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    Züchter verkauft aus Altersgründen (89 Jahre) mehrere Rappen

    3 bis 21 Jahre, alle solide angeritten. Abstammungen: Rubinstein - Donnerhall - Sandro Hit. Stammstute 21 Jahre tragend für Zucht und Schulpferd. 3 bis 6-jährige geeignet für Dressur und Zucht. Zum Teil A Dressur platziert. Auch für Vermietung möglich.


    Tel. 06155/62312

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    Rasse: Deutsches Reitpony

    Alter: 12 Jahre Farbe: Schimmel Stckm.: 1,48


    Name: Bingo

    Kurzbeschreibung des Pferdes: Vater: Bolero, Mutter: v. Croupier. Bingo ist ein liebenswertes Pony,dass von einer Jugendlichen Reiterrin von RWB bis A-Dressur* auf Turnieren vorgestellt wurde und gewonnen hat! Bis Trensen L platziert! Von sattelfestem Anfänger zu reiten,da manchmal etwas schreckhaft! Schmiede und verladefromm.


    Preis: 12.000,– € VB


    Tel. 0170/9077988

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    Pferdetransporter

    Kurzbeschreibung:

    Pferdetransporter in sehr gutem Allgemeinzustand. TÜV neu - ohne Mängel! Viele extras! Der Aufbau besteht aus drei Pferdeboxen mit einem Vorraum perfekt zum Satteln, auch bei Regen und einer abgeschlossenen Sattelkammer. Würden auch einen Hänger in Zahlung nehmen.


    Preis: 13.500,– € VB


    Tel. 0151/18066172

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    Rasse: Holsteiner

    Alter: 13 Jahre Farbe: braun Stckm.: 1,68


    Kurzbeschreibung des Pferdes: Vater: Carvallo, Mutter: Guilia III. Wegen Zeitmangel neues zu Hause gesucht für unser hübsches und absolut braves Springpferd. Aktuell mehrfach L hoch platziert, M-fertig. Kein Anfängerpferd, benötigt eine starke Hand.


    Preis auf Anfrage


    Tel. 0151/11663636

Aktuelles

Aktuelles

PFERDE-UND PONYFREUNDE SOMMERKAHL E.V. 40 JÄHRIGES JUBILÄUM

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Einen wirklich gelungenen Abend erlebten die Pferdeund Ponyfreunde aus Sommerkahl e.V. zu ihrem 40 jährigen Jubiläum im Gasthaus " Zum Hasen ". Seit 1974 besteht der pferdebegeisterte Verein, und somit konnten die Gründungsmitglieder Erika Bernert ehemals Braun, Helmut Braun, Ernst Krebs,Roland Stenger ,sowie die 40 jährigen, Werner Behl,Sven Krebs, Erwin Maier, Helmut Maier , die 30 jährigen Stefanie Freund und Karin Volk und die 10 jährige Jübilarin Wencke Friedrich-Krebs besonders geehrt werden. Wunderschöne, individuell gestaltete Präsentkörbe waren der Dank für die langjährige Treue.

 

Zu den geladenen Gästen gehörten neben dem Bürgermeister Alwin Schäfer mit Ehefrau ebenso der Vertreter des Vereinsrings Peter Popp mit Ehefrau sowie die Vertreter der Ortsvereine. An dieser Stelle möchten wir uns für die erbrachten Geldspenden bedanken. Nach einem köstlichen Mahl, das der Verein gesponsert hatte, erlebten alle die 40 jährige Vereinsgeschichte via Foto- bzw. Bildpräsentation. Passend dazu erzählte der erste Vorsitzende Roland Stenger viele Anekdoten des Vereinslebens .

 

Oftmals blieb kein Auge trocken. Erinnerungen aus lustigen aber auch anstrengenden Tagen (z.B. der Bau des Vereinsheims) regten die Gemüter. 40Jahre sind eine lange Zeit und somit wollte der Verein sich auch nach Außen neu präsentieren. Eine Modenschau mit jungen und älteren Mitgliedern des Vereins rundeten das Programm ab. Vorgestellt wurde moderne Kleidung für jeden Geschmack mit dem neuentwickeltem Emblem. Gefeiert wurde bis in die frühen Morgenstunden.

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Aktuelles

EIN FEST FÜR NÜRNBERGS PFERDEFANS FASZINATION PFERD BOT TOPREITSPORT UND RASANTE SHOWS

Spitzensport im Sattel, Fahrkünstler an den Leinen, ein tolles Schauprogramm und eine bunte Messe mit einem riesigen Angebot: Die Faszination Pferd, die vom 28. Oktober bis 2. November in der Nürnberger Frankenhalle im Rahmen der Consumenta über die Bühne gegangen ist, hat auch heuer für Begeisterung nicht nur bei Pferdefreunden gesorgt. Über 163.000 Besucher zählte die veranstaltende AFAG Messen und Ausstellungen GmbH an den sechs Tagen, ein Großteil davon fand auch den Weg zu den Pferden. Und es sollte sich lohnen.

 

Gleich am ersten Tag gab sich die Prominenz im Springsattel ein Stelldichein. So holte sich mit Michael Jung Deutschlands erfolgreichster Vielseitigkeitsreiter die erste goldene Schleife über die bunten Stangen. Mit Captain Sparrow war der Olympiasieger, Welt- und Europameister aus Baden-Württemberg an den Start gegangen und kassierte den Sieg. „Nürnberg ist für mich die ideale Vorbereitung auf das Stuttgarter Hallenturnier, denn die Pferde müssen sich erst an die beheizte Halle gewöhnen“, so der erfolgreiche Buschreiter. Im nächsten Springen, einem S*, setzte sich Felix Haßmann (Lienen) mit SL Brazonado an die Spitze, gefolgt vom amtierenden bayerischen Meister Edwin Schmuck aus dem schwäbischen Illertissen, der seinen Aclatron schnell und sicher über die Hindernisse lotste.

 

Spannend für die Zuschauer auf den vollen Rängen wurde es vor allem beim Barrierenspringen, als 19 Starter um Sieg und Preisgeld kämpften. Fünf Runden lang, davon vier Stechen, flogen da die Pferde über immer höhere Sprünge, am Ende lag die oberste Stange in satten 1,92 Meter Höhe. Nur Bernd Hofbauer vom RFV Straubing gelang mit seinem siebenjährigen bayerischen Hengst Quite’s Prince das Kunststück, im letzten Stechen noch eine Nullrunde zu liefern – der Sieg war den beiden Bayern sicher. Ein wachechter Franke holte sich die letzte goldene Schleife des Auftakttags: Hans-Peter Konle aus Küps jagte mit Cobelix in Rekordzeit durch den Stechparcours des S** und verwies mit der schnellsten Nullrunde die Konkurrenz auf die Plätze.

 

Weiter ging’s mit ganz großem Springsport am zweiten Tag der Faszination Pferd. Denn auch da waren wieder Springprüfungen bis zur Klasse S** ausgeschrieben. Sportlicher Höhepunkt war der Große Preis. 23 Aktive waren an den Start gegangen, sieben schafften den Einzug ins Stechen. Am Ende ging der Sieg an Michael Kölz (Leisnig) mit dem sächsischen Staatshengst FST Dipylon vor Felix Haßmann (Lienen) und Cayenne. Auf Rang 3 kämpfte sich mit Ina von Bormann (Jettingen) eine bayerische Amazone auf der sprunggewaltigen Rahmannshof Stagoldina. Fest in bayerischer Hand waren die Prüfungen, die im Lauf des Tages über die Bühne gegangen waren.

 

Mit Asti hatte sich Lokalmatadorin Nicoletta Stein an die Spitze in einem Punkte-S** gesetzt. In 43,83 Sekunden fegte die Heroldsberger Amazone durch den Parcours, sammelte 65 Punkte und kassierte dafür am Ende die goldene Schleife. Auch in einem weiteren Springen blieb der Triumph in Franken. So konnte Hans-Peter Konle aus Küps mit Coco Chanel den Sieg in einem S* holen, nachdem er am Auftakttag mit Cobelix bereits eine S**- Prüfung für sich entschieden hatte. Ein weiterer Sieg gelang auch Edwin Schmuck, der mit Aclatron sein bayerisches Meisterpferd unter dem Sattel hatte und den zehn Jahre alten Bayernwallach in der schnellsten fehlerfreien Runde durch den Parcours eines S* steuerte. Reserviert für die Jugend war der Donnerstag bei der Faszination Pferd. Junioren im Spring- und Dressursattel und Ponyreiter kämpften da um Siege und Platzierungen. Gleich zum Auftakt gab es eine Dressurprüfung der Kl. L**, die als Finalwertung zum Bayern Pony Cup zählte, einer beim Nachwuchs äußerst beliebten Serie, die bayernweit an zahlreichen Stationen während der gesamten Saison ausgetragen wird. Die meisten Punkte sammelte hier Leah Schneider vom Stall Eiben Münchberg mit dem zehnjährigen Chippendale. Für die jungen Spezialisten im Springsattel waren in Nürnberg zwei Wettbewerbe zu reiten.

 

In einem LSpringen setzte sich Leonie Weirich aus dem oberbayerischen Erding mit Carabas an die Spitze, gefolgt von Victoria Steininger (Markt Schwaben) mit Nugget. War es hier „nur“ der 2. Platz, so schnappte sich die junge Amazone in dem folgenden L mit Stechen den Sieg, nachdem sie als eine von fünf Nullrunden den Umlauf beendet hatte und tauschte quasi den Platz mit Leonie Weirich, die hier Rang 2 belegte. Zwei Prüfungen standen am Donnerstag ganz im Zeichen des NÜRNBERGER Burg-Pokals für den Nachwuchs. So holte sich im Finale der Regionalsieger im NÜRNBERGER Burg-Pokal in der Dressur Selina Söder (RG Himmelgarten) mit Schapur den Titelgewinn, während der Sieg im Lager der Springreiter eine Beute von Charlotte Whittaker (Englhör) mit Belmont Virlandie wurde. „Ich liebe Nürnberg und seine Reitsportfans“, stellte Deutschlands bekannteste Dressurreiterin Isabell Werth am Freitag fest, als sie in der Frankenhalle die Einlaufprüfung zum NÜRNBERGER Burg-Pokal der Dressurreiter gewann.

 

Schon 2013 landete die fünfmalige Olympiasiegerin bei der Faszination Pferd mit einem jungen Pferd den großen Coup, heuer setzte sie sich in der wichtigsten Turnierserie für Nachwuchspferde im deutschen Dressursport mit Emilio erneut auf den 1. Platz. Dass der achtjährige westfälische Wallach sich in der fränkischen Metropole so gut präsentieren würde, damit hatte Isabell Werth nicht unbedingt gerechnet. „Ich bin begeistert von ihm, er hat so toll mitgemacht“, freute sich die Rheinbergerin am Ende. Damit aber nicht genug: Auch der sportliche Höhepunkt des Freitags bei Nordbayerns größter Indoor-Veranstaltung rund ums Pferd wurde zu einem Fest für Isabell Werth: Mit ihrem Paradepferd El Santo legte die 45- Jährige eine beeindrukkende Vorstellung hin und holte sich auch im Grand Prix die goldene Schleife. Zu den Klängen von Frank Sinatras „New York, New York“ zeigten Pferd und Reiterin dann in der Siegerehrung vor vollen Rängen eine tolle Passagerunde – Stimmung pur in der Frankenhalle. „Jetzt sind wir mit unserem Konzept, Spitzensport und Schau zu vereinbaren, da angekommen, wo wir hinwollten“, freute sich Turnierleiterin Jacqueline Schmieder angesichts der über 2000 Zuschauer, die allein bei den Dressurprüfungen die Ränge bevölkerten.

 

Ihr Glück kaum fassen konnte dann am Samstag eine der besten bayerischen Nachwuchsreiterinnen: Auf ihrem Wallach Wunderkind holte sich Stefanie Weihermüller aus dem fränkischen Bayreuth den ersten Grand Prix Special Sieg. „Ich bin total platt, damit habe ich bei diesem hochkarätigen Starterfeld niemals gerechnet“, strahlte die Dressurreiterin, nachdem sie die goldene Schleife in Empfang genommen hatte. Große Freude herrschte auch bei Isabell Werth. Die fünffache Olympiasiegerin gewann mit Emilio nach dem Sieg in der Einlaufprüfung auch die Qualifikation zum NÜRNBERGER Burg- Pokal der Dressurreiter und darf damit beim Festhallenturnier in Frankfurt im Dezember an den Start gehen. „Ein tolles Pferd mit viel Potenzial für die Zukunft“, zeigte sich auch Hans- Peter Schmidt, Aufsichtsratsvorsitzender der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe und Präsident des Bayerischen Reit- und Fahrverbands begeistert. Drei „Grandes Dames“ der Dressur boten dann am Samstag im Rahmen des Top Galaabends vor rund 3500 Zuschauern Küren vom Feinsten. Isabell Werth mit El Santo, Renate Voglsang mit Fabriano und Uta Gräf mit Dandelion hatten sich qualifiziert, ließen ihre Pferde zu mitreißenden Klängen in selbst gewählter Choreographie durchs Licht der Scheinwerfer tanzen und ernteten große Begeisterung.

 

Am Ende holte sich Werth auch hier den Sieg vor Voglsang und Gräf. Ein Forum für die Fahrer bot die Faszination Pferd dann am Sonntag Vormittag. Für den Nachwuchs im Einspänner ging es da um das Finale des NÜRNBERGER Burg-Pokals, das schließlich mit der erst zwölf Jahre alten Hannah Rietzler die jüngste Teilnehmerin gewinnen konnte. Eingespannt hatte die Nachwuchsfahrerin vom RFV Rettenberg ihre Stute Katinka. Begeisterungsstürme auf den vollen Rängen gab es beim Jump and Drive, bei dem je ein Reiter und ein Fahrer einen Parcours mit Indoor-Geländehindernissen bewältigen mussten. Nächster Programmpunkt war die Pony Führzügelklasse mit Kostüm, bei der sich Eltern und Kinder die tollsten Verkleidungen einfallen lassen hatten. Vom „Bauer sucht Frau“ mit laut bimmelnder Kuhglocke über dekorative Sonnenblumen bis hin zum etwas verfrühten Nikolaus war da alles zu finden. Krönender Abschluss: Ein Hallen-Geländeritt, für den sich 21 Starter eingetragen hatten. Und wieder war die Tribüne brechend voll, als die Buschreiter da in teils atemberaubendem Tempo mit ihren Pferden über die festen Hindernisse wie Hekken und Sträucher sausten. Lautstark fieberten die Zuschauer da mit, als die Aktiven in bester Vielseitigkeitsmanier den Parcours absolvierten.

 

Allen voran lag am Ende eine junge Amazone: Anna-Katharina Vogel aus dem schwäbischen Biessenhofen, Mitglied des Bundeskaders und seit Jahren hocherfolgreich im Busch unterwegs, setzte sich mit Quintano P an die Spitze. Die 18-Jährige hat bei der Faszination Pferd übrigens ihren letzten Tag in der bayerischen Heimat verbracht: Am Montag macht sie sich mit ihren Pferden auf den Weg nach Warendorf, um dort an der Sporthochschule der Bundeswehr eine zweijährige Ausbildung zu beginnen.

 

Martina Scheibenpflug, AFAG Messen und Ausstellungen GmbH

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.faszination-pferd.de

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Aktuelles

MARBACHER WOCHENENDEDIAMONDS DALIA PREISSPITZE IN DER AUKTION

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Mit einem würdigen Auktionsausklang endete am Sonntag, dem 9. November 2014, das Marbacher Wochenende 2014. Dem Pferdezuchtverband Baden-Württemberg ist es einmal mehr gelungen ein hochkarätiges Wochenen - de rund um das württembergische Zuchtgeschehen zu veranstalten und konnte sowohl am Gala-Abend als auch in der Auktion ein ausverkauftes Haus verbuchen.

 

Weltmeisterlichen Glanz brachte die Doppel- Weltmeisterin aus Belgien, Michel George, nach Marbach. Sie gewann zweifaches WM-Gold in der Para-Dressur mit ihrem Württemberger FBW Rainman in Caen und ist aktuell auf der Suche nach einem potentiellen Nachwuchspferd für den Rubicell-Sohn. Sie fand zwar in Marbach nicht das passende Pferd, dafür aber viele andere Kunden. Viele Anhänger hatte die typvolle Diamond Hit-Tochter Diamond’s Dalia H aus dem direkten Mutterstamm der beiden Bundeschampions und bis in die schwere Klasse erfolgreichen Dressurpferde FBW French Kiss und Moses FBW aus der bewährten Zucht von Norbert Humpf aus Lauchheim- Hülen.

 

Humpf war auch Aussteller der exzellenten bewegungsstarken fünfjährigen Stute, die eine Dressurreiterin aus der Schweiz zum Spitzenpreis von 45.000 Euro übernahm. Darüber hinaus sicherte sich die Dame auch die Preisspitze der gekörten Hengste der Sattelkörung, den vierjährigen First-Selection- Sohn Frohsinn gezogen und ausgestellt von Volkmar R. André, für 30.000 Euro. Teuerste Springofferte war der siebenjährige in SSpringen siegreiche Chris, eine Offerte aus der Zucht und im Besitz von Klaus Isaak aus Künzelsau.

 

Zum Zuge kam in einem spannenden und emotionalen Bieterduell gegen Käufer aus den USA eine Amazone von den Ostfildern. Überraschend sprang Hendrik Schulze Rückamp aus Lonsee in Marbach als Auktionator ein. Sein Kollege Uwe Heckmann aus Vechta sagte seinen Auftritt kurzfristig am Freitagmorgen zwecks ei ner Magen-Darm-Erkran - kung ab. Schulze Rückamp inszenierte die Auktion hervorragend, manches Mal hätte man ihm mehr Gebote gewünscht. Auktionsleiter Roland Metz erhielt vom Verbandsvorsitzenden Dieter Doll ein dickes Lob und Dank für seine Arbeit zum Auftakt der Auktion. Metz, der ab dem 15. Dezember die Geschäftsführung der Süddeutschen Pferdezuchtverbände Vermarktungs GmbH übernimmt, zeigte sich mit dem Ergebnis seiner siebten Auktion in Marbach zufrieden. „Mein Ziel war ein Durchschnittspreis von 18.000 Euro, das habe ich bei den Reitpferden erzielt.

 

Die Sattelkörungshengste liegen mit 17.700 Euro knapp darunter. Neben meinem super Team möchte ich mich vorallem bei den baden-württembergischen Hengsthaltungen bedanken. Die Gestüte Dobel, Birkhof, Albführen und Marbach haben die Auktion hervorragend mit Bereitern und Kunden unterstützt.“ Im Schnitt brachte die Reitpferdekollektion mit 23 Pferden 18.782, 61 Euro. Dies ist zwar etwas weniger als im Vorjahr aber Schatzmeister Klaus Kellhammer zeigte sich dennoch zufrieden mit dem Ergebnis. Ins Ausland wechselten drei Pferde: Zwei in die Schweiz, ein weiteres Pferd in die USA. 

 

Sattelkörung: Fünf Hengste gekört

Die Körkommission der Süddeutschen Sattelkörung konnte sich 2014 an einem qualitätsvollen Lot erfreuen. Auch das Fachpublikum zeigte sich mit den vier gekörten Hengsten einig. Super rittig und mit viel Ausstrahlung zeigte sich der gekörte First Selection- Sohn Frohsinn. Die gekörten Söhne von Repertoire – Revaldi (v. Repertoire – Donnerball; Zü.: Elke Freistedt, Dähre; Aussteller: Dr. Bianca Baumbach, Wurzen) und Desperados – Del Rey (v. Desperados – Herzensdieb/ T; Zü.: Peter u. Jane Bertram, Australien; Aussteller: Jens Meyer, Dorum) präsentierten sich ebenso mit drei sehr guten Grundgangarten unter dem Sattel. Highlight des Springlotes war der hübsch aufgemachte Casall-Sohn Can Play (v. Casall – Underworld xx; Zü.: Erwin Knoll, Hohenstein; Aussteller: Volker Brodhecker, Riedstadt), der in den Grundgangarten überzeugte, aber vor allem in seiner Paradedisziplin, dem Freispringen, nur so mit den Hindernissen spielte und in beiden Freispring- Vorstellungen am Wochenende souverän die an ihn gestellten Aufgaben meisterte.

 

In der Auktion erzielte der braune Hengst den Zuschlag bei 25.000 Euro. Er wird künftig vom Gestüt Dobel in Dobel gemanagt werden. Fünfter gekörter im Bunde ist der Süddeutsche Dressurpferdechampion 2014, der bereits fünfjährige Imperio- Sohn Illuminati S, aus der Zucht- und im Besitz des Haupt- und Landgestüts in Schwaiganger. Er ist, wie auch seine vier weiteren Kollegen für alle fünf süddeutschen Verbände gekört.

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Weihnachtsgruß

LiebeKundinnen undKunden, liebe Leserinnen und Leser,tesrtsae

im Namen aller Mitarbeiter vonMedienservice e.K. möchte ich mich persönlich hier zu Wort melden, mich bei Ihnen für Ihr Vertrauen in unsere Arbeit bedanken und Ihnen einige wenige Worte zum Jahresausklang mit auf den Weg geben. Sie, unsere Kundinnen und Kunden, haben uns dieses Jahr wieder mit IhremAnspruch und Ihrer Treue während jeder Ausgabe begleitet – weil Sie in unserem Produkt werben, sind Sie der beste Beweis dafür, dass sich unser Engagement lohnt. Erst wenn Sie zufrieden sind – sind wir es auch. Sie, liebe Leserinnen und Leser, die schon jeden 1. des Monats wieder gespannt auf jede neue Ausgabe warten, belohnen uns durch Ihre zahlreichen Berichte, Informationen und Rückmeldungen.

 

PFERDE IN BAYERN will Reiterinnen und Reiter aller Sparten des Reitsports informieren. Vom Pferd bis zum Hufkratzer finden Sie bei uns alles was zum Reiten gehört - vom zeitlosen Klassiker bis zum jungen Design. Wir wollen auch in 2015 Ihr Sprachrohr in Bayern sein. Mit dem Dezember geht für uns nicht nur das Jahr zur Neige, sondern auch die definitiv arbeitsintensivste Phase eines jeden Jahres. Um eine informative, interessante und innovative Zeitung herauszugeben haben ausnahmslos alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Hauses über alle Maßen gearbeitet.

 

Diese Arbeit ist natürlich einerseits intensiv, aber andererseits bereitet sie Freude – denn Ihr reger Zuspruch ist die Bestätigung unseres hohen Anspruchs. Wir hoffen, dass Sie an unserer Weihnachtsausgabe Freude haben und wünschen eine entspannte und besinnliche Zeit im Kreise Ihrer Liebsten. Die Freude an unserer Arbeit werden wir mitnehmen in das kommende Jahr, um Ihnen wieder im bewährten Format neue Informationen und viel Nützliches zu liefern. Liebe Leserinnen und Leser, liebe Kundinnen und Kunden! Nun bleibt uns nur noch, Ihnen heute Frohe Weihnachten und ein gesundes, erfolgreiches und inspirierendes Jahr 2015 zu wünschen. Bleiben Sie uns gewogen! Herzlich grüßt Sie BrigitteKaiser

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Aktuelles

BAYERISCHER ZÜCHTERPREIS 2014 BAYERNS ERFOLGREICHSTE ZÜCHTER ERHALTEN 1800 € PREISGELD

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Mit 62 Fohlen und 25 Stuten wurden in Bayern dieses Jahr etwas weniger Pferde vorgestellt als im letzten Jahr. Bemerkenswert ist, dass die Zahl der bewerteten Fohlen etwa gleich blieb. Bei den Zuchtstuten jedoch wurden die Erwartungen des Zuchtverbands nicht erfüllt. Hier blieb die Zahl mit 25 bewerteten Stuten deutlich hinter dem Volumen des letzten Jahres (37 Pferde) zurück. Obwohl die bayerischen Züchter im Vorfeld fünf Schauen im Bundesgebiet ausdrücklich befürwortet hatten, muss davon ausgegangen werden, dass sich in Zukunft wohl eher 4 Zuchtschauen im Freistaat etablieren werden. Wie in jedem Jahr können sich Züchter, die ihren ersten Wohnsitz in Bayern haben, über eine besondere Anerkennung der DQHA Regionalgruppe Bayern freuen: insgesamt 1800 € Preisgeld des Bayerischen Züchterpreises.

 

So wird verteilt:

Bavaria’s High Quality Colt Champion 300 € Reserve Champion 200 € Third Place 100 €

Bavaria’s High Quality Filly Champion 300 € Reserve Champion 200 € Third Place 100 €

Bavaria’s High Quality Mare Champion 300 € Reserve Champion 200 € Third Place 100 €

 

Das sind die glücklichen Gewinner des Bayerischen Züchterpreises.

 

Stutfohlen:

  • My Sweet Potential, Bettina Pfaff 8,25
  • HQ Doozy Candy Bar, Hilmar Hoffmann 8,10
  • Doctaris Little Lena, Michael März 8,10

 

Hengstfohlen:

  • Oscarino, Henry Kühnel 8,05
  • Cash Nu Kid, Henry Kühnel 8,05
  • Crusin My BH Bunny, Carolin Manig 8,05

 

Stuten:

  • TK Shesa Redskin Joe Stefanie Hampl 8,15
  • DC is Dun Jessica Dross 8,10
  • Ellas Lil Redskin Franziska Keller 8,00

 

Bei den Hengsten qualifizierten sich in diesem Jahr 2 vollkommen gleichplatzierte Fohlen für den zweiten Platz. Die Abstufung der Wertung erfolgt nach den Einzelnoten. Nur bei identischen Einzelnoten wird die Platzierung doppelt vergeben. Der dritte Platz entfällt dadurch. Hier wird das Preisgeld für den zweiten und dritten Platz auf beide Gewinner zu gleichen Teilen ausgezahlt. Wir gratulieren den erfolgreichen Züchtern zu ihrer hervorragenden Nachzucht und hoffen mit diesem kleinen, finanziellen Beitrag die Anstrengungen für eine qualitativ hochwertige Zucht etwas zu unterstützen.

 

Herzlichen Glückwunsch! Die Preise werden im Rahmen der Jahreshauptversammlung der DQHA-Bayern am Sonntag, den 25.01.2015 ausgezahlt. Die Preisträger werden noch gesondert eingeladen. Da wir auf der kommenden JHV auch Neuwahlen haben werden, dürfte dies dann die erste Amtshandlung des neuen 1. Vorsitzenden der DQHA Bayern sein. Diese Mitgliederversammlung wird bestimmt schön und spannend! Also dabei sein!

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Aktuelles

SIEGE IM CHAMPIONAT & FINALE YOUNGSTER TOUR UND EIN SECHSTER PLATZ IM GROSSEN PREIS! LINZ WAR FÜR JÖRNE SPREHE EINE REISE WERT

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Fürth – Das Anfang November datierte CSI2* in Linz sollte für die Fürtherin Jörne Sprehe, die erst vor wenigen Wochen den Bayerns Pferde Award gewinnen konnte und somit zur besten Reiterin des Landes gewählt wurde, unter einem ganz erfolgreichen Stern stehen: Neben dem sechsten Platz im Großen Preis konnte sie sich nach den Triumphen im zum Weltranglistenranking zählenden Championat und im Finalspringen der Youngster Tour auch mit der begehrten Siegerdecke auszeichnen. Zweifelsfrei war Jörne Sprehe in den letzten Wochen und Monaten in bemerkenswerter Form unterwegs.

 

Dies bestätigten nicht nur die kontinuierlichen Top-Ergebnisse auf internationaler Bühne, sondern auch die prestigeträchtige Auszeichnung mit dem Bayerns Pferde Award. Ihre Erfolgskurve sollte bei den letzten Auftritten in Linz noch weiter steigen. Der talentierte Carenzo- Nachkomme Cardinal de L´Air, ein Sohn der legendären Lady Weingard, überzeugte im Finalspringen und ging als Sieger hervor. Ebenfalls siegreich gewesen war ihr langjähriges Verlasspferd Kick Like Bum. Man hatte ihn auch im Championat von Linz, das mit seinen 24.400,- Euro Dotation zum Weltranglistenranking zählte, als erstzunehmenden Siegerkandidaten auf der Rechnung gehabt und wurde nach dem geforderten Umlauf und dem wahrlich dramatischen Stechen in keinster Weise enttäuscht: Unter seiner Reiterin Jörne Sprehe lief der pfeilschnelle Schimmelwallach zur Höchstform auf und verdrängte niemand geringeren als den rot-weiß-roten Nationalhelden und eigentlich sehr siegessicheren Hugo Simon am zweiten Rang.

 

Angespornt von dieser mehr als beachtlichen Leistung zog auch ihre große Nachwuchshoffnung Stakki´s Jumper nach. Der achtjährige Wallach von Stakkato Gold, der mit einer überaus geschickten Manier an den Hindernissen ausgestattet ist, sicherte sich mit seinem sechsten Endrang eine weitere Grand Prix-Platzierung in seiner noch jungen Karriere.

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PFERDEGESUNDHEIT

PFERDEGESUNDHEIT

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Guten Tag,

mit großem Interesse lese ich immer Ihre Zeitung, insbesondere Beiträge über Pferdegesundheit wie die Reihe „über den Rücken“ in Kooperation mit Christine Kutscher. Das zügige Gehen mit geführtem Pferd im „aktiven Bewegungsmodus mit beginnender positiver Grundspannung und Rumpfträgeraktivität im Schritt“ leuchtet ein und überzeugt. Bloss, wie bekomme ich mein Pferd dazu, in dieser Haltung zu gehen? Für eine diesbezügliche Erklärung bin ich den Autoren dankbar, sicher auch im Namen vieler anderer Leser.

 

Damit Pferde in der beschriebenen Haltung gehen können, muss zunächst eine wichtige Voraussetzung erfüllt sein: Die Pferde müssen frei von Schutzspannungen sein. Schutzspannungen entstehen in der Muskulatur neben anderen Ursachen vor allem dann, wenn das Pferd entweder Schmerzen im Rükken hat, weil der Sattel Druckschmerz hervorruft, oder wenn das Hufmanagement nicht in Ordnung ist. Auch Reiter, die "viel Druck ins System bringen", induzieren Verspannungen. Schutzspannungen sind das, was sich am Pferd "blockiert" anfühlt, und von dem viele Therapeuten behaupten, es läge an "verschobenen Wirbeln" – einem Befund, den es gar nicht gibt. Die meisten Pferde haben Schutzspannungen.

 

Nur sehr wenige Tierärzte können Schutzspannungen wirklich ganz wegbehandeln und zudem die Ursache für die Verspannung erkennen und somit sicher stellen, dass diese nicht wieder kommen. Zweite Voraussetzung für eine Arbeit "über den Rükken" wäre -theoretisch- ein technisch guter Reiter, der den Bewegungsablauf, den Pferde von Natur aus nicht kennen, reiterlich-gymnastizierend nach und nach in das Pferd "hinein-koordiniert". In der Praxis hat der Tierarzt jedoch fast gar nicht mit solchen Reitern zu tun - weder im Freizeitnoch im Profibereich. Einige wenige Manualtherapeuten können aber den notwendigen Bewegungsablauf gewissermaßen in das Zentralnervensystem des Pferdes einprogrammieren, sodass auch ein ganz normaler Reiter sein Pferd gut reiten kann.

 

Dieser Bewegungsablauf ist dann bereits nach einem Behandlungstermin ein Pferdeleben lang gespeichert und kann vom normalen Freizeitreiter abgerufen werden, wenn man diesen anleitet. Gute Erfahrungen wurden gemacht, wenn die Reiter nach der Neukoordination des Pferdes darin geschult werden, das Bewegungsmuster abzurufen. Stimmen Ausrüstung, Haltung, Fütterung und Hufbeschlag und kann der Reiter im Schritt und im Leichttraben einen korrekten Spannungsbogen reiten, sind mit dem Erreichen von Takt, Losgelassenheit und Anlehnung die Kriterien erreicht, die sicher stellen, dass das Pferd keinen vorzeitigen Verschleiß erleidet und unter dem Reiter bis ins hohe Alter gesund bleibt. Fazit: Erfahrungsgemäß muss der Reiter angeleitet werden, den richtigen Bewegungsablauf an der Hand, an der Longe und unter dem Sattel abzurufen. Einfach nur das Pferd immer wieder auf angebliche "Probleme" osteopathisch zu bearbeiten, funktioniert nicht.

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Rund um den Stall

Reitboden-Systeme

Eigentlich gibt es für die meisten Reitböden nur ein Problem: Wasser und zwar entweder zu viel oder zu wenig davon. Um diese Situation zu verbessern gibt es verschiedene Ansätze:

 

  • Ebbe-Flut-System
  • Textile Reitböden
  • Systeme mit Bodenmatten oder Bodengittern

 

Ebbe-Flut-System

Hierbei wird permanent für einen gleichbleibenden Flüssigkeitsstand im Boden gesorgt. Dazu ist ein wasserdichter Unterbau mit einem eingefügtem Drainagesystem erforderlich, das über einen Ausgleichsbehälter stündig für einen gleich hohen Wasserstand auf bzw. im Reitboden sorgt.

 

Textile Reiböden

Eine weitere Möglichkeit, mit dem Thema Wasser umzughen, liegt in der Auswahl des Materials. In den letzten Jahren haben sich textile Reitböden etabliert, die sich dadurch auszeichnen, dass sie einfach kein Wasser aufnehmen und so dauerhaft elastisch und bereitbar bleiben. Achtung: Nicht alle angebotenen Böden sind gleich! Inzwischen musste man feststellen, dass es bei falsch ausgewählten Stoffen zu gesundheitsgefährdender Staubbildung kommt. Daher muss bei der Auswahl unbedingt darauf geachtete werden, dass der Anbieter die Unbedenklichkeit - auch in puncto Grundwasserneutralität - nachweisen kann.

 

Systeme mit speziellen Bodenmatten oder Bodengittern

Inzwischen auch vielfach bewährt und teilweise speziell für Reitplätze entwickelt sind Kunststoffgitter oder Bodenmatten. Je nach Ausführung können diese sogar in der Lage sein, Trag- und Trennschicht in einem zu sein. Um den Boden noch gelenkschonender zu gestalten gibt es sogar einen Hersteller, der unter die Gitterplatten eine elastische Schicht (aus Holzhäcksel oder Gummigranulat) baut. Bei anderen Herstellern soll diese dämpfende Wirkung durch die Platten selbst erzeugt werden. Der Vorteil des Einsatzes solcher Reitbodengitter liegt in der Materialersparnis, sowohl bei Unterbau, als auch bei Trenn- und Tretschicht. Auch wird ein durchmischen von Trenn und Tretschicht hiermit gut verhindert. Ein weiteres Argument für solche Systeme: nicht immer gibt es die Möglichkeit auf Pachtland eine stabile Tragschicht aufzubringen, hier kann ein Bodengitter helfen, trotzdem einen Reitplatz anlegen zu können.

 

Quelle: www.pferde-infoservice.de

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Rund um den Stall

Grundfutter für Pferde

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Raufutter: Heu, Heulage und Stroh

Als Grundfutter für Pferde dient in der warmen Jahreszeit im idealen Falle Gras. Aber falls dies nicht in ausreichender Menge zur Verfügung steht oder aber spätestens mit Ende der Vegetationsperiode muss ein alternatives Futter angeboten werden. Dies ist in der Regel Heu oder Heulage in der Verbindung mit Stroh.

 

Aber woran erkennt man gutes Heu?

Gutes Heu für Pferde unterscheidet sich ein wenig von gutem Heu für Kühe: Für Pferde sollte das Heu frühestens zur Blüte, besser noch danach geschnitten worden sein. Dieses Heu ist gröber in der Struktur als früher Geschnittenes und der Eiweiß- und Energiegehalt ist niedriger und damit geeigneter für Pferde. Aber für alle Tiere sollte das Heu, ohne Schmutzpartikel, Schimmel und andere Verunreinigungen sein. Man erkennt gutes Heu an seiner grünlichen bis gelblichen Farbe, seinem angenehmen Geruch und seiner trockenen Griffigkeit.

 

Welche Möglichkeiten gibt es für Pferde mit Heu-(Staub)Allergie?

Auch bei Pferden haben Allergien in den letzten Jahren immer weiter zugenommen. Oftmals wird durch einen nicht richtig behandelten Husten der Grundstein für eine chronische Bronchitis gelegt, bei der die Pferde stark auf Staub, Pollen und Pilzsporen reagieren. Je nach Schwere der Erkrankung gibt es verschiedene Möglichkeiten: für manche Pferde genügt ein Wässern des Heus - dies hat aber den Nachteil des Wasserverbrauchs und des schwierigen Handlings bei Minusgraden im Winter. Eine weitere Möglichkeit, die sich in den letzten Jahren immer stärker durchsetzt, ist das Bedampfen des Heus. Hier gibt es verschiedene Hersteller von professionellen Geräten

 

Was bedeutet eigentlich Heulage und was ist der Unterschied zur Silage?

Immer häufiger findet sich auch Heulage als Raufutter in der Pferdefütterung. Bei der Heulage ist das Gras stärker angetrocknet als bei der klassischen Silage. Durch das luftdichte Verschließen findet ein Gärungsprozess statt, der das angetrocknete Gras haltbar macht, aber sich nicht so viele Allergie auslösende Partikel darin befinden. Der Vorteil von Heulage: die etwas kürzere Trocknungszeit und damit das verringerte Risiko des „Verregnens“. Besonders für Allergiker geeignet, da die reizenden Partikel größer bleiben. Nachteile: Sobald der Ballen geöffnet wird, muss er je nach Witterung innerhalb von ca. 7-10 Tagen verfüttert werden. Dies kann bei einer Pferdehaltung von nur 1-2 Pferden bedeuten, dass man kleinere Ballen benötigt, die deutlich teurer sind, als z. B. große Rundballen.

 

Quelle: www.pferde-infoservice.de 

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Rund um den Stall

Reitplätze / Reitplatzböden

Um einen belastbaren Reitboden zu erhalten, benötigt man in der Regel drei Schichten:

 

  • Tragschicht
  • Trennschicht
  • Tretschicht

 

Tragschicht

Die Tragschicht bildet das Fundament, sie muss eben und stabil sein. Das kann ja nach Gegebenheiten, Art des Aufbaus und Art der Nutzung auch der natürliche Boden sein, aber in den meisten Fällen wird ein sogenanntes Mineralgemisch, Schotter oder ähnliches Material verwendet. Hierbei ist wichtig, dass das Material sich miteinander verzahnen kann und trotzdem Wasser durch feine Ritzen nach unten versickern kann. Die Dicke der Tragschicht ist abhängig vom Unterboden, aber auch von der Art des Aufbaus. So gibt es Bodengittersysteme, die die Funktion der Tragschicht mit übernehmen können.

 

Trennschicht

Als nächstes erfolgt die Trennschicht, sie soll dafür sorgen, dass die Tretschicht sich nicht mit der Tragschicht vermischen kann und damit der Wasserabfluss verhindert wrd. Die Trennschicht kann sowohl aus natürlichen Materialien wie z.B. Brechsand bestehen oder aus speziellen Bodenmatten oder -gittern. Zur Trennung kann aber auch spezielles Trennschicht-Gewebe verwendet werden (kein Vlies!), das allerdings genau nach Anleitung verlegt werden muss, damit es stabil und sicher liegt.

 

Tretschicht

Als letztes folgt die Tretschicht. An sie werden je nach Disziplin unterschiedliche Anforderungen gestellt. Sie darf nicht zu rutschig siein, aber auch nicht zu stark die Bewegungen der Pferde abbremsen. Hier finden sowohl spezielle Sande, Sandgemische als auch Kombinationen aus Sanden und verschiedenen Zuschlagstoffen Verwendung. Hierzu nutzt man Quarzsande, als Zuschlagstoffe kommen häufig Vliesflocken oder -fasern zum Einsatz. Alternative Tretschichten ohne Sand können auch Holzhackschnitzel oder bestimmte Textilfasern sein. Eine weitere Möglichkeit ist eine Mischung aus Sand und Holzhackschnizeln, aber auch ein Zwei- Schicht-System der beiden Materialien.

 

Quelle: www.pferde-infoservice.de

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