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    Wallach Rasse: Holsteiner

    Alter: 6 Jahre Farbe: Schimmel Stckm.: 1,68


    Kurzbeschreibung des Pferdes: Vater: Cassini I, MV: Parco Tolles Holsteiner Nachwuchsspringpferd von Cassini I, Springpferde A und L gewonnen und platziert, bereits in Springpferde M vorgestellt, von Jugendlichem trainiert.


    Preis: 15.000,– €


    Tel. 0171/4347446

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    Wallach Rasse: Ungarisches Warmblut

    Alter: 11 Jahre Farbe: Schimmel Stckm.: 1,65


    Name: Oglu

    Kurzbeschreibung des Pferdes: Vater: Istafan, Mutter: Irisz. Oglu ist ein erfahrenes Springpferd mit viel Übersicht im Parcours, Turniervorstellungen bis M-Springen, aktuell L platziert, brav im Umgang, geländesicher, schmiede- und verladefromm


    Preis: 8.500,– €


    Tel. 0171/8130076

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    Wallach Rasse: Trakehner

    Alter: 2009 Farbe: braun Stckm.: 1,69


    Kurzbeschreibung des Pferdes: Vater: Rastenberg v. E.H. van Deyk, HLP-Sieger, Bew. 10.0, Mutter: HStb v. Donaumonarch. Zauberberg, geeign. Dressur, Freizeit, Springen, ein imposanter, feiner und ruhiger Trakehner Typ. Zuverl., Leichtigkeit in der Bewegung, taktsauber, lernfreudig u. fleissig in der Arbeit, absolut brav im Umgang, menschenbezogen, springfreudig, dressurm. gut geritten und gefördert, Dress. A-fertig im Gelände gut zu händeln.


    Tel. 02423/2095 · 0172/8034161 www.gestuet-huertgenwald.de

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    Wallach Rasse: Württemberger

    Alter: 6 Jahre Farbe: Fuchs Stckm.: 1,72


    Abstammung: Concetto – Esprit – Feingau Ausbildung: Sprpf M platziert Kurzbeschreibung des Pferdes: Motivierter Nachwuchssportler der im Springen seiner, bis 1,50 m erfolgreichen Mutter, „Emma Peel“ nacheifert und selbst in der Dressurarbeit immer 100% gibt.


    Tel. 0172/3709031 www.lucas-horses.com

Aktuelles

Aktuelles

ANDREA ROTHENBERGER IST NEUER FUCHS IN HERRIEDEN

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45 Reiterinnen und Reiter- soviel wie letztmals im Jahr 2000 – waren der Einladung zur Fuchsjagd des Reit- und Fahrvereins Herrieden am Sonntag, 5. Oktober gefolgt. Stimmungsvolles Herbstwetter und die Kutsche mit der Jagdherrschaft, Fritz und Conny Klemm begleiteten die beiden Jagdfelder bei der 31. Auflage dieses

 

Traditionsrittes. Neben einigen sehr erfahrenen Jagdreitern belebten vor allem junge Reiterinnen das mächtige in zwei Gruppen aufgeteilte Jagdfeld mit Teilnehmern aus 16 Vereinen des Landkreises Ansbach und der angrenzenden Regionen Frankens, Schwabens und Baden Württembergs. Der Generationenwechsel zeigte sich auch bei der Besetzung der Equipage. Zwar ritt mit Reimund Schreiber wieder ein langjähriger Jagdreiter als Master im ersten Feld, aber die übrigen Posten besetzten die Amazonen des Vereins, die dabei ihre Aufgaben bestens erledigten. Im ersten Feld, bei dem Springpflicht über die einladend gebauten Hindernisse und natürlichen Gräben bestand, waren das Heike Tuchscherer und Anna Eff. Master im zweiten Feld war erstmals Sabine Rebenstein, begleitet von den Seitenpikören Theresa Collins und Sigrid Schwarz sowie Diana Neußer als Schlusspikör. Der Fuchs Daniel Diener wurde von seiner Vorgängerin Franziska Lechner auf der ca. 20 Kilometer langen Strecke über die Fluren vor den Toren der Altmühlstadt begleitet. Michael Beckler kutschierte mit seinem Kaltblutgespann, wie schon viele Jahre zuvor auch, die Jagdherrschaft entlang der Jagdstrecke möglichst nah bei den Pferden.

 

 

Zu Beginn konnten sich alle beim Sektempfang mit Getränken und üppig belegten Brötchen stärken, bevor um 13:00 Uhr die Jagdhornbläser zum Aufbruch bliesen. Die Jagdstrecke führte nach dem Aufgalopp zunächst durch eine Altmühlfurt entlang von ausgebauten Feldwegen, damit auch die zahlreichen Zuschauer im Bus und den Begleitfahrzeugen sich an den herrlichen Bildern erfreuen konnten. Zur Rast traf man sich in Sickersdorf auf dem Anwesen der Familie Klemm, die als Jagdherrschaft Koppeln und Scheune zur Verfügung stellten. Hier stärkte man sich mit deftig belegten Broten und einem leckeren Gemüseeintopf, den wieder das Rote Kreuz aus Herrieden zubereitet hatte. Der zweite Teil der Jagdstrecke ging teilweise durch den Wald über Schönau und Stegbruck vorbei am Storchenturm, dem Wahrzeichen Herriedens, zurück zum Ausgangspunkt am Vereinsgelände. Die Jagdhornbläser sorgten auf einem Traktorgespann für die musikalische Umrahmung mit den traditionellen Jagdsignalen sowie Jagd- und Reitermärschen. Da die gesamte Jagd fast unfallfrei verlief, brauchten die Mitglieder des Roten Kreuzes aus Herrieden, die die gesamte Strecke begleiteten, nur einmal aktiv werden.


Beim abschließenden Fuchsschwanzgreifen war es Andrea Rothenberger von den Reiterfreunden St. Georg Dinkelsbühl, die das Missgeschick des Fuchses Daniel Diener als erste erkannte und den verlorenen Fuchsschwanz vom Boden aufhob und somit neuer Fuchs, bzw. Füchsin in Herrieden ist.


Beim abendlichen Jagdball appellierte die passionierte Jagdreiterin Franziska Bauer mit einem Gedicht an die Reiterinnen und Reiter sowie die Reitvereine als Veranstalter, die Tradition der Jagdreiterei weiterhin am Leben zu erhalten. Sie erntete dafür reichlich Applaus ebenso wie der Ehrenpräsident der Herrieder Reiter und langjährige aktive Jagdreiter Johann Sedlmeier der beim humorvoll vorgetragenen Jagdgericht Spenden für die Unterstützung der Jugendarbeit im Verein sammelte. Laut seiner Aussage am Schluss seines Vortrages, allerdings zum letzten Male, da auch hier die Zeit für einen Generationenwechsel reif ist.

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Aktuelles

AUCH KRIEGER DES LICHTS BENÖTIGEN HILFE

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Es gab viele Reaktionen zu unserem letzten Artikel „Dienen bis zum Umfallen“. Statt die erhoffte Unterstützung für den Schutzhof gab es jedoch das andere Programm: Notfälle und Hilfesuchende ohne Ende. Geben und Nehmen – wo ist das Gleichgewicht?

Spontane Hilfe in Not
Wir sind alle Verbraucher. Leben unser Hobby mit unseren Tieren und schöpfen daraus Kraft und Energie. Jeder von uns hat seine eigene persönliche Leidenschaft zu den Pferden entwickelt. Wir wissen, dass diese wunderbaren Tiere etwas ganz besonders sind.
Manchmal meint es das Schicksal jedoch nicht gut: Dann kann es passieren, dass wir aus gesundheitlichen Gründen oder aufgrund von Geldproblemen unsere geliebten Tiere abgeben müssen. Sind diese alt oder nicht mehr reitbar, wird es schwierig. Es gibt leider viel zu wenig Plätze für Pferde in einer Notsituation, wo sich liebevoll und fachkundig um sie kümmert wird. Viele kommen aus diesem Grund zum Schlachter.
Monika Bösing half mit ihrem Gnadenbrothof in einem ganz besonderen Fall. Ein Beispiel von vielen. Eine Kundin rief mich sehr verzweifelt an: Durch schwere geschäftliche Fehler ihres Mannes hatte sie nun Angst um Leib und Leben ihrer geliebten Pferde. Sie wollte mir schnellst möglich ihre beiden wunderbaren Araber zu mir bringen, sie würde sie verschenken. Ich spürte wie groß ihre Not und Verzweiflung gewesen sein muss. Die Wallache mussten dringend von dem Stall am Wohnhaus weg, es herrschte Chaos in allen Bereichen.
Ich wollte die Pferde nicht zu mir nehmen, und hoffte, dass ein vorübergehender Platz geschaffen werden könne. Monika Bösing war sofort für uns da. Sie nahm die beiden Pferde unbürokratisch auf. In den beiden darauffolgenden Monaten schaffte es die Besitzerin der beiden Pferde ihr Leben neu ausrichten. Durch die gewonnene Zeit entspannte sich die Lage. Heute stehen die Araber wieder in ihrem alten Stall, die Reitbeteiligung übernahm eines der Pferde und die Besitzerin konnte den Zweiten behalten. Alles wendete sich zum Guten. Ohne eine spontane Hilfeleistung wären diese beiden Pferde sicherlich viel zu schnell abgegeben worden und nie wieder nach Hause zurückgekehrt.

Schnell ist angeschafft...
Wir müssen uns heute wieder bewusst werden, dass wir Entscheidungen treffen, die das Leben der anderen direkt beeinflussen. Wenn wir verantwortungsbewusst damit umgehen, werden wir alle belohnt werden.
Wir fahren in den Urlaub, leben auf hohen Niveau oder sitzen zumindest in einer beheizten Wohnung mit PC und anderem Luxus. Mit dem Gedanken, dass in unserem Sozialstaat schon irgendwie um uns gesorgt wird, richten wir es uns gemütlich ein. Und wir wollen uns Tiere halten. So ein Pferd ist im Handumdrehen gekauft, man bekommt oft sogar eins geschenkt. Doch schnell kann es zuviel werden, finanziell oder zeitlich, dann muss es eben wieder weg. Vielleicht auch interessieren sich die Kinder nicht mehr für die Ponys, dann müssen die abgegeben werden. Aber Kosten dürfen dabei natürlich keine entstehen. Wo die Tiere letztendlich landen, ist oft zweitrangig.

Was leben wir da unseren Kindern vor? Einst geliebt, nun fehlt die Zeit und die Lust und das Lieblingspony wird abgeschafft, kommt womöglich zum Schlachter? Was machen diese Kinder mit uns, wenn wir alt sind?
Leider gibt es sie noch nicht, die Altersvorsorge für Pferde. Aber es wäre schon damit gedient, wenn Menschen sich bewusst werden, dass in dem Moment, in dem ein Pferd angeschafft wird, eine Verantwortung für eine sehr lange Zeit eingegangen wird: Die Zeit des Alterns muss berücksichtigt werden und die Versorgung muss gewährleistet sein. Man sollte sich keine Tiere mehr zulegen, die nicht mit Sicherheit in den nächsten Jahren bestens versorgt werden können. Und das nicht nur für die nächsten Monate.

Manchmal macht es mehr Sinn, eine Patenschaft oder Reitbeteiligung zu übernehmen und somit die Versorgung und auch das Glück an dem Tier zu teilen.
Eine staatliche Sozialeinrichtung für ausgediente Pferde gibt es leider noch nicht. Diese Lücke übernehmen ein paar wenige Menschen mit Herz, die ihr Leben für solche Schicksale ausrichten.

Verantwortung übernehmen!
Wenn wir uns auf ein Pferd oder Menschen einlassen, sind das immer wieder neue Versprechen, die wir geben. Uns muss klar sein: Wir übernehmen Verantwortung für unser Handeln!

Das bedeutet, dass wir für unsere Entscheidung alle Konsequenzen tragen. Ganz oder gar nicht. Ein Pferd kaufen, mit der Option, dass es ist ja wieder verkäuflich ist, oder sogar mit dem Gedanken, es auszuprobieren und wenn es nicht passt, muss es wieder weg? Das ist eine weit verbreitete Einstellung, die dazu führt, dass immer wieder ausgetauscht wird. So ist sie leider, unsere heutige Zeit.

Der Leidtragende ist hier das Pferd, das durch viele Hände wandert, dadurch leidet und sogar krank werden kann. Auch für den Suchenden ist es schwer, denn er kann für immer suchend bleiben.

Die guten Menschen, die nachdenken, müssen Verantwortung übernehmen, für die, die es nicht können!

Ein Resümee
Nach unserem letzten Artikel über Pferde in Not und den Gnadenbrothof Hunsrück folgten ausschließlich neue Hilferufe. Es sind teilweise sehr dringende Notfälle, verbunden mit Familienschicksalen und ohne Mittel zur Finanzierung eines Platzes. Pferde, welche aus verschiedensten Gründen abgegeben werden mussten. Die meisten waren zwischen 20 und 30, einige 24 Jahre alt, denn das ist das Alter, mit dem ein Pferd einfach nicht mehr reitbar wird.
Leider kam nicht eine Patenschaft für eines der Pferde durch den Artikel zustande, es gab keine einzige Spende und auch keine Mitgliedsanfragen für den Verein des Gnadenbrothofs Hunsrück.
Dabei hoffen wir sehr auf Unterstützung von Menschen die verstehen, dass es auch die zweite Seite der Medaille gibt. Es wird ein wenig Hilfe benötigt, so dass geholfen werden kann.
Wieder ein Gnadenhof, der schon sehr vielen Pferden ein gutes Zuhause bieten durfte, aber dadurch langfristig in dieser Form nicht mehr erhalten bleiben kann. Dort wurde sich immer gut gekümmert. Um Pferdeschicksale, die alt oder krank von ihren Besitzern nicht mehr gehalten werden können. Oder auch bei Notfällen, die jeden von uns treffen können.
Unsere Krieger des Lichts brauchen Unterstützung. Monika Bösing stemmt den Gnadenbrothof Hunsrück mit seinen 30 Pferden allein. Sie selbst verlor vor drei Jahren ihren Mann, versorgt noch nebenbei ihre schwerkranke Mutter und verdient nicht nur ihre Brötchen selbst, sondern auch das Heu für die Pferde.
Helfen Sie mit - Gerne können Sie eine Patenschaft für eines der Tiere übernehmen. Oder eine Mitgliedschaft im Verein (25,- Euro Jahresbeitrag) beginnen, die ausschließlich den Tieren zu Gute kommt.
Vielleicht können wir gemeinsam bewirken, dass der Schutzhof uns und den Pferden erhalten bleibt.

Nur was wir teilen, kann sich vermehren.
Gnadenbrothof Hunsrück e.V.
Alte Hauptstraße 23
56288 Bell/Hunsrück
Spendenkonto:
Gnadenbrothof Hunsrück e.V.
IBAN: DE76560517900112221999
KSK Rhein-Hunsrück
www.gnadenbrothof.de


Katrin Ehrlich

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Aktuelles

DIE TEILNEHMERSTÄRKSTE ZUCHTSCHAU DES JAHRES

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Schönes Wetter und viele Besucher auf der Zuchtschau im Trainingsstall Kayser am Sonntag, 5.10.2014.

Am Montag vor der Schau musste ein Nennstopp verhängt werden. Mehr als 30 Teilnehmer können an einem Zuchtschautag nicht bewältigt werden, da pro Pferd etwa 15 Minuten veranschlagt sind.

 

25 Pferde von den 30 Genannten, davon 7 Zuchtstuten, 10 Stutfohlen und 8 Hengstfohlen gingen dann jedoch letztendlich an den Start, da einige Teilnehmer krankheitsbedingt absagen mussten.

Dieses Jahr war erstmals die DQHA für die Meldestellen der Zuchtschauen selbst verantwortlich. Herzliches Dankeschön an Annette Riedel für die Abwicklung vor Ort.
Durch den Tag führte, nach der Begrüßung durch Bernd Kayser, Hannah Englert, die sich erstmalig als Sprecherin zur Verfügung stellte und einen prima Job machte!

Neben den Züchtern hatten sich auch zahlreiche Besucher und interessierte Neulinge zu diesem herrlichen Zuchtschausonntag in Wollbach eingefunden. Dieses Jahr gab es Sonnenschein satt, im Gegensatz zu letztem Jahr, wo es den ganzen Tag aus Eimern geschüttet hat.
Die herbstliche Countrydekoration trug dazu bei, dass sich Teilnehmer und Besucher rundum wohlfühlen konnten.

 

Fohlenschau

Bei den Fohlen konnte sich MY SWEET POTENTIAL eine kleine Stute von WATCH MY POTENTIAL aus der SWEET COOSALINA aus der Zucht von Bettina Pfaff an die Spitze setzen. Sie konnte das Höveler-Preisgeld in Höhe von 100,-€ und den 150 € Futtergutschein mit nach Hause nehmen.
Den Reserve Champion der Fohlenschau stellte ein ebenfalls Pleasure gezogenes Stutfohlen von MY RODS CHIPPED aus der KBW VARIO LADY, gezüchtet von Wolfgang Heinzmann. Diese beiden kleinen Damen waren mit 8,25 und 8,20 ausnehmend hoch bewertet.
Der Züchter des Reserve Champion Fohlens stellte auch das insgesamt drittbeste Fohlen dieser Zuchtschau, den kleinen noch unbenannten Hengst ebenfalls von MY RODS CHIPPED aus der Stute RADICAL ROONEY. Mit einer Gesamtwertung von 8,1 hatte er mit dem kleinen Dunkelbraunen das beste Hengstfohlen vorgestellt.

Die drei bestplatzierten Fohlen dieser Zuchtschau sind auf dem Höveler-DQHA-Fohlenchampionat auf der Q14 in Aachen startberechtigt.

In der Mittagspause konnte man sich den selbstgemachten Schweinebraten mit Semmelknödel Blaukraut und Salat schmecken lassen.

 

Zuchtstuten

Danach ging es zügig zur Bewertung der Zuchtstuten: Hier konnte sich nach ausgiebiger Begutachtung DC IS DUN, eine 11jährige, sehr typvolle Stute von OLENA LAST aus der SABRE DUN IT im Besitz von Jessica Dros mit 8,1 den ersten Platz sichern, die vor allem in der Bewegungsqualität punktete. Die Stute ist damit als Elitestutenanwärterin ins Stutbuch I aufgenommen. Das Preisgeld des Hauptsponsors Höveler in Höhe von 100,-€ und ein Futtergutschein über 150,-€ versüßte ihr den verdienten Sieg zusätzlich. Als Siegerstute ist sie für das DQHA-Höveler-Stutenchampionat am 26.10.2014 in Aachen qualifiziert. Außerdem kann ihre Besitzerin zwischen einem Gutschein über eine Ermäßigung von 50,-€ auf den Boxenpreis auf der Q14 in Aachen, oder einem Futurity-Freistart für ein 2015 geborenes Fohlen dieser Stute wählen.

 

Bärbel Klein und Cornelia Dreyer-Rendelsmann, die beiden Zuchtrichterinnen, zeigten sich von der hohen Qualität der in Wollbach vorgestellten Stuten beeindruckt: Es wurde einmal 7,9 vergeben der Rest lag bei 8,0 und drüber!

Die Bewertung und die Einzelnoten der Pferde finden Sie im Anhang.

 

Abschließend

Die Erklärungen der beiden Richterinnen zu den Wertnoten waren wie immer professionell und für Alle gut verständlich. Auch in den kurzen Pausen standen die beiden auch für Fragen, Wünsche und Anregungen der Züchter zur Verfügung (Foto Imp. 2529 Bärbel im Gespräch mit einem Züchter) Danke!

Viele Teilnehmer nutzten die Gelegenheit sich und Ihr Pferd vor der extra eingerichteten Fotowand von der besten Seite durch Kirsten Dittrich ablichten zu lassen. Kirsten Dittrich von K3 Fotografie stellte auch auf dieser Zuchtschau ihr Können zur Verfügung um unsere Teilnehmer ins "rechte Licht" zu rücken. Zusätzlich sponserte sie noch einen Foto-Gutschein für den jeweiligen Sieger seiner Klasse. Herzlichen Dank!

 

Last but not least ein riesiges Dankeschön an unsere Sponsoren, sowie an Bettina Pfaff und Familie, die mit großem Engagement vor der Show so viele Sponsoren für diese DQHA Zuchtschau gewinnen konnten, dass jeder Teilnehmer einen Sach- oder Geldpreis mit nach Hause nehmen konnte!

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Aktuelles

MÜNCHEN-RIEMVIELE BUNTE KOSTÜME BEIM FRB-GENERATIONENDERBY

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„Das gibt ein Kopf-an-Kopf-Rennen“, rief Bernhard Graf von Ballestrem begeistert, als bei der Känguru-Challenge zwei Mädels auf ihren vierbeinigen Freunden um den Sieg kämpften. Spiel, Spaß und Sport war beim Generationenderby des FRB (Förderkreis für nationalen und internationalen Reitsport in Bayern) geboten, das am 20. und 21. September auf der Münchner Olympia-Reitanlage über die Bühne ging.


Beste Stimmung herrschte am Springplatz, dem großen Rasenrund mit olympischer Vergangenheit, als Theresa Bockholdt von den Weilheimer Pferdefreunden mit Mia und Emily Peschel aus Dachau mit Balisage L ihre Pferde erst über einen kleinen Parcours steuerten, dann absprangen und zur Gaudi des Publikums sackhüpfenderweise Müllteile einsammeln mussten. Ihre beiden Pferde durften sie dabei nicht von der Hand lassen und am Ende hatte Theresa Bockholdt knapp die Nase vorn. „Diese Stimmung und die Begeisterung der Reiterjugend ist genau das, was wir mit unserer Veranstaltung erreichen wollen“, zeigte sich Jürgen Blum begeistert. „Mögen die Jungen von den Älteren lernen und die Älteren sich an der Jugend erfreuen“ sei das Motto des Derbys, so der Präsident des FRB, der heuer gemeinsam mit Valeska Hilse erstmals auch in der Turnierleitung des Generationenderbys zu finden war.


Jung und Alt – das ist es, was seit über 20 Jahren hier aufeinander trifft. Schließlich sind nur Reiter bis 16 Jahre und Senioren ab 40 Jahre startberechtigt. Der Spaß stand im Vordergrund, ob beim Känguru-Challenge, beim Ride & Kick, in dem Julia Haarmann (Weilheim) mit Cecilia den Sieg holte, oder beim Prinzessinnenraub, den Shanija Traub mit Samy für sich entscheiden konnte. Mit viel Fantasie hatten da die Reiter sich und ihre Prinzessinnen, die es quasi als „Beifahrer“ auf dem Pferderücken mitzunehmen galt, kostümiert. Von Südseepalmbuschen bis hin zu Schlümpfen war hier alles vertreten.

 

Neu im Programm: Neben den Prüfungen des NÜRNBERGER BURG-POKALS und dem Oberbayerischen Jugendförderprogramm, für die eine Vorabqualifikation notwendig war, wurden heuer auch offene Springprüfungen für Junioren angeboten. So gab es zwei Stilspringen der Klasse A und eine Springprüfung der Klasse L, die den Junioren Jahrgang 1996 und jünger vorbehalten war. In diesem Wettbewerb triumphierte die Rosenheimerin Roxana Wüchner, die mit Lady Catoki die schnellste Nullrunde hinlegte.


Damit auch die Erwachsenen nicht zu kurz kommen, gibt es traditionell eine Dressurprüfung der Klasse M, die als Qualifikation für die FRB Tour „Don’t worry – be happy“ gilt. Diese Prüfung liegt vor allem dem Präsidenten des FRB am Herzen. „Hier können Aktive an den Start gehen, die einige Jahre pausiert haben oder auch im fortgeschrittenen Alter noch Spaß an Turnieren finden“, so Jürgen Blum. Die beiden Abteilungen dieser Prüfung entschieden Christiane Schneider (Dachau) mit Her Highness und Ulrike Hübner (RA München) mit Passions Rabana für sich.
Martina Scheibenpflug


Alles Ergebnisse unter www.die-meldestelle.de

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Aktuelles

LAKE ARENAJÖRG OPPERMANN TRIUMPHIERTE IM GRAND PRIX

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ie kamen als große Favoriten nach Wiener Neustadt und gingen als famose Sieger vom Platz: Jörg Oppermann und sein Spitzenpferd „Che Guevara 17“ spielten nicht nur im überaus selektiven Grundumlauf des Großen Preises, sondern auch im nervenzerreißenden Stechen all´ ihre Routine und Klasse aus und freuten sich nach den mehr als erfolgreichen Einsätzen der letzten Monate riesig über einen wahrlich gelungenen Auftakt in die Hallensaison.

 

Da hatte sich Parcourschef Joachim Stratmann eine mehr als schwierige Aufgabe überlegt. Die klischeehaften Klippen lagen zweifelsfrei bei den kritisch gestellten Kombinationen, die kaum zu bewältigen waren. Die zweifache Steil-Oxer-Kombi verlangte zu Beginn der Runde schon eine wohl überlegte Taktik, denn von der Triple-Barre weg stand die Frage im Raum, ob man die Linie mit fünf oder sechs Galoppsprüngen anlegen sollte. Noch gefinkelter wurde es dann zum Ende des Kurses, wo eine sehr fehleranfällige Oxer-Steil-Oxer-Kombination beinahe unüberwindbar schien. Unterm Strich bezwangen nur drei Teilnehmerpaare das 1,45 Meter hohe Weltranglistenspringen: Der große Favorit Jörg Oppermann, der couragierte Ire Daren Hopkins und der beliebte Stammgast Armin Himmelreich.

Eröffnet hatte die Entscheidung Jörg Oppermann. Der Deutsche, der heuer unter anderem Spitzenergebnisse im Großen Preis von Ising, im Nationenpreis von Bratislava und dem CSIO in Brasilien ablieferte, betrat mit seinem schicken Fuchshengst „Che Guevara 17“ hochkonzentriert die Bahn und musste nun eine erste Vorlage abliefern, was ihnen auch beinhart gelang: Unter großem Jubel flogen die beiden in astreinen 36,48 Sekunden über den Stechparcours und das entlockte nicht nur dem erfolgreichen Kaderreiter ein breites Grinsen, sondern auch dem Concept-Sohn vergnügtes Buckeln nach der Ziellinie.

 

Noch vor dem Einritt holte sich als nächster Starter Daren Hopkins Tipps von seinen Landsmännern ab. Mit dem besprochenen Plan im Hinterkopf brauste er mit seinem Schimmel „Mister Cruise“ auch voller Elan los, erwischte jedoch den Weg zur Schlusslinie nicht optimal: Vier Fehlerpunkte bedeuteten momentan Platz zwei. Nun kam es also zum finalen Showdown. Klarerweise setzte Armin Himmelreich auf seinen vermögenden „Clenur“, der mit seinem weiten Galopp Zeit gut machen konnte, jedoch vielleicht nicht so wendig und routiniert war wie sein Kontrahent. Angespornt von den Zurufen seiner Anhänger hatte das Duo alles gegeben und bis zum letzten Sprung beinhart gekämpft. Erst der Blick auf die Tafel verriet, dass ihre 37,43 Sekunden nicht ganz die Führung toppen konnten.

 

Da aufgrund der raren Nuller alle Vierfehlerpunkteritte platziert waren, reihten sich auch drei Österreicher ein. Als bester von ihnen klassierte sich der Kärntner Markus Stock am neunten Rang. Die Hand reichen konnten sich die Stallkolleginnen Theresa Pachler und Valerie Wick, die beide am Aussprung der Dreifachen einen Abwurf kassierten.

 

Benjamin Saurugg schenkte uns erneut den perfekten Start in den Finaltag

Selbe Bühne, selbe Prüfung und dasselbe Siegerbild: Benjamin Saurugg und seine neunjährige Holsteinerstute „Vienna XII“ lieferten in der entscheidenden Prüfung der Small Tour wie schon am vergangenen Wochenende eine Top-Performance ab, zeigten in fehlerfreien 56,96 Sekunden die absolute Bestmarke und sorgten für einen optimalen Einklang in den Finaltag des Equestrian October Festivals. Da musste sich auch die internationale Konkurrenz hinten anstellen, die mit Krzysztof Lesniak (57,73 Sekunden) und Sven Joseph Hadley (57,63 Sekunden) stark aufgestellt war. Richtig schnell unterwegs war zudem Benedikt Domaingo, der ja mit seiner „Ravenna T“ ein flinkes Speedpferd unter dem Sattel hat. In 58,26 Sekunden sicherte er sich den fünften Endrang. Platz sieben ging erneut an den siegreichen Steirer mit seinem zweiten Pferd „Casanova 36“. Groß war die Freude über den achten Platz von ÖWB-Stute „Ashley A“, die unter Anton Martin Bauer fehlerfrei geblieben war. Nicht minder zufrieden durfte Leonard Platzer sein, der mit „Nausica Tame“ vom ersten bis zum letzten Sprung eine makellose, sehr gelungene Runde zeigte (11. Rang).

 

Revanche genutzt! Eagel v. Van Gogh schlug im zweiten Finalspringen zurück

Immer wieder – so zeigte es sich zumindest in den letzten Jahren – hat Juraj Hanulay hochtalentierte Jungpferde in seinem Stall stehen. Konnte er sich in der letzten Saison mit dem überaus beständigen „Donjo“ zum Rookie of the year küren, so zählt heuer sein erst fünf Jahre junger „Eagel“ nach Van Gogh-Ovidius zu den aufstrebenden Cracks. Der schicke KWPN-Wallach zeigte bereits in der ersten Woche mit dem zweiten Rang im Finale sein Talent, sprang heute abermals zweimal ohne Fehler ins Ziel und ließ seine neun Mitstreiter im Stechen hinter sich. Dabei hätte sich der zweitplatzierte Kevin Lemke ordentlich bemüht, die Zeit des Deutschen zu knacken, aber seine großrahmige, überaus sprunggewaltige Chacco-Blue-Tochter „Chacc Ira“ musste sich um gut eine halbe Sekunden geschlagen geben. Dritter wurde der Rheinländer „Pride 16“ unter seinem Reiter Simon Schröder. Als einziger Österreicher in der Entscheidung holte Bernhard Maier das beste heimische Ergebnis am zehnten Rang.

 

Der achte Nuller in Folge besiegelte den Finalsieg - Birgit Peintner & Gaspari waren nicht zu bremsen

Da hatte sie sich wohl selbst mit einem tollen Turnierabschluss ausgezeichnet und die beiden Equestrian October Festival-Wochen feierlich ausklingen lassen: Birgit Peintner sicherte sich nach einem fantastischen Stechritt – wo sie sagenhafte sieben Sekunden Vorsprung herausholte – nicht nur die achte fehlerfreie Runde in Folge, sondern auch den hochverdienten Sieg im Finalspringen der Elite Tour. Lob von Trainerin Astrid Kneifel erntete zu Recht die zweitplatzierte Kerstin Osterer, die auf „Chapitano“ zwei astreine Nuller zeigte und mit dem zweitbesten Ergebnis für einen rot-weiß-roten Doppelsieg sorgte. Dritte wurde Linda Hatasova, die bei ihrem Angriff auf die Bestzeit auf „Caro´s As 2“ vertrauen konnte.

 

Keine Überraschung in der Good Bye Competition - Armin Himmelreich wiederholte Sieg im Abschlussbewerb

Manche haben – so scheint es zumindest – ihre Erfolge fix gebucht. Wurde der Finaltag mit dem Triumph von Wiederholungstäter Benjamin Saurugg eingeläutet, so stand auch im abschließenden Bewerb, dem Standardspringen über 1,40 Meter, kein Unbekannter an der Spitze: Armin Himmelreich war ja schon am vergangenen Wochenende siegreich in der Good Bye Competition und freute sich heute Abend erneut über Platz eins und die begehrte Lake Arena-Siegerdecke. Im Sattel von „Queen Rubin 5“, die er seit dem Sommer schön für die schweren Springen aufgebaut hatte, verwies er Landsmann Gerrit Schepers am zweiten Rang. Auch auf das Siegerpferd von Woche eins, „Wilandro 3“, konnte er sich voll und ganz verlassen und sicherte sich mit einer schnellen Nullrunde den dritten Platz.

 

Results & Live-Scores: www.reitergebnisse.at 

News: www.pferdenews.eu 

Info: www.lake-arena.at 

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Aktuelles

25 JAHRE – REITPONYGESTÜT LETTENHOF

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Am 12. und 13. September 2014 feierte die Züchterfamilie Anselstetter das 25-jährige Bestehen ihres Reitponygestüts. Gemeinsam mit Freunden, Nachbarn und einer ganzen Menge Reiterinnen und Reitern mit ihren Lettenhof-Ponys, wurden ein großer Galaabend und ein Tag der offenen Tür auf die Beine gestellt.

Ein Abend voller Ponys
Gemeinsam mit der freilaufenden Jungpferdeherde des Gestüts begrüßte Hausherr Wolfgang Anselstetter zum Auftakt des Galaabends die geladenen Gäste, darunter zahlreiche Freunde aus der Pferdeszene und Regionalpolitik. Es folgten viele Schaubilder, die die Zucht- und Sporterfolge des Gestüts in den letzten Jahren Revue passieren ließen.


Ein sehr bewegender Auftritt zu Beginn war das Zwiegespräch von Hildegard Anselstetter mit ihrer Lovely Diamond, der Connemara-Stute, die die Basis der Reitponyzucht auf dem Lettenhof legte und der die Familie unheimlich viel zu verdanken hat. Das Tier ist mittlerweile 24 Jahre alt und wurde bereits im Alter von drei Tagen vom Connemara-Gestüt Dörfler in Aichen gekauft. Nicht nur Hildegard Anselstetter war mit der Stute sehr erfolgreich, sondern auch ihre drei Töchter kamen mit ihr in den Landeskader und sammelten zahlreiche Medaillen auf Landesebene. Mit einer Lebensgewinnsumme von 7.860 Euro ist sie noch heute das erfolgreichste Connemara-Pony Deutschlands. Bislang stellte sie sechs Staatsprämienstuten, einen Körsieger und vier Bundeschampionatsteilnehmerinnen.
Diese Vier wurden im folgenden Schaubild präsentiert. Neun Lettenhof-Ponys nahmen bislang am Bundeschampionat in Warendorf teil, darunter der Bundeschampion Lettenhofs Easy Finish und die Finalistinnen Lettenhofs Lovely Evergreen sowie Lettenhofs Lovely Princess.


Zwei Programmpunkte waren den vier Hengsten des Reitponygestüts Lettenhof gewidmet. Einmal wurden sie an der Hand präsentiert und ein weiteres Mal unter dem Sattel. Allen voran der Grandseigneur Dörnberg’s Erimon II unter Alexandra Anselstetter. Der 22-jährige Schimmel ist mit einer Nachkommen-Lebensgewinnsumme von knapp 20.000 Euro seit vielen Jahren der erfolgreichste Sportponyvererber Süddeutschlands und wurde zusammen mit seinen beiden gekörten Söhnen, Lettenhofs Element of Surprise unter Lara Brühl sowie dem Bayerischen Körsieger Lettenhofs Earl of Love unter Annkatrin Anselstetter, präsentiert. Der Vierte im Bunde war der Neuzugang Golden Danny T, Reservesieger der offenen hessischen Körung in Alsfeld, unter Annalena Anselstetter.


Julia Porzelt, die amtierende Bayerische Meisterin und Deutsche Vizemeisterin der Junioren in der Klasse Grade II für Reiter mit Handicap, reiste extra mit ihrer Lettenhofs Lovely Daintiness aus Prien am Chiemsee an, um Auszüge aus ihrer Kür und dem täglichen Training zu präsentieren. Wenig später demonstrierte sie mit „Dainty“ noch Bodenarbeit und mit ihrem Hund Sancho Kunststücke aus dem Bereich des Trickdogging.


Für einen weiteren Höhepunkt sorgten die „Mädels vom Lettenhof". Alexandra (29), Annkatrin (22) und Annalena (20) Anselstetter stellten sich ohne Sattel auf ihren ehemaligen Erfolgsponys sitzend, gegenseitig vor und ließen die Gäste wissen, was sie an diesen Ponys so fasziniert und welche Erfolge sie mit ihnen feiern konnten. Annkatrin saß auf Lettenhofs Lovely Puppet, mit der sie im Landeskader Vielseitigkeit war und Platzierungen bis zur Deutschen Meisterschaft verbuchen konnte und wollte es noch einmal wissen: ohne Sattel sprangen die beiden über schmalste Geländehindernisse und entfachten die Begeisterung des Publikums. Annkatrin und Alexandra haben ihr Hobby übrigens zum Beruf gemacht. Annkatrin absolviert derzeit ihre Lehre zur Pferdewirtin Klassische Reitausbildung bei Dorothee Schneider in Framersheim und bestand im Juli ihre Prüfung zur Pferdewirtin Haltung und Service als Beste in Rheinland-Pfalz-Saar. Ihre ältere Schwester Alexandra studierte Pferdewissenschaften in Wien und ist seit vier Jahren ist beim Landesverband Bayerischer Pferdezüchter e.V. in München-Riem als Redakteurin der Verbandszeitschrift angestellt.


Den Abschluss der reiterlichen Vorführungen bildete die Gestütsquadrille mit acht Ponys, bei der Maximilian Müller auf Lettenhofs Lovely Duchess, Alexandra Anselstetter auf Lettenhofs Lovely Daylight, Caroline Drentwett auf Lettenhofs Dooraloo, Sophie Düreth auf Lettenhofs Noble Empress, Marie Müller auf Lettenhofs Lovely Event, Anne-Sophie Drentwett auf Lettenhofs Nothing Else, Theresa Knöferl auf Lettenhofs Lovely Princess und Chiara Fuchs auf Lettenhofs Lovely Puppet mitwirkten.

Lob vom Bürgermeister
Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein im Festzelt drückte Harsdorfs Bürgermeister Günther Hübner bei der Begrüßungsrede seine Freude darüber aus, dass der ehemalige, im Jahr 1631 erstmals namentlich erwähnte Vierseit-Hof im Ortsteil Zettmeisel wieder zu einem Ort der Begegnung geworden ist. Hübner gratulierte Wolfgang und Hildegard Anselstetter sowie ihren drei Töchtern zum Jubiläum, vor allem zu den mit dem Gestüt verbundenen Erfolgen: „Ihr seid weit über die Grenzen von Harsdorf, Oberfranken und Bayern hinaus bekannt und damit ein Botschafter für unsere Gemeinde in der ganzen Bundesrepublik."

Tag der offenen Tür
Am Samstag lud das Reitponygestüt Lettenhof zum Tag der offenen Stalltür ein und bot von morgens bis in den späten Nachmittag hinein ein abwechslungsreiches Programm vom Weißwurstfrühstück, über diverse Reitvorführungen bis hin zum Ponyreiten für die jüngsten Gäste.
„Es waren zwei spannende, anstrengende und erlebnisreiche Tage, bei denen alle zusammengeholfen haben, um diese tolle Veranstaltung auf die Beine zu stellen und trotz des schlechten Wetters haben viele Leute den Weg zu uns gefunden“, freute sich Hildegard Anselstetter.

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Wenn die Tage kürzer werden

Wie bekomme ich mein Pferd am Besten durch den Winter

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Im Frühjahr und im Herbst steht bei Pferden der Fellwechsel an. In dieser Zeit wird der Pferdekörper besonderen Belastungen ausgesetzt. Dies ist nicht unbedingt von der Außentemperatur abhängig, sondern hängt viel mehr von der Tageslänge ab. Wenn ab September die Tage kürzer werden, müssen die Sommerhaare dem Winterpelz weichen. Dieser verabschiedet sich dann erst wieder, wenn die Tage wieder länger werden.

 

Beim Fellwechsel kommt es auch auf die jeweilige Haltungsform an.

Pferde, die sich im Herbst und Winter fast nur im warmen Stall aufhalten, bekommen nicht so dichtes Winterfell wie beispielsweise Pferde, die im Offenstall stehen. Diese Pferde sind ständig der Witterung ausgesetzt und bilden deshalb auch ein dickeres Fell aus. Auch die Rasse spielt hier eine Rolle. Das Warmblutpferd entwickelt im Vergleich zu manchen Ponyrassen meist nicht so einen dicken Pelz.

 

Haare bestehen aus der Hornsubstanz Keratin.

Jedes Haar setzt sich aus Haarwurzel, Follikel sowie Haarschaft zusammen, besitzt eine Schweißdrüse und ist mit einem Muskel verknüpft. Dadurch wird ermöglicht, dass das Haar sich bei Kälte aufstellen kann. Die in den Haarfollikeln befindlichen Drüsen sondern Talg ab, der das Fell mit einem leichten Fettfilm überzieht und es glänzen lässt. Sogar das Regenwasser perlt davon ab. Pferde verkraften Kälte besser als wir denken. Sie verfügen über eine Thermoregulation, die ähnlich wie ein Thermostat funktioniert. Feine Sensoren melden über die Haut Kälte und sofort springt die Heizung an.

 

Die Muskulatur wird bei starkem Kältereiz auch besonders stark durchblutet. Das Körperinnere wird über die Haut vor Kälte isoliert. Bei sehr frostigen Temperaturen stehen Pferden sprichwörtlich die Haare zu Berge. Durch die dabei entstehende Luftschicht ist der Körper perfekt isoliert. Der Fellwechsel kostet den Pferdekörper viel Kraft und das Pferd sollte in dieser Zeit, egal ob im Frühjahr oder im Herbst, optimal versorgt sein. Um ein neues Haarkleid auszubilden benötigt ein Pferd viel Energie und Eiweiß, damit sich das nachwachsende Haar behutsam aus der Haut schieben kann. In dieser Zeit steigt bei Pferden auch der Bedarf an Spurenelementen.

 

Dazu zählen Kupfer, Zink und Selen. Fehlen dem Pferd diese Substanzen, ist ein geschwächtes Immunsystem die Folge. Wenn das Pferd aber seine ausreichende Portion Heu und Kraftfutter bekommt, übersteht es den Fellwechsel in der Regel ohne Probleme. Um dem Pferd die perfekte Unterstützung beim Fellwechsel zu geben, ist eine Versorgung mit essentiellen Fett- und Aminosäuren wichtig. Dies kann mit der Fütterung von Leinsamen erreicht werden. Der Fellwechsel wird dadurch zwar nicht verkürzt, aber Verdauung und Stoffwechsel kommen in Schwung. Da der Organismus der Pferde beim Fellwechsel auf Hochtouren arbeitet, sollte das Trainingspensum in dieser Zeit etwas eingeschränkt werden. Bei Sport- und Freizeitpferden, die regelmäßig arbeiten müssen, sollte man gleichzeitig auch die Futterration erhöhen. Für die Extra-Portion Energie sorgt die Gabe von Leinöl. Wenn energiereicheres Futter während dem Fellwechsel gegeben wird, muss das Verhältnis zur Trainingsleistung im Blick behalten werden.

 

Der Körper leistet zwar in der Fellwechselzeit Schwerstarbeit, es macht aber nicht immer Sinn, direkt die Futterration zu erhöhen. Die Gesamtbilanz muss immer stimmen. Wenn das Training im normalen Bereich abläuft, muss auch die Rationsgröße nicht angepasst werden. Die Pferde werden sonst zu dick, obwohl eigentlich nur mehr Power und Kraft erwünscht waren. In der Zeit des Fellwechsels sollten Pferdebesitzer gesteigerten Wert auf die Fellpflege ihres Pferdes legen. Durch häufiges und ausgiebiges Putzen werden jedes Mal lose Haare entfernt. Dem Pferd wird damit Erleichterung verschafft und die Durchblutung positiv angeregt. Energie wird so zwar nicht unbedingt freigesetzt, aber auf jeden Fall reduziert sich der Juckreiz, der durch die losen Haare entstehen kann. Die Pferde genießen diese Pflegeeinheiten.

 

Wenn Pferde älter werden wird auch der Stoffwechsel langsamer und der Fellwechsel kann zu Problemen führen. Das überflüssige Fell wird schlechter abgestoßen und der Fellwechsel zieht sich in die Länge. Das kostet alte Pferde sehr viel Energie. Hier bietet sich eine erhöhte Futterration an, damit Energie und Kraft nicht verloren gehen. Ältere Pferde können auch ab September mit einer leichten Übergangsdecke eingedeckt werden, die dann in den kalten Monaten durch eine warme Thermodecke ausgetauscht wird. So bauen die alten Pferde erst gar keinen dicken Pelz auf und auch der Fellwechsel im Frühjahr fällt ihnen dadurch viel leichter.

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Rund um den Stall

Die Paddockbox

Außenboxen mit einem kleinen, direkten begehbaren Auslauf, sogenannte Paddockboxen, finden sich in guten Pensionsställen zunehmend häufiger. Im Allgemeinen haben diese Paddocks die Breite der Box und sind nebeneinander an der Außenseite eines Gebäudes vor der Boxenreihe angeordnet. In Paddockboxen gehaltene Pferde genießen eine Reihe von Vorteilen, die ihre Kollegen in den Innenboxen nicht haben: Sie können jederzeit nach draußen, haben je nach Länge des Paddocks einige Quadratmeter mehr Bewegungsfreiheit und sind den Klimareizen so ausgesetzt, wie es von der natur aus vorgesehen ist; sie können das Treiben draußen beobachten und Sozialkontakte zu den beiderseitigen Nachbarn pflegen.

 

Wird die zugehörige Box mit Spänen oder Leinstroh gestreut und Silage gefüttert, können die Beschwerden chronischer Hustenpferde verschwinden. Immer wieder jedoch wird diese Haltungsform zum Vorwand genommen, das Pferd nicht regelmäßig zu bewegen. Fakt ist jedoch, das Paddockboxenpferde genau wie Boxenpferde überwiegend bewegungslos herumstehen. Sie müssen deshalb zusätzlich freien Auslauf oder ausreichen Arbeit unter dem Reiter bekommen! Leider sieht man auch Paddocks, die durch Elektrozäune voneinander abgetrennt sind. Angesichts der Enge ist das großer Stress für das Pferd zwischen den Litzen. Eine unbedachte Bewegung, und das Tier bekommt einen Stromschlag. Folge: Die Pferde halten sich vom Zaun fern, und der tatsächliche Bewegungsraum wird ganz beträchtlich vermindert.

 

Festzäune aus Metall oder Holz sind unabdingbar. Stehen befreundete Pferde in zwei Paddockboxen nebeneinander, sollte man überprüfen, ob sich hier ein Mini- Offenstall schaffen lässt: Das Entfernen der Trennwand im Stallinneren und dazu ein breiter Durchgang zwischen den Paddocks am vom Gebäude entfernten Ende lassen einen Rundkurs ohne Sackgasse entstehen. Die beiden nun zusammenlebenden Pferde werden sich sofort mehr bewegen als zuvor und diesen Rundkurs stetig nutzen. Nicht nur für Arthrosepferde kann eine solche Lösung eine deutliche Verbesserung ihrer Lebenssituation bedeuten.

 

Quelle: Uelzener Versicherung

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Sonderthema

Jetzt schon ans schenken denken!

Weihnachten ist eine Zeit, in der wir persönliche Momente miteinander teilen und Erinnerungen austauschen, die für uns auf Jahre hinaus Bedeutung haben werden. Weihnachten ist eine Zeit, die Welt mit Augen der Liebe zu betrachten. Es ist eine Zeit sich darauf zu besinnen, dass die Welt aus Leuten wie dir und mir besteht – die wir so sehen sollten, wie sie im Innersten wirklich sind. So wie wir selbst haben alle Menschen Probleme. Deren Herzen sind genauso zerbrechlich wie unser eigenes, ganz egal wer sie sind oder woher sie kommen. Weihnachten ist eine Zeit der Herzensfreude. Es ist eine Zeit der dankbaren Besinnung an all das Gute, welches das vergangene Jahr uns gebracht hat. Es ist eine Zeit, für die Liebe dankbar zu sein, die der Himmel in unser Leben gebracht hat. Weihnachten ist eine Zeit, Menschen in Not zu helfen – und nichts zurückzuerwarten. Weihnachten ist die Zeit der Liebe, denn Gott ist ein Gott der Liebe.

 

Weihnachten ist ein neuer Anfang und eine Zeit, die erlittenen Kränkungen zu vergessen und von Neuem zu beginnen. Weihnachten ist der Geburtstag von Jesus, und Seine Geburt kann jedes Jahr erneut in unseren Herzen stattfinden. Weihnachten sind Festtage, die wir mit Freude in dem Bewusstsein feiern können, dass es jemanden gibt, der uns tatsächlich liebt – nämlich Jesus – auch wenn wir einsam sind oder das Gefühl haben, dass es niemanden auf der Erde gibt, dem wir etwas bedeuten.

 

Genau wie das Leben, besteht auch Weihnachten nicht daraus, was wir bekommen, sondern aus dem, was wir geben. Ein Leben, das darauf baut, von anderen bekommen zu wollen anstatt zu geben, wird fehlschlagen. Gib heute jemanden ein Geschenk der Liebe, indem du zeigst, dass du ihn oder sie brauchst! In einer Welt, wo sich alles von einem Tag auf den anderen drastisch verändern kann, scheint es kaum etwas zu geben, das nicht irgendwann bald passé ist. Aber es gibt etwas, das nicht aus der Mode kommt – das Bedürfnis zu lieben und geliebt zu werden. Das ist der Grundgedanke vom Weihnachtsfest und der wahre Grund, warum jeder von uns hier ist. Und so können wir in dieser Welt unsere Spuren hinterlassen – indem wir anderen Menschen Liebe zeigen. Nicht was du bekommen, sondern was du gegeben hast, macht aus dem Weihnachtsfest etwas Besonderes. Erinnere dich an die bedeutungsvollste und schönste Weihnacht, die du je hattest und denk nach, was der Grund dafür war. Dann nimm diese Erinnerungen und setze sie für jemanden in die Tat um.

 

Wie kann das Weihnachtsereignis zur Fülle erlebt werden? Wie kannst du diese Festtage mit Zufriedenheit in deinem Herzen abschließen? Indem du Bedürftigen gibst. Du kannst denen, die es brauchen, ein Lächeln oder ein freundliches Wort schenken. Du kannst die beschenken, die arm sind, Not leiden und weniger haben als du. Du kannst einem Nachbarn beistehen. Dein Geben macht die Weihnachtszeit erst lohnenswert. Wir können aus jedem Tag etwas so Besonderes wie das Weihnachtsfest machen, wenn wir es nur versuchen.

 

Warum haben die Engel gesungen? Warum hat der Himmel gejubelt? Weil Jesus in dieser besonderen Nacht geboren wurde. Das Licht durchdrang die dunkle Nacht und Errettung war gekommen. Die Engel jubeln immer noch, denn sie sehen, dass die Botschaft des Erretters weiterlebt. Sie jubeln, wenn sie die Liebesbeweise unter den Menschen sehen. Und wir können die Engel an dieser Weihnacht nochmals zum Jubilieren bringen, wenn wir Liebe mit anderen teilen. Anscheinend wurden Maria und Josef nicht wegen irgendwelcher Besonderheiten dazu ausgewählt, die Eltern von Jesus zu sein. Sie waren nur ein armes, junges Paar aus einfachen Verhältnissen.

 

Vielleicht ist ihre Durchschnittlichkeit etwas, worin wir Ermutigung finden können. Wenn ihnen solch eine große Verantwortung anvertraut werden konnte, könnte das bedeuten, dass Gott uns auch anvertrauen kann, Großes für Ihn zu tun? Seine Liebe kam zu Weihnachten von oben herab. Weihnachten ist Liebe. Die reinste Form der Liebe besteht darin, sich selber für andere zu geben. Das geschah an dieser ersten Heiligen Nacht und das ist es, was wir versuchen sollten, jede Weihnacht erneut zu verwirklichen. Das Baby Jesus, Gottes Sohn, lag demütig in einer einfachen Krippe. Vor Gott ist jeder einzelne von uns genau so einzigartig, und es spielt keine Rolle, in welcher armen oder niedrigen Position wir uns befinden. Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er zu Weihnachten Jesus, Seinen einzigen Sohn, schickte, damit wir das Christfest für immer mit Ihm verbringen können. »Einladung: Bitte komm zu Meiner Geburtstagsfeier. Wann: am 24. Dezember. Wo: Wo immer du auch gerade bist.«

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Rund um den Stall

Einblick in die moderne Pferdehaltung

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Schon vor dem Kauf eines Pferdes stellt sich für jeden Pferdebesitzer die Frage „Wohin mit meinem Pferd?“. Dem Reiter sind bei der Unterbringung zwar vor allem Zeit, Nutzung des Pferdes und die Kosten wichtig, grundsätzlich sollte aber auch jede Haltungsform sozialen Kontakt zu Artgenossen haben, genügend Bewegungsmöglichkeit, frische Luft und ausreichend Zugang zu Nahrung. Welche Haltungsformen die Pferdehaltung also heute bietet und welche Vor- und Nachteile bestehen, haben wir hier zusammengefasst:

Boxenhaltung heutzutage
Die häufigste Form der Pferdehaltung ist die Boxenhaltung. Diese Haltungsform hat sich vor allem bei Turnierpferden etabliert, aber auch Schul- und Freizeitpferde werden oft in Boxen gehalten. Ein klarer Vorteil ist der geringere Arbeits- und Zeitaufwand, der es dem Reiter ermöglicht, seine Zeit beim Pferd „sinnvoll“ zu nutzen. Das heißt, das Pferd muss nicht erst aufwendig geputzt werden wie es im Offenstall oder bei Weidepferden der Fall ist und man kann schneller mit dem Training beginnen. Außerdem verhindert die Boxenhaltung die Verletzungen mit Artgenossen. Dies spielt gerade bei Turnierpferden und Deckhengsten eine Rolle, da ein Ausfall auch schnell einen finanziellen Verlust darstellt.

Unser Fazit: Für das Pferd bedeutet eine reine Boxenhaltung dagegen immer eine Einschränkung seiner Bewegung und Sozialkontakte. Um die Nachteile dieser Pferdehaltung etwas auszugleichen, sind eine ausreichend große Box und viel Bewegung ein Muss! Als Faustregel gilt hier bei allen Rassen, dass die Größe der Box mindestens der doppelte Widerristhöhe des Pferdes im Quadrat, also mindestens 3,5x3,5 m entspricht. Die Pferdebox selbst sollte nie ganz geschlossen sein, sondern ab Brusthöhe frei sein oder in einen Gitteraufsatz übergehen, welcher ein Mindestmaß an Kontakt mit dem Nachbarn zulässt.

Eine gute Alternative bei der Boxenhaltung sind Außenboxen, bei der die Pferde durch eine halb geöffnete Tür Kontakt zu ihrer Umwelt haben. Durch ein Paddock erweitert, gibt sie dem Pferd noch zusätzliche Bewegungsmöglichkeiten. Für die Zucht auch wichtig: große Abfholboxen für Mutter und Fohlen. Eine Eingewöhnungsbox bzw. Notbox ist aber in jedem Stall hilfreich.

Laufstall - eine Option für große Pferdegruppen
Es ist ein geräumiger Gemeinschaftsstall ohne Boxen für eine Pferdegruppe. Für Zuchtstuten optimal geeignet aber auch für Jungpferde, die nach dem Absetzen in Fohlen- bzw. Jährlingsgruppen in natürlichen Kontakt zu Artgenossen aufwachsen sollen. Die Pferde finden hier genügend Spielkameraden und lernen den sozialen Umgang in der Herde.

Unser Fazit: Diese Haltungsform ist auch für Freizeitpferde eine Option, wobei auf die Zusammenstellung der Gruppe geachtet werden muss. Denn viele Laufställe sind nicht nur nach Altersklassen getrennt, sondern auch nach Geschlecht. Zu einer modernen Boxen- und Laufstallhaltung gehören aber auf jeden Fall im Sommer Weideflächen, auf denen sich die Pferde je nach Wetterlage stundenweise frei bewegen und grasen können.

Quelle: Text + Fotos: www.pferde.de

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