in Bahrain übernommen werden soll.

 

Endlich wurde einmal konsequent darauf geachtet, dass die unschönen Begleiterscheinungen, wie sie überall auf den Araberschauen zu erleben sind, vermieden wurden. 140 Pferde maßen sich in Distanzritten, Dressur- und Westernreiten sowie in der Zuchtschau. Letztere wurde von namhaften Pferdexperten des In- und Auslandes bewertet. Neben den bis zu 86 Kilometern (dessen Sieger ein asil-arabischer Hengst war) in schwierigem Gelände durchgeführten Distanzritten gab es auch einen 6 Kilometer-Kinderritt und der Erbgraf Ferdinand zu Castell- Castell ließ es sich nicht nehmen, seine auf einem Pony reitende Tochter im flotten Trab an der Führleine zu begleiten.

 

Insgesamt circa 5.000 Besucher verfolgten insbesondere die internationalen Nachmittagsprogramme mit attraktiven Schaueinlagen wie den Übungen der Hohen Schule, Vorführungen von 30 Salukis, Falken im Flug, die Ungarische Post, Zirkuslektionen und dann die jeweils mit Spannung erwarteten Championate. Die Fürstliche Familie – an der Spitze S.D. Fürst Albrecht zu Castell-Castell – ließ es sich nicht nehmen, zusammen mit den Persönlichkeiten aus den Emiraten fast alle Darbietungen mit Interesse und Kennerblick zu verfolgen.

 

Die Delegation aus den Emiraten war sehr beeindruckt von der gesamten Atmosphäre auf der Fürstlichen Domäne mit dem Empfang in der Schlossbibliothek, den verschiedenen Veranstaltungsblöcken mit Reitklassen und Distanzritten, dem großen Nachmittags- Schauprogramm und dem Gala-Abend mit internationalen Künstlern. Dr. W. Georg Olms und der zweite Vorsitzende Georg Thierer waren besonders fasziniert, mit S.D. Fürst Albrecht zu Castell- Castell noch einen der wenigen Überlebenden sprechen zu können, die als junge Offiziere dabei waren, als die von Georg Freiherr von Boeselager geführte Kavallerie- Brigade von der russischen Front nach Berlin zur Unterstützung der Stauffenberg- Revolte im Eilritt unterwegs war, aber nach dem Fehlschlag wieder umkehren musste. Bei denkbar gutem Wetter hat der Asil Club mit Erfolg wieder seine große Zucht- und Leistungsschau durchgeführt.

 

Auch das Al Arabia-Fernsehen wie Bayern 3 haben ausführlich berichtet und neben dem bibliophilen Schaukatalog mit dem neuen Richtsystem des ASIL CUPs fanden auch die umfangreichen mehrsprachigen Dokumentationen „Asil Araber. Arabiens edle Pferde“ die gewünschte Beachtung. Schließlich ist das Hauptziel: Die Erhaltung des wertvollen Genpools des Asil Arabers, der in allen Generationen ausschließlich auf die Zucht der Beduinen zurückgeht (asil = rein, edel, unverfälscht).

...weiter lesen »

Alle Themen

Wenn die Tage kürzer werden...

Worauf Sie in der kalten Jahreszeit besonders geachtet werden muss

pic__0002_92f872966b004b768e465174054c4.jpg

Der Herbst/Winter hat Einzug gehalten und damit steht für viele Pferde die Umstellung der Haltung von der Weide auf die Stall-/Auslaufhaltung an. Dort, wo noch Weideflächen vorhanden sind, bietet der Aufwuchs überwiegend keine ausreichende Nährstoffgrundlage mehr. Jedes Jahr stellt sich für viele Pferdehalter aufs Neue die Frage, ob und wie die Fütterung diesen veränderten Bedingungen in der kalten Jahreszeit angepasst werden muss. Fakt ist, dass die unterschiedlichen Pferdegruppen, je nach Alter, Nutzung, Trainingsniveau und Rasse, einen unterschiedlichen Bedarf an Nährstoffen haben, der nun mit den eingelagerten Winterfuttermitteln gedeckt werden muss.

 

Wie ist die Raufutterqualität einzuschätzen?

Das Winterfutter setzt sich im Wesentlichen aus den im Sommer geernteten Raufuttermitteln sowie Kraft-/oder Ergänzungsfuttermitteln zusammen. Das Raufutter als Heu, Grassilage oder Heulage kann sehr unterschiedliche Nährstoffgehalte aufweisen. Dies hängt zum einen von der botanischen Zusammensetzung des Aufwuchses und zum anderen vom Schnittzeitpunkt ab. Hinsichtlich der botanischen Zusammensetzung kann man eine grobe Unterteilung in Gras-, Kleeund Luzernesilage vornehmen. Heu oder Grassilage können früh oder spät geschnitten sein. Der Schnittzeitpunkt, d. h. das Alter der Pflanzen, beeinflusst den Energie- und Nährstoffgehalt maßgeblich. Bei Pferdeheu bzw. Pferdegrassilage kommt überwiegend der erste Schnitt zum Einsatz.

 

Der vom nachgewachsenen Aufwuchs angefertigte zweite Schnitt (sog. Grummet) kann für Pferde ebenso Verwendung finden, wenn der Aufwuchs genügend alt werden konnte, um ausreichend Struktur bilden zu können. Das heißt der zweite Aufwuchs sollte je nach Witterungsbedingungen mindestens sechs Wochen alt sein. Erst dann werden erforderliche Rohfasergehalte von mehr als 20 % erreicht. In anderen landwirtschaftlichen Tierhaltungen sind Rau- oder Grundfutteranalysen Basisfür eine sinnvolle Rationsplanung. In der Pferdehaltung werden dagegen wenig Futteranalysen durchgeführt und im Anschluss daran für Rationsberechnungen verwendet.

 

Diese Vorgehensweise wäre allerdings sowohl im Hinblick auf eine ausgewogene Versorgung der Pferde als auch hinsichtlich der Futterkosten von großem Vorteil, da Grundfutteranalysen einen genauen Aufschluss über die Nährstoffgehalte des untersuchten Futters geben, die dann mit dem Ergänzungsfutter optimal abgestimmt werden können. Grundfutteranalysen können bei einer LUFA (Landwirtschaftliche Untersuchungs- und Forschungsanstalt) eines jeden Bundeslandes durchgeführt werden.

 

Der Anteil an fettlöslichen Vitaminen (A, D, E) im Heu und in der Heulage mit zunehmender Lagerungsdauer ab. Eine angepasste Zufütterung eines vitaminierten Ergänzungsfutters/ Mineralfutters zusätzlich zu Heu bzw. Heu/Hafer ist über den Winter erforderlich. Darüber hinaus sollte jedem Pferd der Zugang zu einem weißen Salzleckstein (NaCl) möglich sein. 

 

Verändert sich der Bedarf in der kalten Jahreszeit?

Grundsätzlich gilt, dass der Nährstoffbedarf eines Pferdes seinem Trainingsniveau angepasst sein muss. Je nach Haltungsform und Witterung kann bei anhaltend kalten Temperaturen der Grundumsatz eines Pferdes in Bezug auf den Wärmehaushalt ansteigen. Dies gilt insbesondere für Pferde in Außenhaltung oder in Offenställen. Bei Pferden, die freien Zugang zu Raufutter haben ist in solchen Phasen zu beobachten, dass sie deutlich mehr davon fressen. Ist dies nicht möglich, so kann der erhöhte Energiebedarf durch leicht höhere Kraftfuttermengen ausgeglichen werden (Energiebedarf kann auf bis zu 20 % steigen). Oft ist der Futterzustand der Pferde mit langem Winterhaar rein äußerlich schwer zu beurteilen. Die Überprüfung der Fettabdeckung der Rippen gibt deutliche Hinweise: Im Idealzustand müssen die Rippen eines Pferdes gut fühlbar sein.

 

Bei alten Pferden besteht durch die Zahnabnutzung häufig das Problem, dass insb e s o n d e r e schwerverdauliches Futter nur unzureichend gekaut und vermahlen werden kann, wodurch die Nährstoffverdaulichkeit deutlich sinkt. Für Pferde, die Substanz abbauen, können höherverdauliche Futtermittel, wie früh geschnittenes Heu, eingeweichte Heucobs und Trockenschnitzel ebenso Verwendung finden, wie Futtermittel, die hochwertige Proteine enthalten (Zuchtfutter, Sojaschrot, Bierhefe) sowie Pflanzenöl. Das einzige Öl, das eine entzündungshemmende Wirkung aufweist, ist das Leinöl, das bei Pferden mit arthrotischen Veränderungen oder anderen entzündlichen Reaktionen einen positiven Effekt hat.

 

Alle Öle enthalten ungesättigte Fettsäuren, die für ein glattes, glänzendes Fell sorgen. Hafer sollte für alte Pferde gequetscht sein oder als Flocken gegeben werden. Weidegang bei Frost? Pferde, die regelmäßig Weidegang genießen und daran gewöhnt sind, können problemlos gefrorenes Gras fressen. Pferde in überwiegender Stall- und Paddockhaltung und Zuchtpferde sollten hingegen keinen Zugang zu gefrorenem Gras bekommen, da unter Umständen Koliken ausgelöst werden können.

...weiter lesen »

Rund um den Stall

Optimale Pferdefütterung bei Allergien

4.jpg

Veränderte Haltungsbedingungen und Umwelteinflüsse führen auch beim Pferd immer häufiger zu Allergien. Diese zeigen sich auf unterschiedliche Weise. So sind beispielsweise Juckreiz und Hautausschläge Pferdekrankheiten, die im Sommer durch Insekten und Pollen ausgelöst werden. Aber auch Husten, Kolik und Durchfall sind als Reaktionen auf Staub, Schimmel oder Aroma-und Konservierungsstoffe oft die Folge einer Futterallergie. Umallergieauslösende Stoffe zu vermeiden, ist deshalb neben einer artgerechten Haltung besonders eine auf die Allergie abgestimmte Pferdefütterung unabdingbar.

 

Raufutter vor der Pferdefütterung einweichen

Staub oder Schimmelpilze im Raufutter oder Kraftfutter lösen nicht nur chronische Atemwegserkrankungen wie Husten oder Dämpfigkeit aus, sondern verstärken sie in der Boxenhaltung zusätzlich. Hier ist es deshalb ratsam, vor allem auf ein staubarmes, schimmelfreies Pferdefutter zu achten und das Pferd gegebenfalls anders stallen.

 

Damit Staub beim Fressen nicht aufgewirbelt wird und die Atemwege des Pferdes reizt, kann zudem das Raufutter vor der Pferdefütterung nass gemacht werden. Auch das Einstreuen der Box mit Einstreualternativen wie Späne oder Torf und das Füttern von Heulage, Silage oder einem gewaschenen Heu sowie einem staubfreien Kraftfutter, verhindern bei empfindlichen Pferden effektiv eine allergische Reaktion.

 

Bei einer Futterallergie reagiert das Pferd bei der Pferdefütterung in der Regel dagegen auf chemische Zusätze, Aroma- oder Konservierungsstoffe, aber auch einzelne Bestandteile von dem Kraftfutter oder Raufutter wie beispielsweise Hafer und Melasse. Hier ist natürlich eine Ausschlussdiät sinnvoll, bei dem dem Pferd über mehrere Wochen ein Pferdefutter gefüttert wird, das frei von dem wahrscheinlich allergieauslösenden Bestandteilen ist. Aber auch Kraftfutteralternativen mit Gerste, die weder chemische Zusätze, Aroma- und Konservierungsstoffen enthalten, oder Raufutteralternativen wie Luzerne und Silage, verhindern bei der Pferdefütterung effektiv eine allergische Reaktion.

 

Immunsystem durch Zusatzfutter stärken

Pferde bekommen Allergien, wenn das Immunsystem überreagiert. Um dieses zu stärken ist es deshalb eine zusätzliche Pferdefütterung mit speziellem Mineralfutter für Allergiker sinnvoll. Aber auch Zusatzfutter wie beispielsweise Zink, Selen und Mangan unterstützen das Immunsystem des Pferdes und verhindern effektiv allergische Reaktionen. Zusatzfutter wie Algen und Kräuter in der Pferdefütterung versorgen das Tier nicht nur mit Spurenelementen, sondern entgiften und stärken auch nachhaltig das Immunsystem.

 

Quelle: www.pferde.de

...weiter lesen »

Pferdegesundheit

ÜBER DEN RÜCKEN?

Pferdegesundheit_PRM.jpg

Jeder Reiter würde von sich sagen, dass sein Pferd über den Rücken geht. Aber was heißt das eigentlich? Und woran merke ich, dass es tatsächlich so ist? Über den Rücken bedeutet, dass ein Pferd seinen Brustkorb entgegen der Schwerkraft nach oben stabilisieren kann. Das bedeutet, es benutzt Muskulatur, um seinen Rücken aktiv unter dem Reiter nach oben zu drücken. Das ist wichtig, weil ein Pferd dadurch im Bewegungsablauf stabil wird. Und wenn ein Pferd stabil koordinieren kann, setzt es die Beine gerade auf dem Boden auf. Gerade Beinachsen sind wichtig, weil sie Schäden verhindern: Bänder, Sehnen und Gelenke können Tonnen aushalten, sofern sie gerade belastet werden! 

 

Die Muskeln, welche das Pferd im Brustkorb nach oben anheben können, heißen Rumpfträger. Die Mehrheit der Pferde können ihr Rumpfträgersystem aber nicht optimal nutzen. Bewegungsmangel bei Boxenhaltung führt beispielsweise zur Schwächung dieser Muskulatur. Auch Pferde mit Schmerzen in den Beinen nehmen Schonhaltungen ein, die ein wirksames Einsetzen dieser Muskulatur verhindern. Rohfaserarme, getreidereiche Fütterung kann zu Magenbeschwerden führen und diese Schmerzen wiederum tragen dazu bei, dass ein Pferd den Rücken nicht oben halten kann. Unsere modernen Pferdetypen sind zunehmend weich im Bindegewebe. Diese Elastizität führt zu Instabilitäten, welche die Pferde durch sogenannte Schutzspannungen stabilisieren.

 

Es sind die Schutzspannungen, welche beim Reiten als „Blockaden“auffallen. Schutzspannungen sind bei vielen Pferden besonders auffallend im Unterhals und in der am hinteren Rand des Hinterbeines entlang laufenden Muskulatur vorhanden. Solche Pferde verspannen häufig auch Schulter- und Oberarmmuskulatur. Diese Muskeln treten selbst in Ruhe bei diesen Pferden sehr deutlich hervor und werden oft fälschlicherweise als Zeichen für einen besonders guten Trainingzustand angesehen. Nehmen wir aber ein Pferd, das frei von Schutzspannungen ist: Frei von Schutzspannungen im Unterhals ist ein Pferd beispielsweise dann, wenn es den Hals locker fallen lassen kann. Lockerheit ist in diesem Zusammenhang nicht zu verwechseln mit Losgelassenheit, auf die später eingegangen wird.

 

Dem Pferd würde man im Training zunächst beibringen, die Rumpfträgermuskeln an- und wieder abzuspannen. Das kann es besonders gut, wenn es den Hals so nach vorne dehnt, dass die Halsbasis los lässt. Lässt man das Pferd auf diese Weise geradeaus laufen, kann es lernen, sein Rumpfträgersystem zunehmend einzusetzen. Mit zunehmender Bewegungsenergie bei gleichzeitig „offener“ Halsbasis kommt auch der Rücken immer weiter hoch – das Rumpfträgersystem arbeitet. Unter einem Spannungsbogen verstehen wir einen Bewegungsmodus, in dem das Pferd seine Muskeln innerhalb einer positiven Grundspannung an- und wieder abspannt. Für den Reiter fühlt sich diese Bewegung an wie ein Federn. Tatsächlich nutzt das Pferd damit eine Art „Stoßdämpfersystem“.

 

Von Natur aus würde ein Pferd nicht so laufen – aber Känguruhs bewegen sich in genau diesem Koordinationsmuster fort – sie federn sich durch ihren Bewegungsablauf. Die beschriebene Entwicklung des Bewegungsablaufes vom „lockeren“ Hals fallen lassen bis hin zur Entwicklung eines Spannungsbogens ist eine Frage nach der Athletik: Lässt ein Tänzer alle Muskeln locker, dann schlurft er wie ein nasser Sack über die Tanzfläche. Gut so. Jetzt ist er nicht verspannt. Aber elegant geht anders. Also fährt er seinen Muskeltonus hoch und führt seine Bewegungen innerhalb der genannten Grundspannung aus - genauso wie unser Pferd.

...weiter lesen »

Wenn die Tage kürzer werden...

Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit

Das größte Problem im Winter sind eingefrorene Tränken und Wasserstellen. Pferde trinken je nach Größe und Gewicht 30 bis 60 Liter am Tag. Das ist viel, wenn die nächste Wassertränke eingefroren ist. Wichtig ist daher: Leitungen rechtzeitig isolieren oder Heizsysteme anschalten. Für Offenställe sind beheizbare Tränken ideal, Bottiche kann man dämmen und eventuell Bälle auf der Oberfläche schwimmen lassen.

 

Eine ständige Kontrolle, dass den Pferden trotz Frost und Schnee weiterhin Wasser zur Verfügung steht, ist zwingend notwendig. Um Langeweile zu vermeiden, gibt es neben unterschiedlichstem Spezialspielzeug aus dem Fachgeschäft die Möglichkeit den Pferden unbehandeltes Holz oder Äste zum Knabbern anzubieten so - wie die Fresszeiten durch engmaschige Heunetze zu verlängern. Wird das Pferd geschoren, eignen sich die ersten kälteren Tage dazu. Bei geschorenen Pferden ist die Verwendung von Stall- und Abschwitzdecken unbedingt notwendig, um das Abkühlen durch das fehlende Fell zu verhindern. Informieren Sie sich rechtzeitig über gute und passende Decken.

 

Beim Thema Beschlag sollten Sie frühzeitig an Schneegrip und eventuell Widiastifte denken, damit einem Ausritt oder Paddockbesuch bei Schneefall nichts im Wege steht. Auch müssen Reithallen und Reitplatzböden besonders gepflegt werden, um zu verhindern, dass sie einfrieren. Paddocks sollten nicht zu nass und uneben sein, da sonst die Verletzungsgefahr für Pferde sehr groß ist, wenn der Boden gefriert. Eine Drainage ist hier empfehlenswert.

 

Dank neuer Entwicklungen in der Textilindustrie gibt es sehr effektive Reitbekleidung für den Herbst/Winter. Jacken, die speziell für Reiter geschnitten sind, Thermoreithosen und -stiefel, die vor der großen Kälte schützen, Thermosocken oder Wärmekissen für Hände und Füße, sogar spezielle Wintersets für die Reitkappe lassen sich erwerben. Bei Ausritten in der Dunkelheit sollte man unbedingt an Reflektoren denken, z. B. an Satteldecken, Gamaschen oder als Weste, bzw. an eine Stiefellampe, damit Autofahrer rechtzeitg auf Sie aufmerksam werden.

...weiter lesen »
Zurück | Navigation | Inhalte | Berechtigungen | Benutzer | Kategorien