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Kräuter für Pferde

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30.08.2021     Pferdegesundheit    Pferd, Pferdefutter, Pferdegesundheit, Pferdesport

Oft nehmen Pferde durch die Haltung auf Weiden ohnehin täglich Kräuter zu sich. Aber es gibt auch viele Wiesen, die keine große Vielfalt an Kräutern und Gräsern bieten. Solche Kräuter stehen jedoch auf dem natürlichen Speiseplan von Pferden. Aus diesem Grund ist eine artgerechte Fütterung ohne diese nicht möglich.

Kräuter als Ergänzung im Ernährungsplan des Tieres

Kräuter können mittlerweile als Ergänzung zum Futter auch zu gekauft werden, um diese dann zu jedem Futter zu mischen oder über die tägliche Heuration zu streuen. So erhält das Tier alle wichtigen Inhaltsstoffe, die es für ein gesundes Leben braucht. In entsprechenden und gut sortierten Fachgeschäften können Kräuter üblicherweise in fertigen Mischungen und zum Selbermischen gekauft werden, um die Ernährung des Tieres abwechslungsreich gestalten oder bei bestimmten Problemen durch die richtigen Kräuter unterstützend eingreifen zu können.

Was sollte man bei der Fütterung beachten?

Wie beim Menschen ist auch für das Pferd eine ausgewogene Ernährung wichtig für die Gesundheit. Bei der Futterauswahl – so auch bei den Kräutern – sollten die Pferdehalter unbedingt auf eine hohe Qualität der Produkte achten. Bei der Fütterung von Kräutern ist auch auf die Mischung der verschiedenen Kräuter zu achten, denn manche Kräuter heben ihre Wirkung beispielsweise gegenseitig auf, was nicht zielführend ist. Wichtig ist auch zu wissen, dass Kräuter bei gesundheitlichen Problemen zwar unterstützend zum Einsatz kommen können, diese aber in den seltensten Fällen eine notwendige medizinische Behandlung ersetzen und aufheben.

Welche Wirkung haben bestimmte Kräuter für Pferde

Dennoch gibt es ein paar Kräuter für Pferde, die in unterschiedlichen Situationen zur Unterstützung von Körper oder Psyche des Tieres verfüttert werden können. Birke regt beispielsweise die Nierentätigkeit an, während Artischockenblätter die Verdauung anregen. Bei nervösen und gestressten Pferden hilft die Gabe von Baldrianwurzel zur Stressminderung. Fenchel wirkt – wie beim Menschen auch – auf den Magen-Darm-Trakt und kann Krämpfe und Blähungen lösen. Bockshornkleesamen sind vielfältig in ihren Anwendungsmöglichkeiten, sie kommen etwa bei Atemwegsbeschwerden sowie zur Unterstützung der Verdauung und des Immunsystems im Allgemeinen zum Einsatz. Aber Achtung, manche Kräuter sollten Pferde besser nicht fressen.

Welche Kräuter sollten Pferde nicht zu sich nehmen?

Die folgenden Kräuter sind für Pferde giftig und sollten nicht verfüttert werden: Gundermann, Stechapfel, Giftlattich, Eisenhut, Besenginster, Bingelkraut, Kreuzkraut, Tollkirsche, Fingerhut, Engelstrompete und Nachtschatten. Hinweis: die Liste ist nicht vollständig. Bei vielen gilt, dass die Dosis das Gift macht – Mischungen sollten mit Bedacht verfüttert werden. Im Zweifel ist immer ein Experte um Rat zu fragen. Bei der Fütterung von Kräutern ist es sehr wichtig, unbedingt auf die Inhaltsstoffe zu achten. Denn nicht alle Kräuter, die für den Menschen gut sind, sind auch für Pferde gut.

Unterstützend und wichtig: die Fütterung von Kräutern an Pferde

Viele Pferde, die auf Weiden gehalten werden, nehmen tagtäglich verschiedene Kräuter zu sich, sie sind ein fixer und wichtiger Bestandteil des Ernährungsplans der Tiere. Doch viele Wiesen sind arm an Kräutern und manchmal braucht das Tier bei bestimmten körperlichen oder psychischen Problemen zusätzliche Unterstützung. In diesen Fällen ist es sinnvoll und wichtig, ergänzend Kräuter zu verfüttern. Diese können beispielsweise dem Heu beigemengt werden. Die reine Gabe von Kräutern bei Beschwerden des Pferdes ersetzt aber keinesfalls eine notwendige medizinische Behandlung. Sie sind eher als zusätzliche Unterstützung zu betrachten, beispielsweise bei Verdauungsbeschwerden, Nervosität oder zur Stärkung des Immunsystems.

Wichtig bei der Fütterung von Kräutern ist es, auf die hohe Qualität und die richtige Dosierung der Kräuter oder Kräutermischungen zu achten, denn die Dosis macht das Gift. Vorsicht: Nicht jedes Kraut, das dem Menschen hilft, ist auch für Pferde gut. Im Zweifelsfall ist ein Experte zu Rate zu ziehen. Und: Kräuter sind keine Allheilmittel, wichtig für ein körperlich und geistig gesundes und fittes Pferd ist eine ausgewogene Ernährung.

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